Die Stadt Sulzbach/Saar,  der Regionalverband Saarbrücken sowie der Obst- und Gartenbauverein Neuweiler e. V. laden ein zum Tag  des  Baumes am Sonntag, 28. April, 10 Uhr, im Salinenpark Sulzbach vor der  Kneippanlage. Es werden zwei Bäume gepflanzt - eine Flatterulme, sie ist Baum des Jahres 2019 sowie ein Trompetenbaum. Dieser wurde vom Verein „Kleine Tiger e. V.“ gespendet. Im Anschluss lädt die Stadt zu einem Umtrunk ein. Die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Neuweiler kredenzen einen leckeren Schnaps.

Der schmale Flurstreifen im ersten Obergeschoss des Rathauses Sulzbach ist seit Mitte April nicht nur Amtskorridor, sondern auch kleine Kunstgalerie. Die Stadtverwaltung bietet Raum für wechselnde Dauerausstellungen. Den Anfang dieser Reihe machte die Künstlerin Sabine Franke mit ihrer Ausstellung „Farbe im Quadrat“.

Vergangene Woche waren zahlreiche Besucher zur Vernissage des neuen Dauerausstellungsformates ins Rathaus gekommen. „Ein ganz ähnliches Ausstellungs-Profil hatten die im Jahr 2013 aus der Taufe gehobenen Dienstags-Vernissagen im Gutenberghaus“, erinnerte Bürgermeister Michael Adam bei seiner Begrüßung der Gäste. Damals habe man einen ehemaligen Klassenraum im Gutenberghaus – Sitz der VHS in den 50er bis 80er Jahren – für kulturelle Veranstaltungen hergerichtet. „Doch mit Abriss des Feuerwehrgeräthauses im Jahr 2016 endete die Dienstags-Vernissagen-Ära. Denn das Berufsbildungszentrum brauchte einen Klassenraum“, so Adam. Daher sei man umso glücklicher, dass man nun dieses Kleinod geschaffen habe. Initiatorin der neuen Ausstellungsstrecke Anne Allenbach stellte in ihren Erläuterungen die Künstlerin vor. „Sabine Franke, verheiratet mit Hartmut Köhl, ebenfalls Künstler, ist seit 20 Jahren der Malerei verschrieben. Franke arbeitete viele Jahre als Kunsterzieherin“, so Allenbach. Bekannt sei Franke unter anderem wegen ihrer Ausstellung „Hommage an Albert Weisgerber“ in St. Ingbert im Jahr 2015, mit der die Künstlerin in Kunstkreisen Furore gemacht habe. Mit Einblicken in Goethes Farbenlehre erläuterte die Kunsthistorikern Allenbach die gekonnt eingesetzten Farbkontraste Sabine Frankes Gemälden.  „Die Bilder haben eine ähnliche Form- Farbsprache; sind im Flur wie auf eine Perlenkette aufgezogen. Doch keine Perle gleicht der anderen“, so Allenbach weiter. Der psychologische Charakter der Farbklänge auf den Bildern diskutierte Aaron Pähler in seinen Klarinettenklängen weiter. Der 15-jährige Schüler der Musikschule Sulzbach-/Fischbachtal  begleitete in großer Professionalität und musikalischer Würde die Vernissage. Mit Lefèvres Sonata N.2 machte er den Besuchern auf akustische Art den Innenraum des Rathauses spürbar. Die Künstlerin selbst verriet den neugierigen Gästen in ihrer kurzen Rede Details zu Technik und Zeitspanne der Entstehungsgeschichte der ausgestellten Bilder. Bei Crémant und Plaudern nahm man sich zum Ausklang der Vernissage Zeit für das Abschreiten der Kunstmeile.

Wandern ist für viele Menschen eine beliebte Freizeitbeschäftigung, die vor allem Senioren gerne mitmachen. Rund um die Stadt Sulzbach gib es jetzt drei Wanderwege, die seniorenfreundlich ausgestattet sind. Sie befinden sich alle auf dem Gebiet der Zweckverbände Ruhbachtal und Brennender Berg. Es handelt sich um den Philosophenweg bei Neuweiler mit einer Gesamtlänge von 2,6  Kilometern, den Rundweg am Heilighäuschen bei Friedrichsthal (2,4 Kilometer), und den 1,5 Kilometer langen Wanderweg am St.  Anna Pflegeheim in Neuweiler.

Bei einer kleinen Feierstunde am Philosophenweg erfolgte am Gründonnerstag die offizielle Übergabe. Dazu konnte der Sulzbacher Bürgermeister Michael Adam in seiner Funktion als Vorsteher der beiden Zweckverbände neben Umweltminister Reinhold Jost auch die Bürgermeisterkollegen Rainer Pirrung aus Spiesen-Elversberg und Reiner Schwarz vom Stadtbezirk Dudweiler begrüßen. Die Idee zur Einrichtung der seniorenfreundlichen Wanderwege hatte der zuständige Revierförster Nils Lesch. Nach seiner Aussage gab es immer wieder Hinweise von älteren Waldbesuchern, die sich eine bessere Infrastruktur und vor allem mehr Sitzbänke wünschten. Daraufhin habe man ein Konzept entwickelt und auf den drei Wegen verwirklicht.  Diese, so Lesch, hätten alle eine nur geringe Steigung, eine gute Anbindung mit entsprechenden Parkmöglichkeiten, zudem sei der Bodenbelag auch für Gehhilfen wie Rollatoren geeignet und etwa alle 400 Meter stehe eine Ruhebank. Umweltminister Reinhold Jost sprach von einer ausgezeichneten Idee und stellte fest: „Wir wollen einen offenen Wald für alle.“ Der Wald solle ein Erlebnisort sein für die jüngere, aber  auch die ältere Generation. Nach der Einrichtung der Walderlebniswiese vor einigen Wochen  in der Nähe des Heilighäuschens bei Friedrichsthal habe man jetzt mit den drei seniorengerechten Wanderwege wieder eine Steigerung der Attraktivität auf dem Gebiet der beiden Zweckverbände erreicht. Dank sagt der Bürgermeister Revierförster Nils Lesch und dessen Team für die Arbeiten und dem Umweltminister für die Unterstützung. Bei einem kleinen Spaziergang konnten sich dann alle von der neuen Seniorenfreundlichkeit des Philosophenweges überzeugen.

Der Weg zum Brennenden Berg wurde im Juni 2011 zu Ehren des Schriftstellers Ludwig Harig in Philosophenweg benannt. In seinem Werk „Wer mit den Wölfen heult, wird Wolf“, bezeichnet Harig diese wunderschöne Strecke, übrigens einer seiner Lieblingspfade, mehrmals als „Philosophenweg“. Unter anderem heißt es: „Nach den Sommerfreien begann ich mit dem Übersetzen. Eugen Helmlé stand mir bei. Wir nahmen unsere Spaziergänge über den Philosophenweg wieder auf, schlenderten den Steilhang des Brennenden Berges nicht nur zweimal, nicht dreimal entlang, sondern kehrten immer wieder um, bummelten viele Male hin und zurück und fanden erst spät in der Nacht ein Ende, so viel gab’s zu bedenken, zu untersuchen, zu klären.“ Die Idee zur Namensgebung hatte der damalige Sulzbacher Revierförster Hubert Dörrenbächer.

Donnerstag, 11 April 2019 00:00

Terminkalender Seniorinnen und Senioren

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Donnerstag, 18 April 2019 00:00

Erste Beigeordnete wurde 70

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Anfang April 2019 ging es in der Hofstraße 8 a in Hühnerfeld von morgens bis abends zu wie einem Taubenschlag. Es herrschte ein ständiges Kommen und Gehen. Am 4. April feierte die Erste Beigeordnete der Stadt Sulzbach, Mary-Rose Bramer, ihren 70 Geburtstag. Sie hatte zum Tag der offenen Tür eingeladen. Viele Freunde, Verwandte und Bekannte kamen, Parteifreunde und Mitglieder der Ka-Ju-Ka Hühnerfeld gaben sich die Klinke in die Hand. Auch Bürgermeister Michael Adam gehörte zu den zahlreichen Gratulanten. Seit 2010 ist die CDU-Politikerin Erste Beigeordnete der Stadt Sulzbach. Gewählt wurde sie im November. Sie trat damals die Nachfolge von Werner Nauman (SPD) an.  2009 war Bramer in den Stadtrat gewählt worden. In der Hühnerfelder CDU ist sie seit 1981. Von Anfang an war sie im Vorstand tätig. Noch länger ist die jetzt 70-Jährige im Arbeitskreis Hühnerfelder Kinder. 20 Jahre führte sie den Vorsitz. Mitte der 1980er Jahre trat sich in die Hühnerfelder Karnevalsgesellschaft Ka-Ju-Ka ein. Ihr verstorbener Mann Wolfgang war dort 20 Jahre Vorsitzender. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Sulzbach gratulierten Mary-Rose Bramer ganz herzlich zu ihrem runden Geburtstag.

Stefan Bubel wurde am Freitag, 29. März, zum Abteilungsleiter für die kaufmännische Abteilung und die beruflichen Vollzeitschulen am Berufsbildungszentrum Sulzbach berufen. Der 41-jährige Diplomhandelslehrer trat am 1. April 2019 seinen Dienst in der Sulzbachtalstraße 83 an. Zuvor hatte Herr Bubel an der Friedrich-List-Schule in Saarbrücken die Funktion der stellvertretenden Abteilungsleitung der Abteilung I inne. In dieser Funktion konnte er bereits reichlich Erfahrung für seine neue Tätigkeit am BBZ Sulzbach sammeln. Waren es in Saarbrücken rund 380 Schüler/innen in der dortigen Abteilung, so sind es nun in Sulzbach 507 Schüler/innen für die er zuständig ist. In seiner Abteilung sind 25 Lehrkräfte im Einsatz und alle freuen sich, dass die vakante Stelle nun wieder besetzt ist und mit Leben gefüllt wird. Durch die besondere Gebäudesituation am BBZ Sulzbach wurde Herr Bubel vom Schulleiter Herrn Paul auch mit der Standortkoordination beauftragt. In Abwesenheit des Schulleiters Herrn Paul sowie der stellvertretenden Schulleiterin Frau Schwarz erhält Herr Bubel dadurch zusätzliche Kompetenzen. Der Schulleiter Herr Paul wünscht Herrn Bubel alles Gute, viel Kraft und viel Erfolg in der neuen Tätigkeit.

 

Foto: BBZ Sulzbach

Bildunterschrift: Schulleiter Josef Paul (rechts) begrüßt Stefan Bubel als neuen Abteilungsleiter der kaufmännischen Abteilung des BBZ Sulzbach.

 

 

Donnerstag, 18 April 2019 00:00

Sulzbacher Wehr 2018 über 6400 Stunden im Einsatz

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Mit 142 aktiven Angehörigen, 67 Mitgliedern in der Jugendabteilung, 20 Personen in der Altersabteilung und 26 Frauen und Männern im Spielmannszug ist die Freiwillige Feuerwehr Sulzbach eine starke Gemeinschaft. Im vergangenen Jahr rückten die Frauen und Männer der Sulzbacher Wehr zu 61 Bränden aus und wurden 122 Mal für technische Hilfeleistungen alarmiert. Insgesamt leisteten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer knapp 6500 Einsatzstunden. Diese Zahlen nannte Wehrführer Richard Plein bei der Feuerwehrversammlung im Freizeitheim in Neuweiler. Plein machte deutlich, dass die Freiwillige Feuerwehr Sulzbach immer einsatzbereit sei. Allerdings sei die Wehr nicht mehr nur bei der Brandbekämpfung gefordert, sondern längst in allen Notlagen gefragt. Die Feuerwehr sei als zuverlässiger Retter in den Köpfen der Bevölkerung verankert. Der Wehrführer sprach von einer guten und konstruktiven Zusammenarbeit mit Bürgermeister Michael Adam und der Stadtverwaltung. Als besonders erfreulich wertete Richard Plein die steigende Mitgliederzahl in der Jugendwehr. Der Führung der Jugendwehr bescheinigte er eine hervorragende Arbeit. Bürgermeister Michael Adam lobte die Einsatzbereitschaft der Sulzbacher Feuerwehr und erklärte: „Alle Kameradinnen und Kameraden leisten hervorragende Arbeit.“ Auch im vergangenen Jahr habe es für die Hilfskräfte große Herausforderungen gegeben, so Adam und erinnerte an die zahlreichen Hochwassereinsätze.  Der Chef der Wehr betonte: Die Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger könnten stolz sein auf ihre Freiwillige Feuerwehr. In seinem Grußwort lobte auch Landesbrandinspekteur Timo Meyer alle Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren für ihre außerordentlichen Einsätze während der Hochwasserereignisse im vergangenen Jahr. Auf Grund der schweren Unwetter in 2018 sei die Zahl aller Einsätze auf rund 10700 angestiegen. Rund 3500 waren es im Jahr zuvor. Weiterhin kündigte der Landesbrandinspekteur die Anpassung der Altersgrenze für die freiwilligen Helferinnen und Helfer auf 67 Jahre an. Mit Blick auf die aktuelle Lage bei der Berufsfeuerwehr in Saarbrücken stellte Regionalverbandsbrandinspekteur Tony Bender stolz fest: „Die Freiwilligen Feuerwehren garantieren die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und das trotz Ehrenamt mit höchster Professionalität.“ Thomas Quint, der Vorsitzende des Feuerwehrverbandes im Regionalverband Saarbrücken, appellierte an die Politik mitzuhelfen, die Weichen für eine „Feuerwehrrente“ zu stellen.

Zum Abschluss der Versammlung, die vom Spielmannszug musikalisch umrahmt wurde, gab es Ehrungen und Beförderungen.  Sabrina Harhoff wurde aus der Jugendwehr zu den Aktiven übernommen.  Zum Feuerwehrmann befördert wurde Thomas Fischer. Oberfeuerwehrfrauen sind jetzt Jasmin Maurer und Katja Piro. Oberfeuerwehrmänner sind Marco Heinrich, Dominik Rumpf, Marcel Hees und Kevin Hoppe. Mark Heimann und Michael Koerbel wurden zu Hauptfeuerwehrmännern befördert, Daniel Bleß zum Löschmeister, Sandra Bleß und Julia Six zu Oberlöschmeisterinnen, Pascal Wirtz zum Oberlöschmeister und Björn Fries zum Hauptlöschmeister. Für 20-jährige Dienstzeit wurden Tamara Bickelmann, Andreas Brandel, Steffen Brandel, Yanneck Brandel, Michael Koerbel, Sebastian Koller und Stephan Munz geehrt. Seit  25 Jahren versehen Patrik Wagner, Sergio Calcagno, Christoph Six und Sascha Schmidt Dienst in der Wehr. Sie bekamen das Bronzene Ehrenzeichen.  Das Ehrenzeichen für 40-jährige Mitgliedschaft in der Wehr erhielten Uwe Alt und Richard Michaely. 50 Jahre gehören Heinrich Andes und Wolfgang Hetrich der Hilfsorganisation an.

 

Dienstag, 16 April 2019 00:00

Stadtwerke Sulzbach starten kostenlose E-Bike-Leihe

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Ein dickes Ei zu Ostern haben die Stadtwerke Sulzbach für die Bevölkerung ins Nest gelegt. Ab der kommenden Woche können alle Sulzbacherinnen und Sulzbacher kostenlos unterschiedliche E-Räder ausleihen. Bei der großen Fahrradschau am vergangenen Mittwoch auf dem Hof der Werke konnte man sich von dem großen Fuhrpark einen Eindruck machen. Zur Eröffnung des Aktionstages waren zahlreiche Gäste gekommen. Unter ihnen Bürgermeister Michael Adam, Klaus Dieter Uhrhahn vom Wirtschaftsministerium, sowie Radfachmann Matthias Schwindling von der Firma „Sport Matz“. Ein Infostand des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V.) mit Radsportler Hans Holderbaum konnte ebenfalls Fragen der Besucher beantworten. „Wir sehen die Aktion als einen Baustein unserer Aktivitäten zur Förderung der Elektromobilität“, sagte Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Haas in seiner Begrüßung. Denn die Stadtwerke sind bereits in Punkto Klimaschutz auf Kurs. Eine Ladestation für Elektroautos am unteren Markt gibt es bereits. „Zwei weitere werden folgen“, verriet Haas. Stromtarife für E-Autos und Zuschüsse von 500 Euro für den Kauf eines Elektroautos, sowie 90 Euro für ein E-Bike haben wie Stadtwerke bereits seit 2018 im Programm. Jetzt stehen den Bürgerinnen und Bürgern neun E-Räder zur Verfügung. Emobilitäts-Initiator Robert Stegmann: „Man kann mehrmals verschiedene E-Räder ausleihen und am nächsten Tag zurück bringen“, so Vertriebs-Leiter Stegmann.

Dienstag, 16 April 2019 00:00

6. KUNST-MAI-LE Sulzbach

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