Schnappach

Schnappach liegt am Nordrand der Stadt und hat als jüngster Stadtteil 509 (Stand Juli 2011) Einwohner. Früher lag es im ehemals pfälzischen Teil des Saarlandes und gehörte bis 31.12.1973 zur Nachbarstadt St. Ingbert. Die Bebauung geht nahtlos über in den Stadtteil Altenwald. Die kürzeste Verbindung zum Stadtzentrum verläuft über den Schnappacher Weg.

Der Name Schnappach lässt sich ableiten von dem mittelhochdeutschen Wort „snaben“, einer Nebenform von „sneben“ = hüpfen, springen, fallen. Es wird daher angenommen, dass der über kleine Wasserfälle hüpfende (snabende) Bach der mittelalterlichen Ansiedlung den Namen gab. Im Jahre 1535 als Flurnamen erstmal die Bezeichnungen „Schneipbach“ oder „Schneitbach“

1784 ließ die Reichsgräfin Marianne von der Leyen die nach ihr benannte Mariannen-Glashütte errichten, die 1918 stillgelegt wurde. 1810 kam eine zweite Glashütte des Fabrikanten Carl Vopelius hinzu, die später nach St. Ingbert verlegt wurde.

Zu den Besonderheiten dieses Stadtteils gehören:
Die nahe gelegenen Landschaftsschutz- und Naturschutzgebiete mit dem Naherholungsgebiet Ruhbachtal und der Gaststätte Bayrisch Zell. Ruhbachtal und Bayrisch Zell sind beliebte Ausflugs- und Wanderziele.