Foto: Peter Diersch

 

Kulturinitiative der Arbeitskammer des Saarlandes
„Support your local act, don't forget your favourite location“

 

Aufgrund der Corona-Krise haben die Arbeitskammer des Saarlandes und das Ministerium für Bildung und Kultur die Kultur-Initiative „Support your local act, don´t forget your favourite location“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, lokale Künstler*innen und Veranstaltungsorte zu unterstützen und alternative Zugänge zu Kulturangeboten zu fördern. Etwa ein Dutzend saarländischer Künstler*innen wurden engagiert, um an verschiedenen Auftrittsorten ein halbstündiges Konzert ohne Publikum zu gegeben. Die Aufzeichnungen der Videos werden jede Woche auf Youtube und Facebook veröffentlicht. Informationen zu den Sendezeiten und Konzerten findet man auf der Seite der Arbeitskammer www.arbeitskammer.de

 

Im Rahmen dieser Initiative wurde auch das Sulzbacher Salzbrunnenhaus als Veranstaltungsort einbezogen. Da aufgrund der momentan laufenden Sanierungsarbeiten der Saal gesperrt ist, gab Bürgermeister Michael Adam kurzfristig grünes Licht, das Konzert mit dem Liedermacher Wolfgang Winkler im Salzherrenhaus filmen zu dürfen. Die Zuschauer werden allerdings dennoch das Salzbrunnenhaus zu sehen bekommen: als Hintergrundbild während der Aufnahme und live von außen.

 

Im Video-Konzert trägt Wolfgang Winkler einen Ausschnitt aus seinem Programm „Lebens- und Liebeseindrücke“ vor, das eigentlich am 14. März Premiere haben sollte, aber dem Virus „zum Opfer“ gefallen war und zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird. In dieser Zeit der unwirklich wirkenden Wirklichkeit hat er im März anlässlich der Bedrohung durch das Virus einen kleinen „musikalischen Mut-Macher“ geschrieben. Der Titel „März 2020 - Solidarität“ ist bereits auf Youtube (https://youtu.be/7OclwC82-F8) veröffentlicht.

Mittwoch, 08 April 2020 08:10

Barbara Gehm „Von Flächen und Räumen“

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Die Kunstausstellung „Von Flächen und Räumen“ mit Malerin Barbara Gehm war ursprünglich für den 13. März im Salzbrunnenhaus geplant gewesen. Zunächst kam dem Vorhaben die vorrübergehende Schließung des Salzbrunnenhauses aufgrund der notwendigen Probebohrungen für eine Salzbrunnen-Sanierung in die Quere. Dann kamen durch die Coronavirus-Krise die Planungen erstmal überhaupt nicht mehr ins Rollen.

„Viele Menschen sind derzeit mit Krisenbewältigung beschäftigt. Abgesehen vom Veranstaltungsverbot, sind kulturelle Themen sowieso gerade nicht an aller vorderster Front “, so Anne Allenbach, Mitarbeiterin im Kulturamt der Stadt und mit der Ausstellungsplanung betraut. Dennoch lohnt sich gerade in dieser Zeit der mangelnden kulturellen Ereignisse ein „Blick“ ins Atelier der Kunstschaffenden: 

Barbara Gehm befasst sich eigentlich schon immer mit Malerei „Ich habe mein Leben lang gemalt“, verrät sie. Mit zwei Kindern, einer Praxis als Dermatologin und großem musikalischen Engagement in einem Damenchor war die Medizinerin auf den ersten Blick eigentlich bereits ausgelastet. Auf den zweiten auch. Aber das kreative Arbeiten ist Teil ihres Strebens und gehört fest zum Charakter ihres Lebensalltags. Schon in ihrer Kindheit begegnete der Dermatologin im Ruhestand die Kunst: „Mein Elternhaus war voller Bilder“, erinnert sich Gehm. Kein Wunder, dass die Malerin quasi schon im Laufgitter den ästhetischen Blick trainierte. „Wir tragen alle Kunstgeschichte in uns“, sagt sie und meint das kollektive Wissen der Gesellschaft um große kunsthistorische Evergreens wie etwa Bilder von Monet, Rembrandt oder Leonardo da Vinci, in dem sie beim Heranwachsen förmlich gebadet wurde.

Gehm befasst sich seit Jahren mit freier Malerei in den Techniken Acryl und Aquarell, sowie mit verschiedenen Druck- und Zeichentechniken. Bei ihren Arbeiten gibt es keinen Stillstand, denn das Herstellen eines Gemäldes ist ein Prozess. „Es geht darum, eine Landschaft zu sehen. Und zwar in mir, nicht reell darin zu malen“, erläutert sie. Ihre Farbpalette ist fast meditativ: zartes Frühlingsgrün, gut gelaunte Blau- und Türkistöne, feenhafte violette Anklänge.

„Es scheint, als sei die Malerin mit dieser Farbfamilie befreundet. Weil ihre Farbtöne Gemütsbilder zum Klingen bringen können. Und wie das bei Freunden ist: wenn man aus dem gleichen Holz geschnitzt ist, passt es zusammen“, erläutert Anne Allenbach den Farbumgang der Malerin.

Barbara Gehm nimmt ihre Eindrücke mit ins Innere ihres Wesens und ihres Ateliers. In ihrem Werkraum in St. Ingbert findet sie die notwendige Stille, um in schöpferischer Innenschau den Dingen und Phänomenen ästhetisch auf den Grund zu gehen. Ihre Gabe, die individuellen Beobachtungen in Farbe zu übersetzen und aus der Dreidimensionalität zu nehmen, macht ihre Landschafts- und Stilllebendarstellungen transparent und spannend. Die Themen der Exponate suchen das Abstrakte, bleiben aber dem Gegenständlichen verbunden. Es sind Landschaften, Flächen und Ballungen.

„Gerade in diesen Krisenzeiten, in denen man ans Haus gebunden ist, macht es Sinn, einen Blick in das jeweilige Innere zu wagen, ob Malerin, Künstler oder Mensch. Das geht auch ohne digitale Medien“, so Allenbach.

 

Die Ausstellung findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Der Termin wird bekannt gegeben.

Mittwoch, 08 April 2020 08:00

Abhol- und Lieferdienste bitte melden!

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Foto: Markus Parnizke/Salzbrunnen-Carrée

Welches Restaurant, welches Café oder welches Bistro liefert derzeit nach Hause, bzw. hat seinen Restaurantbetrieb auf Abholservice umgestellt? Bitte melden unter: (06897) 508 -101.

Die Stadt Sulzbach hat bereits eine Liste der Gewerbetreibenden erstellt, die mit ihren Dienstleistungen weiterhin zur Verfügung stehen. Jetzt soll eine weitere Liste mit Bring- und Abholservice im Bereich Gastronomie verfasst und veröffentlicht werden. Bitte melden Sie sich!

Freitag, 03 April 2020 07:50

Gemeinwesenarbeit Sulzbach: Arbeit geht weiter

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Auch wenn die Gemeinwesenarbeit  der Caritas in Sulzbach ihre Angebote wegen der Corona-Krise eingestellt hat, so geht die Arbeit trotzdem weiter. Das Büro in der Sulzbachtalstraße 70 ist mit zwei Personen besetzt. Die Beratung läuft jetzt telefonisch oder per Mail.

 

Arabische Frauen nähen Atemschutzbehelfsmasken

 

Wie Sozialarbeiterin Stefanie Schmidt mitteilt,  nähen jetzt mehrere arabische Frauen aus der interkulturellen Frauengruppe sogenannte „Atemschutzbehelfsmasken.“  Dazu werden noch Menschen gesucht, die dazu eine funktionstüchtige Nähmaschine, die zu Hause nicht mehr gebraucht wird, spenden möchten. Außerdem werden Baumwohlstücke gebraucht. Wer etwas spenden möchte, kann sich an Stefanie Schmidt wenden 

Gemeinwesenarbeit Sulzbach

Sulzbachtalstr. 70

66280 Sulzbach

Telefon 06897/983239

Telefax 06897/841073

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Freitag, 03 April 2020 07:47

Coronavirus: Tipps auf einen Blick

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Hygienemaßnahmen, Früherkennung und Ausgangsbeschränkung: Infos auf einen Blick. HIER klicken

Freitag, 03 April 2020 07:37

Kummer- und Nottelefonnummern

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In Corona-Zeiten kommt oft viel zusammen. Aber man ist nicht allein. Hier geht's zu den Kummer- und Nottelefonnummern: Klicken Sie hier

Freitag, 03 April 2020 07:20

EVS zur Corona-Pandemie: Umgang mit dem Müll

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Alle EVS Wertstoff-Zentren bleiben ab dem 18. März bis auf Weiteres geschlossen.

Wer geplant hatte, in nächster Zeit Sperrabfall zu entsorgen, sollte zunächst überlegen, ob dies unbedingt jetzt notwendig ist oder nicht doch noch zurückgestellt werden kann. Eine Alternative zur Anlieferung auf einem Wertstoff- Zentrum bietet der kostenpflichtige Abholservice. Der EVS weist jedoch vorsorglich darauf hin, dass die Entsorgung von Restabfall und Biogut absolute Priorität haben, so dass ggf. auch der Abholservice für den Sperrabfall nicht dauerhaft vorgehalten werden kann.

Sperrabfallabfuhr eingeschränkt

Ab sofort werden Sperrabfallabholaufträge nur noch eingeschränkt entgegengenommen. Wegen der Coronavirus-Pandemie verbringen viele Bürger gerade viel Zeit zu Hause. Dabei nutzen einige Bürger die Zeit um in den eigenen vier Wänden aufzuräumen. Die Entsorgungsunternehmen kommen aufgrund der derzeitigen Situation bereits schon jetzt an ihre Grenzen und bündeln die Personalressourcen um die Sammlung von Restabfall und Biogut gewährleisten zu können.
Verschieben Sie daher Ihre Aufräumaktionen wenn möglich auf die Zeit nach Corona. Überlegen Sie, ob es unbedingt jetzt notwendig ist Sperrabfall zu entsorgen, oder ob die Abfuhr nicht doch zurückgestellt werden kann. Bitte lassen Sie den Sperrabholservice nur noch kommen, wenn es wirklich notwendig ist. Mit einer Verschiebung tragen Sie dazu bei, im Sinne der Hygiene die dringend für die Entsorgung von Restabfall und Biogut benötigten Entsorgungskapazitäten zu schonen. Bitte haben Sie Verständnis, dass die Sperrabholaufträge derzeit nur eingeschränkt entgegengenommen werden und nur unabdingbare Aufträge erledigt werden können.

Entsorgung von Abfällen aus privaten Haushalten, in denen sich Corona-infizierte Personen aufhalten

  1. Die Entsorgung aller im privaten Haushalt anfallenden Abfälle, die eventuell mit dem Corona Virus (SARS-CoV-2) kontaminiert sein könnten, soll ausschließlich über den Restabfall (Graue Tonne) erfolgen. Diese Abfälle sollen keinen anderen Sammelsystemen (z. B. Biotonne, Papiercontainer/-tonne oder Gelber Sack) zugeführt werden. Papier und Glas können vorübergehend zuhause zwischengelagert und nach Ende der Quarantänezeit über die entsprechenden Depotcontainer entsorgt werden.
  2. Um eine Gefährdung von eventuell weiteren Nutzern derselben Restabfalltonne oder der Müllwerker sicher auszuschließen, dürfen die Abfälle nicht lose in die Restabfalltonne gegeben werden, sondern sind in stabilen, reißfesten, feuchtigkeitsbeständigen und dichten Behältnissen zu sammeln (z. B. in Folienbeuteln, Plastik- oder Mülltüten). Die Behältnisse sind sicher zu verschließen, z. B. durch Verknoten. Ggf. sind mehrere Beutel ineinander zu verwenden.
  3. Spitze und scharfe Gegenstände müssen in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt werden. 
  4. Säcke oder lose Abfälle dürfen nicht neben die Restabfallgefäße gestellt werden, um Gefahren für Dritte auszuschließen (Ausnahme sind die EVS-Säcke für überschüssigen Abfall, mit deren Erwerb die Abfuhr schon bezahlt wurde).
  5. Abfälle, die nicht in die Restabfalltonne passen, müssen sicher verpackt und für andere Personen und Tiere unzugänglich bis zur nächsten Abfuhr aufbewahrt werden.
  6. Die Restabfalltonnen dürfen nur soweit gefüllt werden, dass sich der Deckel schließen lässt.

 

Zum Schutze der Müllwerker bitten wir das Griffrohr vor der Bereitstellung zu reinigen, um die Ansteckungsgefahr weitestgehend zu minimieren. Durch diese Maßnahmen helfen Sie mit, die Gesundheit der Müllwerker und des Anlagenpersonals zu schützen und damit die Abfallentsorgung aufrechtzuerhalten. Bei Einhalten dieser Verhaltensregeln ist, durch die Entsorgung der Abfälle in einer Restabfalltonne und die anschließende thermische Behandlung des Restabfalls in der Müllverbrennungsanlage, eine sichere Zerstörung der Erreger gewährleistet.

Alle EVS-Informationen zur Corona-Thematik auf einer Extra-Seite
unter 
www.evs.de/Aktuell.

Freitag, 03 April 2020 07:15

Knappschaftsklinik Sulzbach: Der Betrieb läuft weiter

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Der Betrieb im Knappschaftsklinikum Sulzbach läuft weiter. „Wir sind für unsere Patienten und auch für Notfälle da“, erklärt Peter Böhnel, der Leiter der Unternehmenskommunikation. Er betont, dass auch Ärzte weiter in dringenden Fällen Patienten ans Krankenhaus überweisen könnten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für Patienten folgenden Regelungen: 

 

  • Zutritt über Haupteingang
  • Pforte und Notaufnahme sind 24 Stunden besetzt
  • Bei geschlossener Tür bitte klingeln

 

Es kann in nächster Zeit evtl. vorkommen, dass Behandlungstermine und geplante Operationen abgesagt werden müssen. Patienten werden in diesem Fall vom Krankenhaus benachrichtigt. Niemand braucht also nicht selbst nachzufragen. Wer nichts von der Klinik hört, dann findet der Termin statt.

Wenn jemand eine medizinische Behandlung benötigt und einen Termin im Krankenhaus wahrnehmen will, aber gleichzeitig Erkältungssymptome hat (z.B. Husten, insbesondere Fieber), soll bitte an der Pforte Bescheid sagen. Er erfolgt dann ein Befragung nach weiteren Risikofaktoren. So können dann bei Bedarf passende Schutzvorkehrungen getroffen werden, damit sich niemand ansteckt.

Telefon Püttlingen (06898) 55-0 Sulzbach: (06897) 574-0

 

Für Besucher gilt folgendes:

-  Kein Zutritt für Besucher

-  Cafeteria ebenfalls für Besucher  

geschlossen.

- Der Kontakt zu Patienten außerhalb der   

Klinik ist ebenfalls zu unterlassen

-  Individuelle Ausnahmen (z.B. bei Sterbenden) möglich

 

Helferinnen und Helfer gesucht

In diesen bewegten Zeiten kann das Krankenhaus engagierte Helfer/innen gebrauchen. Wer helfen möchte, ob ehemalige Ärzte oder Ärztinnen, Helferinnen und Helfer oder Medizinstudentinnen und Medizinstudenten, kann sich unter Telefon (06897) 574-0 melden.   

 

Hotline

Der Partner des Knappschaftsklinikums Saar,  die KNAPPSCHAFT Krankenversicherung, hat eine Telefon-Hotline eingerichtet. Sie ist rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0800 1650 050 erreichbar. Der Service ist für Versicherte der KNAPPSCHAFT kostenlos.

Unter der Corona-Hotline 0681 501-4422 des saarländischen Gesundheitsministeriums stehen Experten von Montag bis Freitag zwischen 7 und 18 Uhr zur Verfügung.

 

Es gibt Bereiche im täglichen Leben, wo es funktionieren muss, egal was passiert. So zum Beispiel in Krankenhäusern, die gerade in Zeiten einer Pandemie die ärztliche Versorgung sicherstellen müssen.  Dies ist aber nur möglich, wenn auch die Versorgung mit Wasser, Gas und Strom funktioniert. Die Stadtwerke Sulzbach haben früh­zeitig, man könnte auch sagen rechtzeitig den Geschäftsbetrieb auf die Aufrechterhaltung der Versorgung ausgerichtet. Dabei wurde alles Mögliche getan, um nicht nur die 10.000 Haushalte in Sulzbach mit Energie und unserem wichtigsten Lebensmittel, dem Trink­was­ser zu versorgen. Die Stadtwerke sorgen auch dafür, dass das Krankenhaus in Sulzbach seine Aufga­ben erfüllen kann. Neben Strom und Wasser stellen die Stadtwerke gemeinsam mit ihrem Partner Steag auch die Belieferung mit Fernwärme und gemeinsam mit der VSE-Net die Übertragung von Daten, wie beispielsweise Röntgenbildern, über schnelle Glasfaserleitungen sicher.

 

Was tun die Stadtwerke, um die Versorgung mit Energie und Wasser sicherzustellen?

Gemäß dem Pandemieplan der Stadtwerke wurde umgehend der Publikumsverkehr eingestellt. Lediglich der Kassenautomat bleibt auch weiterhin während der üblichen Geschäftsstunden zugänglich. Ansonsten wurden, soweit möglich, alle Aufgaben auf telefonische Bearbeitung umgestellt. Es zeigte sich, dass dies schwierig, aber möglich ist. So machen zum Beispiel Kunden mit ihrem Handy ein Foto von Ihren Zählern und übermitteln mit dem Bild ihre Zählerstände direkt an den Kundenservice.

Gerade in solchen Ausnahmesituationen zeigt sich, dass es für die Bürger einer Stadt gut ist, einen Versorger vor Ort zu haben. Die Rufbereitschaft ist so weiterhin für Notfälle rund um die Uhr für die Kunden nah. Auch im Service wurden Routineaufgaben, die einen direkten Kundenkontakt be­nö­tigen ausgesetzt; es sei denn, dass diese zur Aufrechterhaltung der Versorgung unbedingt erfor­der­lich sind.

Die weiteren Maßnahmen sind sehr restriktiv und verlangen allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern viel ab. Sie sind aber notwendig, wenn die Versorgung um jeden Preis aufrechterhalten werden soll. So gibt es sowohl im Wasserbereich, als auch bei Elektro und Gas jeweils drei voneinander unab­hängig arbeitende technische Gruppen, von denen jede in der Lage ist, die Versorgung in ihrem Bereich aufrecht zu erhalten. Sollte sich eine Gruppe infizieren, können die beiden anderen Gruppen weiterarbeiten. Die Gruppen arbeiten voneinander getrennt, so dass eine Ansteckung

untereinander nicht möglich ist. Dazu wurden Gemeinschaftsunterkünfte, wie Aufent­haltsraum und Waschräume geschlossen. Alle Arbeiter müssen deshalb ihre Arbeits- und Sicherheits­kleidung schon zuhause anlegen und können nach getaner Arbeit auch nur zuhause duschen.

Um das Infektionsrisiko weiter zu verringern wurde der technische Betrieb mit Lager und Werkstatt vom kaufmännischen Betrieb getrennt. Dabei ist organisatorisch sichergestellt, dass ein persönlicher Kon­takt für die notwendigen Arbeiten nicht erforderlich ist.

Die Investitionen der Stadtwerke in moderne Technik zahlen sich jetzt aus. So können sich Mit­arbei­te­rinnen und Mitarbeiter über besonders geschützte Verbindungen mit dem Firmen-Rech­ner verbin­den und von zuhause aus arbeiten. Das reduziert nicht nur das Ansteckungsrisiko. Es erlaubt ihnen auch ihre Kinder zu betreuen, weil Schulen und Kitas geschlossen sind. Selbst die Mitarbeiter, die mit ihren Kindern unter Quarantäne gestellt wurden, weil es in deren Schule Fälle von Corona gab, kön­nen so noch aus der Ferne ihrer Tätigkeit nachgehen.  

Ein weiterer Vorteil der modernen Versorgungstechnik ist, dass das Wasserwerk dank der dort ein­gebauten Elektronik fernüberwacht weitgehend selb­stän­dig arbeiten kann. Die Anlage befindet sich - wegen der besonderen Wasserqualität - im Scheider Tal in Rentrisch und ist damit fast acht Kilometer entfernt vom Hauptsitz der Stadtwerke in der Sulzbachtalstraße. So genügt es, wenn nur alle drei Tage ein Spezialist vor Ort ist, um nach dem Rechten zu sehen und die Filter zu reinigen.

Die Geschäftsführer der Stadtwerke Jürgen Haas und Frank Barbian betonen: „Wir sind gut aufgestellt und uns unserer großen Verantwortung bewusst. Unsere gutausgebildeten Mitarbeiter leisten insbesondere in diesen unruhigen Zeiten eine sehr gute Arbeit. Wir haben ein Krisen- und Notfallmanagement, sowie an jedem Tag im Jahr einen 24-Stunden Bereitschaftsdienst, um die Versorgung sicherzustellen.“ 

Bundesmittel ab sofort abrufbar 

 

Das Antragsformular für die Soforthilfen des Bundes steht ab sofort zur Verfügung. Es löst damit das bereits bestehende Landesprogramm ab

 

Kleinunternehmer – Soforthilfe des Bundes

 

Die besonders hart von der Corona-Krise betroffenen Kleinstunternehmen mit maximal 10 Beschäftigten sowie Freiberufler und Soloselbständige mit Sitz im Saarland können Zuschüsse zur Sicherung ihrer beruflichen bzw. betrieblichen Existenz aus dem Bundesprogramm beantragen. Ab sofort ist der Bundesantrag online. Alle Infos, FAQs und ein Antragsformular finden Sie im Internet auf der Seite www.corona.wirtschaft.saarland.de unter Soforthilfe.

 

Hier finden Sie die wichtigsten Infos:

https://corona.saarland.de/DE/wirtschaft/soforthilfe/soforthilfe-bund/soforthilfe-bund_node.html

 

WICHTIG bei der Antragsstellung:

 

Jeder Antragssteller erhält eine Bestätigungsmail, sobald der elektronische Antrag abgeschickt wurde. In dieser Mail wird man gebeten, aktiv auf einen Link zu klicken. Damit wird garantiert, dass derjenige auch zuvor mit dieser E-Mailadresse den Antrag gestellt hat. Erst nach einer Bestätigung kann mit der Bearbeitung Ihres Antrags begonnen werden.

 

Hinweis zum bisherigen Landesprogramm:

Ab sofort können Anträge NICHT mehr für das Landesprogramm gestellt werden.

Bereits gestellte Anträge werden selbstverständlich noch bearbeitet. Die Bescheide werden den Antragstellern per Post zugestellt.

Alle, die bereits einen Antrag auf das Landesprogramm eingereicht haben, werden nochmal per Mail informiert. Ist deren Liquiditätsengpass mit der Landeshilfe nicht behoben, dann können sie auch zusätzliche Mittel aus dem Bundesprogramm erhalten, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen. Der Antrag ist spätestens bis zum 31. Mai 2020 zu stellen. Sie können auf Ihren Bescheid warten, aber natürlich steht Ihnen auch frei, jetzt schon das Webformular zu nutzen.

Alle, die noch keine Landesmittel beantragt haben, können ebenfalls das Bundesformular verwenden.

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