Donnerstag, 12 September 2019 12:19

Stadt bietet Haus zum Verkauf an

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Die Stadt Sulzbach/Saar bietet die Grubenstraße 6, ein zweigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus im Stadtteil Altenwald zum Festpreis von 37.500 € zum Kauf an. Das Haus ist zweiseitig angebaut.

Die Grundstücksgröße beträgt rund 400 m², die mögliche Wohnfläche auf 3 Ebenen (EG, 1.OG und DG) rund 200 m². Stellplatzmöglichkeiten bestehen über eine Durchfahrt im Hinterhof.

Ein Wertgutachten mit Fotos liegt vor und kann auf der Internetseite der Stadt oder im Bauamt ebenso wie ein unverbindlicher Neuaufteilungsvorschlag mit drei Wohnungen eingesehen werden. Ein Energieausweis liegt, da das Haus seit längerem ungenutzt, teiloffen, ungeheizt und sanierungsreif ist, nicht vor.

Die Vergabeentscheidung erfolgt frei bleibend nach Stadtratsbeschluss zum genannten Festpreis an den Bieter mit dem überzeugendsten Sanierungs- und Nutzungskonzept. Städtebauliches Ziel ist die Leerstandsbeseitigung sowie die Aufwertung der Fassadengestaltung. Neben Wohnnutzung sind insbesondere im Erdgeschoss auch Büronutzung, ein Ladengeschäft oder Gastronomie denkbar.

Für Auskünfte wenden Sie sich bitte an die Liegenschaftsabteilung der Stadt Sulzbach/Saar, Tel. 06897/508-300 oder 508-340. Interessenbekundungen können bis zum 4. November 2019 schriftlich an unten stehende Adresse eingereicht werden.

Anlagen:

Konzeptstudie

Verkehrswertgutachten

 

Stadtverwaltung Sulzbach

Sulzbachtalstraße 81

66280 Sulzbach/Saar

 

Mittwoch, 11 September 2019 13:54

Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis für Sonja Finck

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Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis für Sonja Finck 

Am Montag dieser Woche wurde im Festsaal der Aula der mit 10.000 Euro dotierte Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis verliehen. Er würdigt das Andenken des bedeutenden Sulzbacher Übersetzers und Autors. In der offiziellen Feierstunde mit zahlreichen hochrangigen Gästen, überreichten Oswald Bubel, der Vorstandsvorsitzende der Stiftung ME Saar, Dr. Ricarda Wackers, Programmchefin von SR2 KulturRadio und der Sulzbacher Bürgermeister Michael Adam den Preis der deutschen Übersetzerin Sonja Finck. Die neue Preisträgerin überträgt überwiegend frankophone Literatur ins Deutsche. Unter anderem von der französischen Erfolgsautorin Annie Ernaux. Die Jury lobte Fincks "intensive Auseinandersetzungen mit Werk und Autor." Weiter heißt es in der Begründung unter anderem: "Die Arbeit von Sonja Finck endet nicht mit der Rekreation eines Textes in einer anderen Sprache. Sie lädt auf ihre Art dazu ein, an den großen Debatten und aktuellen Fragen unserer Gegenwart teilzuhaben." „Mit dem Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis wird die besondere Beziehung zu unseren französischen Nachbarn und die kulturelle Verflechtung mit Frankreich deutlich“, stellte Bürgermeister Michael Adam bei seiner Begrüßung heraus. Eugen Helmlé sei jahrzehntelang ein unermüdlicher Vermittler, vor allem von französischsprachiger Literatur in den deutschen Sprachraum gewesen. Bis zu seinem Tod habe er weit mehr als 500 Werke -  Romane, Theaterstücke, Hörspiele und Esays – übertragen, so Adam. Dadurch habe er wichtige Impulse zur kulturellen Annäherung der beiden Länder nach dem Zweiten Weltkrieg gegeben. Für die Stiftung ME-Saar sei der Preis von großer Bedeutung, stellte Oswald Bubel heraus. Er sei ein wichtiges ausgewähltes Dauerförderprojekt. Dr. Ricarda Wackers, Programmchefin von  SR2 KulturRadio,  bescheinigte der Preisträgerin einen bewussten und sorgfältigen Umgang mit der Sprache. Mit ihren Übersetzungen bringe sie uns nicht nur die französische Sprache näher, sondern einen ganzen Kulturraum. Wackers: Übersetzerinnen und Übersetzer überspringen Grenzen, ermöglichen Verständigung, Dialog und Austausch.“  Der Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis wird seit 2005 von der Stiftung des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie und dem Saarländischen Rundfunk vergeben. 2010 kam die Stadt Sulzbach als dritter Partner hinzu. Laudator Frank Heibert, selbst anerkannter Übersetzer,  lobte in seiner sehr unterhaltsamen Rede vor allem Sonja Fincks künstlerischen Mut, nicht Wort für Wort zu übersetzen, sondern „auch mal was stehen zu lassen“ oder sich vom Text zu entfernen.  Die Preisträgerin selbst erklärte: Sie fühle sich durch den Preis sehr geehrt.  „Er ist eine wunderbare Auszeichnung meiner Arbeit“. Dank sagte sie den drei Stiftern für die Auslobung des Preises.  Denn dieser drücke eine wichtige Wertschätzung der Arbeit von Übersetzern aus.

Nach der öffentlichen Preisverleihung las Sonja Finck zusammen mit Annie Ernaux aus deren Romanen.

Zur Preisträgerin

Sonja Finck lebt in Berlin und Québec; geboren wurde sie 1978 im nord-rheinwestfälischen Moers.  In Toulouse absolvierte die heute 41-Jährige zunächst eine Artistenausbildung und  studierte danach literarisches Übersetzen in Düsseldorf und Madrid. Seit 2004 arbeitet sie freiberuflich als Übersetzerin von Romanen und Theaterstücken aus dem Französischen,  Englischen und Spanischen ins Deutsche. 

 

Bilder: Martin Breher/SR

Freitag, 06 September 2019 00:00

Neues Gerät für den Spielplatz im Salinenpark

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Spielplatz im Röchlingpark wird neu gestaltet

Es ist da: das neue große Holzschiff auf dem Spielplatz im Salinenpark. Damit ist das dortige Angebot noch ein Stück weit attraktiver geworden. Vergangene Woche kam die Firma Kroll Spielplatzbau und stellte das Spielschiff auf. Das bietet Kletteraufstiege, ein Steuerrad, eine Rutsche und vieles mehr. Die Farben sind bunt und einladend, die Konstruktion mit abgerundeten Oberflächen ist kindgerecht. Die Motorik wird durch viele Klettermöglichkeiten gefördert. Für die Feinmotorik bietet das neue Spielschiff mit einem Fernglas, dem Steuerrad und verschiedenen Öffnungen im Schiffsrumpf viele Möglichkeiten, sich als Matrose oder Kapitän ordentlich auszuleben. Das größte Plus der Anlage aber ist die Vorstellungskraft, die das Spielschiff bei den Kindern wecken kann. Aber erst in etwa 20 Tagen können die Kinder mit dem Schiff „in See stechen“. Denn noch müssen die Fundamente aushärten und der Fallschutz eingebaut werden. Das neue Spielschiff kostet rund 18.000 Euro.

Ortswechsel: Diese Woche hat die Umgestaltung des Spielplatzes im Röchling Park in Altenwald begonnen. Aufgebaut wurde bereits eine große Abenteueranlage mit unterschiedlichen Kletter-  und Balanciermöglichkeiten und einer Rutsche. Wie auch beim Holzschiff im Salinenpark sind die Farben bunt und die Konstruktion ist kindgerecht. Eingebaut werden jetzt noch eine neue Nestschaukel und ein Sitzkarussell. Die alte Wippe wurde passend zum Farbkonzept in Grün lackiert, die alte Schaukel restauriert. Der Zaun um den Platz wurde teilweise entfernt. Er befindet sich nur noch im hinteren Teil. Dieses Stück erhielt einen neuen Anstrich. Zwei neue Tisch-Bank-Kombinationen wurden angeschafft. Die Männer vom Baubetriebshof BBH erledigten die vorbereitenden Arbeiten, wie auskoffern des Geländes und restaurierten die alten Geräte. Der ehemalige Spielturm wurde demontiert und wird restauriert. Nach Fertigstellung wird er auf dem Platz in Brefeld wieder aufgebaut.

Rund 33.000 Euro investiert die Stadt in die Umgestaltung des Spielplatzes im Röchling Park.

Wie beim Spielschiff im Salinenpark, muss auch bei den Geräten der Beton noch aushärten und der Fallschutz eingebaut werden. Dann erst kann der Platz „bespielt“ werden.

Die Einweihung des Spielplatzes in Altenwald ist für Samstag, 28. September, um 11 Uhr, geplant.

Donnerstag, 29 August 2019 08:20

Jahreshauptübung: Wehr beeindruckt zahlreiche Schaulustige

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Unbarmherzig schien die Sonne vom wolkenlosen Himmel am Samstag auf Sulzbach herab. Die zahlreichen Schaulustigen, die kurz nach 16 Uhr die Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr am Geschäftshaus Woolworth in der Sulzbachtalstraße verfolgten, suchten sich ein schattiges Plätzchen unter den Stadtarkaden und den Plätzen vor der Eisdiele. Von hier aus konnten sie das Geschehen auf der anderen Straßenseite bestens beobachten. Wieder einmal stellte die Freiwillige Feuerwehr Sulzbacher deutlich unter Beweise, dass sie eine bestens eingespielte Einheit ist, bei der jeder Handgriff sitzt. Angenommen wurde ein Brand im hinteren Treppenhaus des Gebäudes. Einigen Bewohnern wurde der Fluchtweg versperrt, andere konnten sich auf ein Flachdach retten. Hauptaufgabe der Wehr war die Menschenrettung und die Brandbekämpfung. Ruckzuck war die große Drehleiter in Stellung gebracht und der Schleifkorb angehängt. Kurze Zeit später waren die ersten Personen in Sicherheit. Auch mit Schiebeleitern arbeiteten die Einsatzkräfte. Während sich ein Trupp an der hinteren Hausseite unter schwerem Atemschutz zu eingeschlossenen Personen vorkämpfte, rollte der andere Schläuche aus und stellte die Wasserversorgung für die Brandbekämpfung sicher. Es war ein spektakuläres Szenario, das der Sulzbacher Oberbrandmeister Uwe Alt zusammengestellt hatte. Die drei Löschbezirke der Sulzbacher Wehr waren mit neun Fahrzeugen und 80 Wehrleuten im Einsatz. Die Übung verlief reibungslos. Souverän erledigten alle Einsatzkräfte ihre Aufgaben, retteten die eingeschlossenen Personen und führten die Brandbekämpfung erfolgreich durch. Zur anschließenden „Manöverkritik“ im Gerätehaus konnte Wehrführer Richard Plein zahlreiche Gäste, darunter auch Freunde der Partnerwehr aus Potsdam- Bornstedt und der Feuerwehr Sulzbach-Malsch, begrüßen. Zum Sinn und Zweck solcher Übungen erläuterte der Wehrführer: Zu einen gehe es darum, das Gelernte zu vertiefen. Außerdem wolle man immer besser werden, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Und schließlich wolle die Wehr den Bürgerinnen und Bürgern ihre Einsatzbereitschaft demonstrieren. Und das gelang sehr eindrucksvoll. In Vertretung von Stadtverbands-Brandinspekteur Tony Bender lobte der Riegelsberger Wehrführer Volker Klein die Leistungen der Einsatzkräfte und sprach von einer „guten Übung“.  Die Jahreshauptübung habe gezeigt, dass die „Sicherheitsarchitektur in Sulzbach stimme“, meinte der Chef der Wehr, Bürgermeister Michael Adam. Er stellte klar: „Die Bürgerinnen Bürger unserer Stadt können sich sicher fühlen.“ Nach der Besprechung wurde Katja Montag aus der Jugendwehr in die Aktivwehr übernommen. Die Stadtwerke Sulzbach und Sina Schlachter wurden für ihre besondere Unterstützung der Feuerwehr als „Partner der Wehr“ ausgezeichnet. Und schließlich erfolgte die Übergabe eines neuen Mannschaftswagens an den Löschbezirk Stadtmitte. Bürgermeister Michael Adam übergab den symbolischen Schlüssel an Wehrführer Richard Plein und Löschbezirksführer Thomas Theobald.  Die Jahreshauptübung war eingebettet in das traditionelle zweitägige Feuerwehrfest des Löschbezirks Stadtmitte. Das Fest eröffnete der Schirmherr Stephan Munz, Geschäftsführer der Firma Brandschutz Doppler, mit einem Fassanstich, musikalisch umrahmt vom Spielmannszug der Sulzbacher Wehr. Am Abend sorgte die Band „Cräm Fresch“ für beste Stimmung im Gerätehaus im Hessenland. Der Sonntag begann mit einer Schauübung befreundeter Wehren. Zum Mittagessen gab es aus der Feldküche des THW Sulzbach „Gefillde mit Kraut“.  Musik machte der Spielmannszug der Feuerwehr Primstal. Am Nachmittag zeigte die Jugendwehr Sulzbach bei einer Schauübung ihr Leistungsvermögen. Mit der Auslosung der Tombola ging das Feuerwehrfest zu Ende. Für ihre kleinen Gäste hat die Wehr hinter der Fahrzeughalle eine große Hüpfburg mit Rutsche aufgebaut. Ein beeindruckendes Bild bot sich kurz vor der Jahreshauptübung, als alle drei Löschbezirke mit ihrer Fahrzeugflotte und der Jugendwehr auf dem Ravanusaplatz antraten.

 

 

Es war ein Nachmittag der Erinnerung an den Tag der antifaschistischen Großkundgebung in Sulzbach am 26. August 1934. Vor 85 Jahren waren rund 70.000 Menschen nach Sulzbach gekommen, um mittels einer Großkundgebung Hitlers Propaganda in der Saarfrage am damaligen „Waldheim“ in Sulzbach die Stirn zu bieten. Die Stadt Sulzbach habe den Auftrag, Erinnerungskultur zu betreiben, um von den Ereignissen 1934 zu lernen, so Bürgermeister Michael Adam im Grußwort. Ehrenbürger und Historiker Dr. Karl-Ludwig Jüngst hatte bereits im 50. Gedenkjahr 1984, eine Ausstellung mit zahlreichen Fotografien und Zeitungsausschnitten aus der Zeit konzipiert, die am Sonntag erneut präsentiert wurde. Der Festredner rollte sämtliche Ereignisse rund um die Kundgebung nochmal auf, stellte den nahe 40 Besuchern im Salzbrunnenhaus die Fakten nochmals aufgeräumt vor. Der ehemalige Ministerpräsident des Saarlandes Reinhard Klimmt knüpfte in seinem Redebeitrag daran an. Er skizzierte ein Bild des damaligen Alltages und stellte die Kühnheit heraus, sich damals gegen den aufkeimenden Nationalsozialismus gestellt zu haben. Als Vertreter der Stiftung Demokratie Saarland begrüßte Klimmt, dass Sulzbach neben der Ausstellung von Jüngst außerdem die von Joachim Heinz konzipierte Ausstellung „Nie zu Hitler“ anlässlich der Gedenkveranstaltung ins Salzbrunnenhaus geholt hat. Wolfgang Winkler, der seinerseits schon vor zehn Jahren bei der Gedenkveranstaltung zur Großkundgebung musikalisch den richtigen Ton fand, vertonte auch am Sonntagnachmittag das gesprochene Wort sensibel im seinen musikalischen Beiträgen.   

Freitag, 23 August 2019 00:00

„Stadtmanager vor Ort“

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 Heimat shoppen

Auf Initiative der IHK Saarland und in Kooperation mit dem Handelsverband und des Sparkassenverbandes findet dieses Jahr zu dritten Mal die bundesweite Kampagne „Heimat shoppen“ statt.  Sulzbach ist zum zweiten Mal mit 30 Geschäften dabei. Ziel dieser Aktion ist es das Bewusstsein der Sulzbacher Bürgerinnen und Bürger zu schärfen, viele ihrer Einkäufe in Sulzbach zu erledigen. Eine lebendige Stadt lebt von Einzelhändlern, Dienstleistern und Gastronomen. Das Sterben der lebendigen Innenstädte hat bundesweit schon vor Jahren begonnen, auch Sulzbach ist davon betroffen. Gründe dafür sind das geänderte Kaufverhalten der Bürger, die meistens in anderen Städten shoppen, große Einkaufszentren bevorzugen oder ihre Ware online bestellen.

Oftmals sind die Waren aber nicht günstiger, abgesehen von dem Stress des Parkplatzsuchens, den Parkplatzgebühren sowie den Benzinkosten des Fahrzeugs und dem größeren Zeitaufwand. Auch der Umwelt zuliebe würde ich mir wünschen, dass die Sulzbacher Bürger vermehrt in ihrer Stadt Einkäufe tätigen. Sie werden schnell feststellen, dass sie kompetent und freundlich beraten werden. Das Preis- Leistungsverhältnis stimmt in Sulzbach und sollte ein bestimmter Artikel mal nicht vorrätig sein (passiert ihnen auch in anderen Städten), kann dieser innerhalb kurzer Zeit für Sie vom Händler vor Ort beschafft werden. Staus auf Autobahnen, verstopfte Innenstädte und unnötige Belastung unserer Umwelt durch Autoabgase werden durch Onlinekaufen und geändertes Kaufverhalten gefördert. Deshalb appelliere ich an sie, als Stadtmanager der Stadt Sulzbach, kaufen sie in Sulzbach ein und genießen sie eine kompetente, persönliche und freundliche Beratung unserer Fachhändler. Damit leisten sie ihren Beitrag für die Umwelt und verhindern das weitere Aussterben der Innenstadt. Denn nur in einer lebendigen Stadt werden sich auch andere Händler ansiedeln wollen und somit das Angebot vergrößern.  Auch sie wollen doch in einer lebendigen Stadt leben. Die beste Gelegenheit damit zu beginnen ist unser Heimatshoppen am 13. und 14. September - unsere Kaufleute erwarten sie mit tollen Angeboten und Sonderaktionen.

----------------------------------Kaufen sie in Sulzbach ein !!!---------------------------------------------

 

Stefan Wacket

Stadtmanager

Mittwoch, 14 August 2019 00:00

Achtung Sperrung

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Anlässlich der Sulzbacher Quetschekuchekerb, die von Freitag, 30. August, bis Dienstag, 3. September stattfindet, ist die Zufahrt zur Straße Auf der Schmelz von der Sulzbachtalstraße her von Samstag,  31. August, 12 Uhr, bis  Mittwoch, 4. September, 7 Uhr,  gesperrt. Entsprechende Umleitungen sind  eingerichtet. Die Verkehrsteilnehmer werden um Beachtung gebeten.

 

Eine Station der diesjährigen Sommertour mit Bürgermeister Michael Adam und zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürgern in Sulzbach war die Mauer am Quierschieder Weg. In einer Länge von 64 m liegt sie an zentraler Stelle bei der Einfahrt nach Sulzbach von Hühnerfeld kommend, in Höhe des hoch frequentierten Einkaufzentrums. Die Mauerfläche soll Blickfang werden und die Stadt Sulzbach für Verkehrsteilnehmer und Besucher ein Stück weit repräsentieren. Daher soll die Wandfläche künstlerisch gestaltet werden. Auf einen Blick soll der Betrachter durch die Darstellungen einen Begriff vom historischen und kulturellen Portfolio der Stadt bekommen. Das Projektteam, bestehend aus der Künstlergemeinschaft KIS, dem Graffiti-Künstler Tarik Yilmaz, Schülerinnen und Schülern der Gemeinschaftsschule Vopeliuspark, Jugendlichen des JUZ, der Caritas, sowie dem Kulturamt Sulzbach macht das Besondere des Projektes aus: es handelt sich um eine generationenübergreifende Mischung aus potenziell kreativen Köpfen.

Die Mauer grenzt am unteren Ende an die Firma APM Telescopes an. Das gab den Anschub für die Idee für die Gestaltung: Ein Teleskop soll dargestellt werden, durch das ein Astronaut vom All aus herunter auf Sulzbach schaut: Er erkennt fünf bekannte Sulzbacher Gebäude, die teilweise schon von der KIS aufgemalt wurden. Teils im Graffiti-Stil, teils in grafischer Manier soll ein Gesamtkunstwerk entstehen, das jedem Mitmacher die Gelegenheit gibt, zu zeigen, welche Fähigkeiten in ihm schlummern. Prachtvoll farbig soll es in Höhe der APM losgehen. Von hier aus ist der Phantasie der Schüler und Jugendlichen keine Grenzen gesetzt: das Thema Weltall bietet für die jüngere Generation viel Platz zur Gestaltung: Planeten, Raumschiffe, Teleskope. Ab dem Treppenaufgang Richtung Bushaltestelle verjüngt sich die Mauer. Hier soll es optisch ruhiger werden: die Planeten verwandeln sich in irdische Seifenblasen und nehmen im Vorbeiflug quasi die von der KIS gemalten Sulzbacher Gebäude unter die „Lupe“. Wie Bullaugen rahmen sie Rathaus, Wasserturm oder Aula. Vor der Mauer sollen außerdem Rückenfiguren in Spraytechnik so dargestellt werden, dass der Eindruck entstehen soll, es seien reale Personen. Sie stehen für die Sulzbacher Bevölkerung als die eigentlichen „Macher“ der Stadt. Die Botschaft des Wandbildes: aus dem Weltall heraus erkennt sogar ein „blinder“ Astronaut sofort die Stadt Sulzbach an ihren Gebäuden und ihren Menschen.

Künstlerischer Leiter ist von Seiten der KIS Werner Thome. Mit Malerin Petra von Ehren-Hiry hat die KIS zwei kompetente Maler mit Fachwissen im Bereich Wand-Bühnenmalerei- Von Seiten der Grafitti-Schüler-und-Jugendmannschaft ist der Sprayer Tarik Yilmaz künstlerischer Chef. Der junge Künstler hat sich bereits mit Schülern der Gemeinschaftsschule in einem Projekt zur Verschönerung der Fußgängerbrücke am Korziliusweg verewigt. Koordiniert wird das Projekt von Mitarbeiterin Anne Allenbach vom Kulturamt.

Aufgrund von Zuwendungen vom Regionalverband Saarbrücken und weiteren Sponsoren, wie die Firma APM Telescopes und Edeka Hofmann & Konrad können die Kosten durch Förderer getragen werden.

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