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Sulzbach begrüßt neue Verwaltungsmitarbeiter

Für viele Menschen bedeutet das Wort „Verwaltung“ zunächst einmal Vorschriften, Schreibtische und feste Abläufe. Dass moderne Verwaltung aber auch anders kann, zeigte die Stadt Sulzbach nun in einer ungezwungenen Vorstellungsrunde im Festsaal des Rathauses. Dorthin hatte Bürgermeister Michael Adam Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen, die seit Beginn des Jahres bei der Verwaltung der Stadt neu beschäftigt sind. In der lockeren Atmosphäre wurde klar: Arbeit in der Verwaltung heißt, Verantwortung zu tragen, Teil davon zu sein, das tägliche Leben unserer Gesellschaft zu ermöglichen und so auch die Gewissheit zu haben, mit der eigenen Arbeit einen sinnvollen Beitrag für das Gemeinwohl zu leisten.

Der Verwaltungschef erläuterte in seinen einleitenden Worten, dass er es wichtig fände, dass sich die Kolleginnen und Kollegen untereinander auch aus anderen Abteilungen persönlich kennenlernten. Simone Bautz aus der Personalabteilung hatte die Vorstellungsrunde mitorganisiert und auch sie war der Meinung, dass Verwaltung nicht nur aus Akten, sondern eben aus den vielen unterschiedlichen Gesichtern bestehe. Der Vorsitzende des Personalrates, Steven Scherer, animierte die neuen Kolleginnen und Kollegen aus allen Fachbereichen dazu, sich gerne beim Personalrat zu melden, wenn sie Fragen hätten oder einen Kümmerer bräuchten.

Es folgte eine Vorstellungsrunde, bei der die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich kurz persönlich vorstellten. Ein großer Teil von ihnen stammt aus oder wohnt in der Region. Die Fachbereiche und Arbeitsstellen sind so vielfältig wie die persönlichen Lebensläufe. Es waren Kolleginnen und Kollegen aus dem City-Management oder dem Baubetriebshof anwesend, sowie Lehrerinnen von der Musikschule oder der Baumkontrolleur. Sie alle bestätigten, dass man in einer Verwaltung eine Form von beruflicher Sicherheit findet, die in der heutigen Arbeitswelt zunehmend wertvoll geworden ist. Denn gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten bieten Verwaltungen wie die der Stadt Sulzbach vielen Beschäftigten ein Gefühl der Stabilität.

Als ebenso bedeutend gilt die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Geregelte Arbeitszeiten, flexible Gleitzeitmodelle, Teilzeitmöglichkeiten und zunehmend auch die Möglichkeit des mobilen Arbeitens schaffen Freiräume, die in vielen anderen Bereichen selbstverständlich erscheinen mögen, aber dennoch längst nicht überall Realität sind. Dies führt nicht nur zu mehr Zufriedenheit, sondern auch zu einer höheren Lebensqualität.

Doch vielleicht liegt die größte Stärke der Verwaltung dort, wo sie von außen oft am wenigsten wahrgenommen wird: in ihrem gesellschaftlichen Auftrag. Hinter jedem Bescheid, jedem Förderantrag, jeder Genehmigung, jeder Sozialleistung und jeder organisatorischen Entscheidung stehen Menschen, die Verantwortung übernehmen. Sie tragen dazu bei, dass Schulen arbeiten können, soziale Hilfen ankommen, Infrastruktur erhalten bleibt und demokratische Strukturen funktionieren.