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Sulzbach feiert weiter: Musik, Kunst und Theater zum Finale des Jubiläumsjahres

Das Jubiläumsjahr der Stadt Sulzbach geht in die nächste Runde. Unter dem Motto „Feiern, was uns verbindet!“ erinnert die Stadt in diesem Jahr an die Verleihung der Stadtrechte vor 80 Jahren. Am 18. August 1946 erhielt Sulzbach anlässlich des 600-jährigen Bestehens die Stadtrechte. Nach zahlreichen Veranstaltungen in den vergangenen Monaten setzt das Festprogramm nun zum Endspurt an. Bis zum Jahresende stehen noch einige kulturelle Höhepunkte auf dem Kalender.

Den Auftakt macht am Freitag, 2. Oktober, 19 Uhr, im Salzbrunnenhaus ein Benefizkonzert zugunsten von UNICEF. Unter dem Titel „Kontrapunkte und Kontraste“ ist der Chor „total vocal“ unter der Leitung von Martin Stark zu erleben. Die Sängerinnen und Sänger nehmen das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch unterschiedliche Themen und Stimmungen. Dabei reicht die Auswahl von bekannten Songs wie „Imagine“, „Happy“ und „Hallelujah“ bis hin zu „Bohemian Rhapsody“. Der Abend soll dabei nicht nur musikalisch unterhalten: Mit dem Konzert wird zugleich ein guter Zweck unterstützt.

Nur wenige Wochen später richtet sich der Blick auf eine Kunstform, die in Sulzbach längst ihren festen Platz gefunden hat. Von Freitag bis Sonntag, 30. Oktober bis 1. November, finden in der Aula die 20. Internationalen Sulzbacher Glaskunsttage statt. Was vor zwei Jahrzehnten auf private Initiative des Sulzbacher Künstlers Martin Steinert begann, hat sich nach Angaben des Festprogramms zu einer Veranstaltung mit internationaler Ausstrahlung entwickelt. Seit 2018 liegt die Organisation beim Kunstverein Sulzbach. Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen europäischen Ländern präsentieren ihre Arbeiten und machen die Stadt erneut zu einem Treffpunkt der Glaskunst.

Anfang November wird es dann theatralisch. Beim Theaterfestival von Freitag bis Sonntag, 6. bis 8. November, wird an mehreren Spielorten in Sulzbach ein abwechslungsreiches Programm geboten. Den Auftakt bildet am 6. November um 20 Uhr in der Jahnturnhalle das Kellertheater mit „Braunschlag“, einer schwarzhumorigen Satire über eine österreichische Kleinstadt, in der Tradition, Gier und Korruption aufeinandertreffen. Am folgenden Abend findet um 18 Uhr im Salzbrunnenhaus der offizielle Festivalempfang statt. Dort steht mit „Romy, la mer et la musique“ von Jakob Gühring eine musikalisch-theatralische Annäherung an Romy Schneider und den Mittelmeerraum auf dem Programm. Der Eintritt zum Festivalempfang ist frei.

Der Sonntag gehört anschließend weiteren Bühnenproduktionen. Um 11 Uhr lädt Bühnenreif Saar im Salzbrunnenhaus zu einer Matinée mit Brunch und dem Stück „OLYMPE – Eine Legende zum Brunch“ ein. Am Abend um 18 Uhr präsentiert der Kulturverein im Kulturhaus am brennenden Berg schließlich Sebastian Fitzeks Psychothriller „Die Therapie“. Die Eintrittskarten sind bei den jeweiligen Theatervereinen erhältlich.

Mit dem Abschlusskonzert der Musikschule Sulzbach geht es am Sonntag, 29. November, 17 Uhr, musikalisch weiter. Schauplatz ist die Kirche Allerheiligen. Im Rahmen des Jubiläums präsentieren die Musikerinnen und Musiker der Musikschule ein vielseitiges Programm und lassen dabei das musikalische Jahr noch einmal Revue passieren. Der Nachmittag soll ausdrücklich ein Publikum verschiedener Generationen ansprechen.  

Doch auch gesellschaftliche Themen bekommen im Jubiläumsprogramm ihren Platz. Am Montag, 7. Dezember, steht um 19 Uhr im Salzbrunnenhaus die Entwicklung der Kinderrechte bis heute im Mittelpunkt einer Podiumsdiskussion. Anlass ist neben dem 80. Jubiläum der Stadtrechte auch der 80. Geburtstag von UNICEF. Auf dem Podium kommen Vertreterinnen und Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen zusammen, darunter Fachleute aus Medizin, Pädagogik, Schule und Gemeinwesenarbeit sowie eine Vertreterin des UNICEF-Juniorteams. Im Anschluss an die Diskussion ist Gelegenheit für das Publikum, mit den Beteiligten ins Gespräch zu kommen.

Den musikalischen Schlusspunkt unter das Jubiläumsjahr setzt schließlich am Sonntag, 13. Dezember, 17 Uhr, das Festkonzert des Kammerorchesters der Großregion in der Kirche Allerheiligen. Musikerinnen und Musiker aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Belgien kommen dafür in Sulzbach zusammen. Im Mittelpunkt stehen die verbindende Kraft der Musik und der europäische Gedanke. Das Konzert greift damit auch die grenzüberschreitenden Beziehungen der Region auf. Eine Woche später wird das Programm in der französischen Partnergemeinde Rémelfing aufgeführt.