Zolnhofer –Preisträger Peter Diersch stellt  in der Aula aus

Die Galerie der Aula platzte aus allen Nähten, als jetzt die Ausstellung des Fritz-Zolnhofer-Preisträgers Peter Diersch eröffnet wurde. Der Preisträger selbst schleppte sogar noch Stühle bei. Die Erste Beigeordnete Mary-Rose Bramer, die für den im Urlaub weilenden Bürgermeister Michael Adam die Ausstellung eröffnete, freute sich sehr über die riesige Resonanz. Dies zeige deutlich die Wertigkeit des Preises und das hohe Ansehen des Preisträgers Peter Diersch.  Bramer sprach von einer beeindruckenden Ausstellung, die einen wunderbaren Einblick in die Themenvielfalt des Gesamtwerkes von Diersch gebe. Wolfgang Wiesen, 1. Vizepräsident des Deutschen Verbandes für Fotografie und Beauftragter des Weltverbandes für Fotografie (FIAP), würdigte das hohe Niveau der Arbeiten von Diersch. Auf nationaler wie internationaler Ebene habe er  mit seinen Bildern viele Preise gewonnen und sei 1988 von der FIAP als Meisterfotograf ausgezeichnet worden. Diersch habe die Entwicklung vom analogen ins digitale Zeitalter mitgemacht und schaffe am Computer mittels moderner Technik beeindruckende Werke. So entferne sich seine Fotografie vom Dokumentarischen hin zum Abstrakten. Diersch schaffe so Werke, die auch gemalt sein könnten, betonte Wiesen. In seiner Laudatio auf Peter Diersch nahm der Fotograf Pasquale D‘Angiolillo, die Gäste mit auf eine kleine Zeitreise ins Leben von Diersch. Ein Lob zollte er der Stadt Sulzbach für Verleihung des Zolnhofer-Preises an Peter Diersch. Es sei eine mutige und richtige Entscheidung gewesen, diesen renommierten Preis einem „Künstler aus den eigenen Reihen zu verleihen“. Ein „Bravo“ zollt er auch der Kommission, die an dieser Entscheidung beteiligt war. Im Statement für die Jury stellte die Künstlerin Dagmar Günther fest: „Diersch ist Meister seines Faches.“ Peter Diersch und Fritz Zolnhofer verbinde das Thema der Industrie und des Handwerkes. Diersch gehöre auch in den Bereich der Avantgarde.  Auch im Zeitalter der digitalen Möglichkeiten, bleibe er handwerklich hochrangig.

Durch die digitale Bearbeitung sei die Fotografie heute so vielfältig wie noch nie, stellte Peter Diersch selbst fest.  Er sei stolz auf den Fitz-Zolnhofer-Preis, so Diersch und dankte allen seinen Unterstützern.

Zu der bildgewaltigen Ausstellung mit mehr als 80 Exponaten aus dem Gesamtwerk von Peter Diersch passte auch die stimmgewaltige musikalische Begleitung der Vernissage.  Astrid Frantz und Jens Gebhardt sowie Chansonier Wolfgang Winkler zeichneten dafür verantwortlich. Für den Zolnhofer-Preisträger hat Winkler extra ein Lied geschrieben mit dem Titel „De Peter“.

Die Ausstellung von Peter Diersch in der Aula ist bis zum 21. Oktober jeden Sonntag und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Die Finissage ist am Sonntag, 21. Oktober, um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Foto: Peter Diersch