Donnerstag, 27 August 2020 14:58

Katze beim Fundamt gemeldet

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Beim Fundamt der Stadt wurde eine Fundkatze gemeldet. Gefunden wurde sie in der Sulzbachtalstraße 77 in den Räumen von KIND Hörgeräte am 21. August. Es handelt sich um eine Siam-Mix-Katze. Sie hat ein hellbraunes Fell mit einer charakteristischen Zeichnung im Beinbereich und blauen Augen. Sie wiegt etwas mehr als 2 kg, ist laut Arzt kerngesund.

Wer weiß, wem die Katze gehört, kann sich beim Fundamt der Stadt Sulzbach melden.

Telefon (06897) 508-172-173.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Thomas Theobald    

 

 

   

Kai-Uwe Ludigs

 

Thomas Theobald bleibt Chef des Löschbezirks I - Sulzbach-Stadtmitte - der Freiwilligen Feuerwehr Sulzbach. Bei der Jahreshauptversammlung des Löschbezirks Stadtmitte wurde Theobald mit absoluter Mehrheit im Amt bestätigt.  Ebenfalls wiedergewählt wurde der stellvertretende Löschbezirksführer Kai-Uwe Ludigs. Eigentlich sollte die Versammlung bereits im  April stattfinden, musste aber aufgrund des dynamischen Infektionsgeschehens abgesagt und verlegt werden. Sie fand jetzt in der Fahrzeughalle statt, wo ausreichende Sicherheitsabstände und die Einhaltung der Hygienemaßnahmen gewährleistet werden konnten. Unter den gegebenen Bedingungen aufgrund der Corona-Pandemie war die Versammlung eine besondere Herausforderung. Da waren sich Löschbezirksführer Thomas Theobald, Bürgermeister Michael Adam und Wehrführer Richard Plein in ihren Grußworten einig. Alle  dankten sie den Angehörigen der Wehr für ihre große Einsatzbereitschaft während der Coronakrise. Besonders erwähnt wurde seitens Adam, dass die Feuerwehr bei der Verteilaktion der Schutzmasken umgehend mit großem Einsatz zur Stelle war.  Neben dem Bürgermeister und Chef der Wehr Michael Adam, Amtsleiterin Alesja Hirsch, Wehrführer Richard Plein sowie dessen beiden Stellvertreter Christoph Six und Uwe Alt begrüßte Thomas Theobald die Mitglieder der Einsatzabteilung. Der wohl wichtigste Tagespunkt auf der Agenda war die Neuwahl der Löschbezirksführung. Der amtierende Löschbezirksführer Theobald und stellvertretende Löschbezirksführer Ludigs stellten sich für eine weitere Amtszeit zur Verfügung.  Beide wurden ohne Gegenkandidaten mit absoluter Stimmenmehrheit wiedergewählt.

Der neue und alte Löschbezirksführer Thomas Theobald geht somit in seine bereits dritte Amtszeit. Seit 12 Jahren leitet er die Geschicke im Löschbezirk 1 der Feuerwehr Sulzbach. Sein Stellvertreter, Kai-Uwe Ludigs, geht in seine zweite Legislaturperiode. Die Löschbezirksführung bleibt somit in bewährten Händen! Neuer Kassenführer ist Marc Pidanset. Auch er wurde mit absoluter Stimmenmehrheit und ohne Gegenkandidaten gewählt. Seine Vorgängerin Tamara Bickelmann stellte ihr Amt aufgrund einer Babypause zur Verfügung. Sie begleitete das Amt über 12 Jahre. Für die vertrauensvolle und zuverlässige Arbeit dankte ihr die Löschbezirksführung recht herzlich. Neuer Schriftführer ist Christian Schirra. Er begleitete zuvor das Amt des Stellvertretenden Schriftführers. Ohne Gegenkandidaten wurde auch er mit der absoluten Stimmenmehrheit gewählt. Sein Vorgänger Patrik Wagner wird andere Aufgaben auf Löschbezirks- und Wehrebene wahrnehmen und stand daher für das Amt des Schriftführers nicht mehr zur Verfügung. Neuer Stellvertretender Schriftführer ist Jörg Schmalenberger.

Christian Hoff und Stefan Alt sind Kassenprüfer.

Ein herzlicher Glückwunsch geht an die gewählten Funktionsträger verbunden mit dem Wunsch auf ein glückliches Händchen bei den bevorstehenden Aufgaben und Entscheidungen.

Donnerstag, 27 August 2020 14:47

Achtung: Erster bundesweiter Warntag am 10. September

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Wie das Sachgebiet Bevölkerungsschutz im Amt für Brand- und Zivilschutz mitteilt, findet am Donnerstag, 10. September, der erste bundesweite Warntag statt. Auf Weisung des Bundes werden zwischen 11 und 11.20 Uhr die saarländischen Sirenen mit dem offiziellen Warnton ausgelöst, danach erfolgt das Entwarnsignal. Diese Aktion soll die Bevölkerung daran erinnern, wie wichtig es ist, sich mit Warnung auszukennen.

Vor vielen Risiken kann sich jeder selbst und seine Umgebung gut schützen. Rechtzeitige Warnung und eigene Vorsorge unterstützen dabei. Auf der Webseite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) findet jeder Notfalltipps und weitere Informationen rund um das Thema Warnung der Bevölkerung, Schutz und Vorsorge.

www.bbk.bund.de 

Freitag, 21 August 2020 07:27

Gelungene Freilicht-Theater-Matinee

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Endlich wieder Theater. Wegen der Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Freunde des Theaters in den vergangenen Monaten auf den Besuch von Aufführungen verzichten. Die Ü50 Theatergruppe der VHS Sulzbach wagte am vergangenen Sonntagmorgen „ein Experiment“, wie Bürgermeister Michael Adam es bei der Begrüßung ausdrückte. Die Gruppe um ihre Spielleiterin Brigitte Thul lud zu einer Freilicht-Theater-Matinee in den Innenhof der historischen Salzhäuser ein. Adam erklärte, man könne hier die Infrastruktur des Musiksommers, sprich Tische, Bänke und Bühne nutzen und so die bestehenden Abstandsregeln einhalten. Knapp 80 Besucherinnen und Besucher nahmen an dem „Experiment“ teil. Alle waren sich am Ende einig, dass es schön war, dabei gewesen zu sein. Der lange und heftige Applaus für die Protagonisten der Matinee war ein deutliches Zeichen.

„Kurzweilige Unterhaltung“ versprach Brigitte Thul zu Beginn den erwartungsfrohen Gästen. Und die Leiterin der Gruppe hatte nicht zu viel versprochen. Die Besucherinnen und Besucher wurden Zeugen eines einstündigen Programms mit Gedichten und spritzigen Sketchen in Hochdeutsch und Mundart. Am Anfang dichtete Brigitte Schwarz über den Rentner-Alltag und gelangte zur Erkenntnis: „Sag nie, die Rentner haben´s gut".  Dass die Suche nach einem passenden Partner gar nicht so einfach ist, zeigten Ulrike Blatt und Iris Matzke bei dem Sketch „Die Bekanntschaftsanzeisch“.  Klar: Die moderne Frau ist selbstbewusst und aktiv, antwortet nicht auf eine Anzeige, sondern gibt selbst eine auf. Die darf sich dann aber nicht anhören wie ein Verbrechersteckbrief, sollte aber auch keine Hochstapelei enthalten. Da soll man mal jemanden finden. Wie gut, dass es da noch den guten „Herrn Kümmelkorn“ gibt.

Was passiert, wenn der Fahrschüler zu philosophieren beginnt, statt der Prüferin auf eine Frage eine klare Antwort zu geben, zeigten auf humorvolle Weise Johanna und Arno Mager beim Sketch „Führerschein-Erwerb. Den Lappen gab es für den Prüfling nicht, dafür aber viel Applaus vom Publikum. Das hatte beim Soloauftritt von Arno Mager beim Sketch „Vorstandssitzung“ viel zu lachen. Mager spielte groß auf. Man hätte meinen können, ihm selbst sei das schon einige Male passiert. Arno kam von der Vorstandssitzung seines Kegelclubs „Knapp vorbei ist auch daneben“ zurück. Blöd nur, dass er seiner Frau versprochen hatte, spätestens um 24 Uhr zu Hause zu sein und  höchstens drei Bier zu trinken, diese Zahlen dann aber verwechselte. Was die Rückkehr dann um 3 Uhr mit 24 Bier zu Hause auslöste, das kann sich sicherlich jeder selbst ausmalen. Eine Premiere mit dem Sketch „TV-Sendung“ boten Ulrike Blatt und Iris Matzke zum Finale. Gar nicht so einfach, wenn „die Stimme aus dem Off“ bei jedem Vortrag der Sprecherin immer wieder neue Einwände geltend machte, ohne natürlich „Zensur ausüben zu wollen.“  Doch die Sprecherin ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und letztendlich gab es doch ein Lob für sie. Spielleiterin Brigitte Thul konnte mit dem Auftritt ihrer Truppe zufrieden sein. Das Publikum jedenfalls war es.

 

Wer von den Gästen nach der gelungenen Freilicht-Theater-Matinee jetzt auch Lust haben sollte, mal auf den Brettern einer Bühne zu stehen, der ist bei der Theatergruppe Ü50 der VHS Sulzbach herzlich willkommen.

Proben sind jeweils mittwochs von 16 bis 17.30 Uhr im Salzbrunnenhaus.

Anmeldungen bei der VHS Sulzbach, Telefon (06897) 508-400 oder bei Brigitte Thul, Telefon (0681) 93815756.

Die nächsten Auftritte, beispielweise im Pflegeheim der AWO in Sulzbach, sind bereits in Planung.

Donnerstag, 20 August 2020 09:11

Gelungener Schulbeginn

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Foto: Alois Daniel

 

Ein neues Schuljahr hat begonnen. Vor allem für die neuen Abc-Schützen ist der erste Schultag immer etwas ganz Besonderes: Neue Umgebung, neue Klassensäle, neue Lehrer, neue Mitschüler. Doch in diesem Jahr ist alles anders. Corona diktiert die Bedingungen zum Neustart, für Kinder, aber auch für die Eltern und die Schulen. So vieles, was in den vergangenen Jahren zum Schulstart üblich war, ist diesmal nicht möglich. So die große gemeinsame Einschulungsfeier mit allen Kindern gemeinsam mit Mamas und Papas, Omas und Opas, Paten oder auch den Geschwistern. Und so wurden an der Waldschule in Altenwald die jeweils 23 Mädchen und Buben der beiden neuen Klassen getrennt und nacheinander eingeschult.

Die Zeremonie fand auf dem Schulhof statt. Die Kleinen saßen auf einer Bank, die Eltern standen im notwendigen Abstand dahinter. Schulleiterin Anne Müller empfing mit den jeweiligen Klassenlehrerinnen Hannah Walther und Petra Kräber die Neuen. Nach wenigen Begrüßungsworten der Schulleiterin („auch für uns ist dieses Jahr alles anders“), hießen die Schulpaten aus den vierten Klassen die Neuen willkommen.  Diese erhielten dann noch alle eine schöne Sonnenblume und ab ging‘s mit den Kassenlehrerinnen in die neuen Schulsäle. 

Ähnlich verlief der Start an der Mellinschule. Hier freute sich Schulleiterin Silke Wiegmann über 83 Abc-Schützen. Vier erste Klassen wurden gebildet und jede Klasse einzeln eingeschult. Im 20-Minuten Takt versammelte sich je eine bunte Kinderschar und für eine gute Stunde ging es mit der neuen Lehrerin in den Klassensaal, wo die Neulinge zu ihren Klassentieren etwas Kleines bastelten. Denn mit den Kolleginnen Claudia Nützl (Klasse 1.1.), Christine Schuldt (1.2.) Laura Bäcker (1.3.) und Sandra Scheid (1.4.) gehen die Erdmännchen-, Pinguin-, Alpaka- und die Bienen--Klasse an den Start. „Trotz coronabedingten Einschränkungen kamen die Kinder irgendwie fast besser zur Geltung, als gewöhnlich bei der Einschulung, weil nicht so viele Eltern und Gäste auf einmal dabei waren“, lautete das Resümee der Schulleiterin. So ließ auch jede Klasse für sich ihre traditionellen Luftballons feierlich in den Himmel.

 

Donnerstag, 20 August 2020 08:37

Musiksommer auch in Corona-Zeiten Erfolgsgeschichte

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Mit dem Auftritt der Band Joë's Big Bazaar (kurz JBB) ging der diesjährige Sulzbacher Musiksommer im Innenhof der historischen Salzhäuser zu Ende. JBB ist ein Projekt des szenebekannten Bassisten und Gitarristen Joë Reitz, der unter diesem Bandnamen mit wechselnden Musikern der saarländischen Musikergemeinde auftritt. In Sulzbach waren dies Gerhard Hoff, unter anderem Gitarrist der preisgekrönten Formation „slowhand“, und Jürgen Petry, der singende „Beizenwirt“, auch  genannt „die Lerche vun Kaltnaggisch“. Die drei Musiker nahmen die Gäste mit auf eine Reise durch die Blues-, Rock-, Pop- und Soulgeschichte. Da waren viele legendäre Songs zu hören. Die rund 180 Gäste waren begeistert. Sponsor von Joë's Big Bazaar war  die Vereinigte Volksbank. 

Die Organisatorin des diesjährigen Sulzbacher Musiksommers, Stefanie Bungart-Wickert vom Kulturamt der Stadt, zieht ein positives Fazit aller sieben Termine. „Trotz Corona-bedingter Beschränkungen gingen alle Konzerte reibungslos über die Bühne. Alle Gäste waren sehr verständnisvoll und haben sich vorbildlich verhalten“, so Bungart-Wickert. Man habe deutlich gemerkt, dass die Leute „hungrig auf Live-Musik“ waren.

Sie spricht von einem hohen organisatorischen Aufwand und dankt dem Planungsteam aus den Reihen der Stadtratsmitglieder für die Unterstützung. In diesem Jahr unterstützten die Sparkasse Saarbrücken, die Vereinigte Volksbank, die Stadtwerke Sulzbach, die Firmen Heller Bau und Heller Bedachungen, die Firma Guido Latz- Handwerk mit Qualität, der Steuerberater Stefan Schorr, Elektro Reiber  und der Kunstverein Sulzbach den Musiksommer finanziell. Bürgermeister Michael Adam dankt allen Sponsoren für die Unterstützung. Er sagt: „Sie haben uns auch in diesen schweren Zeiten die Treue gehalten. Ohne sie wäre dieses einzigartige Format nicht möglich.“ Für die Technik in diesem Jahr war Klaus-Peter Thiel zuständig. Um die Bewirtung der Gäste kümmerte sich Markus Panitzke vom Salzbrunnen-Carrée mit seinem Team. Sehr gut kam bei den Gästen auch der Lieferservice der Pizzeria „Kleiner Italiener“ vom Ravanusaplatz an.

Bleibt zu hoffen, dass die in diesem Jahr besonders deutlich gewordene Wertschätzung für das kulturelle Schaffen der Stadt weiterhin erhalten bleibt. Das nächste Live-Konzert findet am Freitag, 4. September, im Festsaal der Aula statt. Ab 19 Uhr tritt das Franco Jaqués Trio auf. Die Gäste erwartet ein Abend mit atemberaubendem Latino-Rock-Pop mit revolutionärer Leidenschaft und Poesie. Der Eintritt kostet zehn Euro. Karten gibt es beim Kulturamt der Stadt, Telefon (06897) 508-400.

Donnerstag, 20 August 2020 08:14

Ausbau Friedhofswege geht weiter

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Bild: Der neue Weg auf dem Altenwalder Friedhof

 

Auf dem Friedhof in Altenwald ist der Ausbau des Weges vom Mitteltor zu den Rasenreihengräbern fertiggestellt. Verschwunden ist der alte Belag. Mitarbeiter des städtischen Baubetriebshofes haben den Weg mit Verbundsteinen befestigt.

Derweil hat auf dem Friedhof in Sulzbach mit den Baggerarbeiten der Ausbau des letzten Teilstücks des Hauptweges rechts neben der Trauerhalle begonnen. In etwa zwei Wochen ist dann auch dieser Weg komplett erneuert. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Kindergarten in Schnappach ging offiziell am Montag, 17. August, wieder an den Start. Bereits Anfang Juli besuchten einige Kinder im Rahmen einer Eingewöhnungsphase die Einrichtung. Diese Woche beginnt jetzt der Regelbetrieb. Los geht es mit der Regenbogengruppe. Die ist in Kürze mit 25 Kindern voll belegt. Entsprechende Anmeldungen liegen bereits vor. Betreut werden die Kleinen von vier Erzieherinnen. Die Vorbereitungen zur Inbetriebnahme einer zweiten Gruppe im Schnappacher  Kindergarten laufen bereits. Für die Ganztagesplätze mit Mittagessen ist der Kindergarten von 7 bis 17 Uhr, für die Regelplätze von 7 bis 13 Uhr geöffnet.

Zwei Jahre war der Kindergarten in Schnappach geschlossen. Im Sommer 2018 machte die Einrichtung zu. Doch zu Beginn  dieses Jahres, noch vor der Corona-Pandemie, beschloss der Sulzbacher Stadtrat einstimmig, die Einrichtung für die Dauer von fünf Jahren  zu reaktivieren. Für die Wiederinbetriebnahme wurden einige bauliche Maßnahmen vorgenommen. Unter anderem wurde eine neue Küche eingebaut. Die Sanitäranlagen wurden aufgerüstet. Die Räume im Kindergarten wurden alle neu gestrichen und neue Möbel angeschafft. Eingebunden in die Arbeiten waren die Erzieherinnen. Sie räumten alles auf. Auch die Mitarbeiter des Baubetriebshofes hatten einiges zu tun. Sie brachten das Außengelände wieder auf Vordermann und sanierten den Spielplatz hinter dem Haus.

Die Geschichte des Schnappacher Kindergartens geht also wieder weiter.

Der Kindergarten im damaligen Stadtteil von St. Ingbert wurde am 16. Oktober 1961 eingeweiht.  Ende Juni 1962 wurde dann der „Spielhof“ des Kindergartens fertiggestellt und mit Spielgeräten ausgestattet. Dazu titelte damals die Westpfälzische Rundschau „Paradies für die kleinsten Schnappacher“. Der Kindergarten wurde von  der Stadt St. Ingbert nach den Plänen des Architekten Paul Trampel gebaut und nach der Einweihung der Kuratie St. Barbara Schnappach übertragen 1963 wurde der Kindergarten von der Stadt St. Ingbert übernommen. 

Quelle: „Chronik des Kindergartens Schnappach“

Freitag, 07 August 2020 14:24

Europäische Freundschaft blüht auf

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Als Zeichen der Verbundenheit mit den Sulzbacher Partnerstädten hat Bürgermeister Michael Adam gemeinsam mit Vertretern der verschiedenen Freundschafts- und Partnerschaftskomitees im kleinen Freundschaftsgarten direkt neben dem Gradierwerk auf dem Salzbrunnengelände
bei einer kleinen Feierstunde Samenkugeln ausgesät. „Wir möchten damit ein äußeres Zeichen setzen, dass unsere europäischen Freundschaften auch trotz der Corona-Krise sehr lebendig sind“, betonte Adam. Er erinnerte daran, dass aufgrund der Corona-Pandemie Begegnungen und Projekte im Rahmen von Städtepartnerschaften in diesem Jahr abgesagt werden mussten. Bereits im April hatte sich Adam in Briefen an die Bürgermeister der Patenstädte gewandt und bedauert, dass die negative Entwicklung leider keine Kontakte zulasse.
Bei der jetzigen Aktion wurden insgesamt 27 Samenkugeln ausgesät. Diese stehen symbolhaft für die 27 Mitgliedsstaaten der EU.
Adam: „Durch das Aussäen dieser Samenkugeln soll der Gedanke der Städtepartnerschaften und damit verbunden die europäische Freundschaft nicht nur in Sulzbach, sondern auch in den Partnerstädten aufblühen.“ Deshalb werde man Kugel auch an die Kommunen Arc-et-Senans im Département Doubs und Ravanusa in Sizilien verschickt. Die Samen für die Freunde aus Rémelfing im Departement Moselle konnte Bürgermeister Michael Adam am jüngsten Musiksommerabend persönlich an Bürgermeister Hubert Bouring und den Beigeordneten Daniel Schmit überreichen.

Die älteste dieser drei Freundschaften ist mit Ravanusa in Sizilien. Die Freundschaft besteht seit 25, die Partnerschaft seit 20 Jahren. Der Freundschaftsvertrag wurde im Oktober 1995 geschlossen. Die Urkunde zur Städtepartnerschaft zwischen Sulzbach und Ravanusa wurde am Donnerstag, 11. Mai 2000, in einer öffentlichen Stadtrats-Sitzung unterzeichnet. Von Anfang an
füllt auch der Deutsch-Sizilianische Freundeskreis im Regionalverband die Städtepartnerschaft von Sulzbach mit Ravanusa mit Leben. Er organisiert regelmäßig Fahrten nach Ravanusa.

Die Jumelage mit der französischen Gemeinde Arc-et-Senans besteht seit 2014 und kam vor allem aufgrund der gemeinsamen salzgeschichtlichen Historie zustande. Mitinitiator war der damalige französische Generalkonsul im Saarland, Frédéric Joureau. Jährlich wird unter anderem eine grenzüberschreitende Radtour (Tour d’Arc-et-Senans) organisiert. Zwischen den Schulen beider Partnerstädte besteht reger Kontakt mit wechselseitigen Schülerfahrten. Um die Aktivitäten kümmert sich ein Patenschafts-Komitee.

Mit der Gemeinde Rémelfing pflegt die Stadt Sulzbach seit 2016 eine intensive Freundschaft. In den Bereichen gemeinsame Kindergartenprojekte, Konzerte und Kunstausstellungen sind bereits nachhaltige Kontakte geknüpft, die auch über Vereine getragen werden, wie beispielsweise von der Künstler-Interessengemeinschaft Sulzbach (KIS) und der Wandergruppe die „Päädsches-Dribbeler“.

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