Städtische Kita in Neuweiler: Eingeschränkter Regelbetrieb begonnen

 

Nach Wochen in der erweiterten  Notbetreuung  mit bis zu zehn Kindern in der Gruppe, öffnete die Kita am Montag dieser Woche im eingeschränkten  Regelbetrieb. „Alle Eltern, die ihre Kinder in die Kita zurückbringen wollen, können dies tun. Knapp 70 Kinder sind bisher im Haus“, so Kita-Leiterin Edeltraut Frisch. Sie stellt fest, dass die Wiedersehensfreude bei den Kindern sehr groß war. Alles sei sehr harmonisch verlaufen. Man habe gemerkt, dass alle sehr gut informiert waren.

Strenge Hygienevorschriften schränken den Alltag weiterhin ein. Das ist etwas,  was mit den Kindern auch in der Kita geübt und besprochen wird. Die Kinder werden an der Tür von der Gruppenfachkraft abgeholt. Die Großzügigkeit des Gebäudes macht es möglich, dass jede Gruppe separat zugänglich ist. Dadurch werden die Kontakte untereinander vermieden. Oberstes Ziel ist die Nachverfolgung  der Infektionskette, so dass bei Krankheitsausbruch möglichst nur eine Gruppe und nicht die ganze Einrichtung geschlossen werden muss.

Bevor es dann in die Gruppe geht, werden im Waschraum die Hände gewaschen. Ein Plan, wie es richtig geht, hängt auch für die Kinder aus. Eine Sanduhr zeigt wie lange. Auch die Größeren, die normalerweise problemlos alleine in den Waschraum gehen, werden im Laufe des Tages durch die Fachkraft begleitet. Das erschwert den Alltag, dient aber als Vorsichtsmaßnahme. Regelmäßig wird desinfiziert. Das Hygienekonzept der Kita war schon vor Corona gut aufgestellt. Jetzt nimmt es einen noch höheren Stellenwert ein. Jede Gruppe hat ihre eigene Toilette. Die Kinder haben die Bilder dazu gemalt. Im eingeschränkten Regelbetrieb nehmen die Kinder nicht wie sonst im Bistro, sondern in der Gruppe das Mittagessen ein. Auch sind die Besuche in den andere Gruppen zurzeit nicht möglich für die Kinder.

Die Auflagen im eingeschränkten Regelbetrieb aber auch die Erfahrungen und Erkenntnisse werden alle noch länger begleiten, nicht nur in der Kita. Die Kinder auf diesem Weg mitzunehmen und zu beteiligen, ist dem Kita-Team sehr wichtig. Dabei müssen Angst und Unsicherheit der Achtung und Fürsorge für einen selbst und seinen Gegenüber weichen. Diese Charaktereigenschaften waren vor Corona wichtig und werden auch nach Corona wichtig sein für ein gutes Miteinander!

Derweil sind die Maurerarbeiten im neuen Eingangsbereich fertig.  In den nächsten Tagen erfolgen die Zimmerarbeiten und der Innenausbau. Der Aufzug, der ins Treppenhaus des Ostflügels kommt, ist in Fertigung.

In der städtischen Kita Pestalozzi stehen im Endausbau neun Gruppen – sechs Regel-, zwei Krippen- und eine altersgemischte Gruppe – zur Verfügung. Sie bieten Platz für 162 Kita-Kinder und 28 Krippenkinder. Ein Aufzug ermöglicht den barrierefreien Zugang zu allen Räumen.