Station 31

Bergbau im Werk Karl Mays - eine Auswahl

Kopf einer von Karl May redigierten Zeitschrift im Münchener Verlag
Kopf einer von Karl May redigierten Zeitschrift im Münchener Verlag

In dem Aufsatz „Schätze und Schatzgräber“ singt Karl May ein Loblied auf den Bergmann, der Kohle und Eisen gewinnt, „beide [] als König und Königin der Industrie vermählt“ und damit „als erster Held und tapferster Ritter die höchsten Ehren erntet.“
„Schacht und Hütte“, KMV Bd. 72, Gesammelte Aufsätze

Arm sind sie, die Bewohner des kleinen Gebirgsdorfes Hohenthal: Ihnen steht nur die Möglichkeit offen, entweder als Weber oder als Bergmann ihren mehr als kärglichen Lebensunterhalt zu verdienen, vielfach auch noch von der örtlichen Prominenz um diesen betrogen. In ihrer Not entscheiden sich viele, den Waldkönigen als Schmuggler zur Hand zu gehen. Doch die Gerechtigkeit nimmt ihren Lauf: Ein Detektiv deckt die Verbrechen auf, eine wilde Verfolgungsjagd durch einen alten Grubenstollen führt zum Tode eines der Hauptschurken. Die dabei ausgelöste
Explosion lässt den Schacht „Gottes Segen“ einstürzen – dabei verlieren viele Bergleute ihr Leben.

„Der verlorene Sohn“, bearbeitet in „Das Buschgespenst“, KMV Bd. 64

Auf Grund einer Intrige wurde der deutsche Gesandte Alban von Adlerhorst in der Türkei ermordet, seine Familie in alle Welt zerstreut. Einzelne Familienmitglieder werden bis nach Nordamerika verschlagen, wo sie in einem Quecksilberbergwerk ihr Dasein fristen müssen. Dem Tod nahe, können sie von Oskar Steinbach, einem deutschen Prinzen, der unter dem Namen „Fürst der Bleichgesichter“ als Westmann sehr berühmt ist, befreit werden.

„Deutsche Herzen, deutsche Helden“, bearbeitet in „Im Tal des Todes“, KMV Bd. 62, die Rolle Oskar Steinbachs wird hier Old Firehand zugeschrieben

Statt wie erhofft in Amerika ihr Glück zu finden, wird ein Zug deutscher Auswanderer überfallen und als Arbeitssklaven in das Quecksilberbergwerk Almaden alto verschleppt. Doch Old Shatterhand und Winnetou können die Gefangenen befreien. Die weitere Verfolgung der Verbrecher bringt den Häuptling und seinen Blutsbruder bis nach Nordafrika.

„Satan und Ischariot I – III“, KMV Bde. 20 – 22

Ein alter Stollen, entstanden durch früheren Eisenerzbergbau, diente Karl May während seiner Flucht vor der Polizei 1869 mehrfach als Unterschlupf.
Quelle: diverse Biografien

Karl-May-Höhle im Oberwald bei Hohenstein-Ernsthal
Karl-May-Höhle im Oberwald bei Hohenstein-Ernsthal