Donnerstag, 23 Januar 2020 16:17

FFW Stadtmitte: Rückblick 2019

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Rückblick auf das Einsatzjahr 2019

Das vergangene Jahr war ein sehr intensives und arbeitsreiches für den Löschbezirk Stadtmitte der Feuerwehr Sulzbach/Saar. Die Einsatzabteilung arbeitete 130 Einsätze ab. Es gab 53 Alarmierungen unter dem Stichwort "Brand", 75 Einsätze der Kategorie "Technische Hilfeleistung" und zwei sonstige Einsätze. Unter der Kategorie "Brand" gab es 16 Klein-, 6 Mittel- und 3 Großbrände. Zehn Alarmierungen stellten sich schlussendlich als Fehlalarme heraus. Erfreulicherweise gab es in 2019 keine böswilligen Fehlalarme. Neun "Brandalarme" resultierten aufgrund ausgelöster Rauchwarnmelder und weitere neun aufgrund ausgelöster Brandmeldeanlagen. Die gestiegene Zahl dieser Alarmierungen zeigt die Fortschritte im vorbeugenden Brandschutz. Brände werden in der Entstehungsphase erkannt. Die Feuerwehr wird frühzeitig alarmiert, was die Gefahr von Schäden minimiert. Zur Unterstützung des Rettungsdienstes gab es 13 Alarmierungen. Weitere 15 unter dem Stichwort "Türöffnung", als Amtshilfe für die Polizei. Bei den Einsätzen konnten neun Menschen und drei Tiere gerettet werden. Für einen Menschen kam leider jede Hilfe zu spät. Leider gab es Verletzte zu beklagen. Drei Feuerwehrleute verletzten sich im Einsatz, einer davon schwer. Alle sind jedoch genesen und wieder im Dienst.

Donnerstag, 23 Januar 2020 16:13

Die Stadt Sulzbach verkauft ein Gartenlandgrundstück

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Die Stadt Sulzbach/Saar verkauft ein Gartenlandgrundstück im Bereich „Mühlenstraße“ nur an Anlieger dieser Parzelle. Es handelt sich dabei um die städtische Parzelle Flur 3, Nr. 19/5 (Bereich Mühlenstraße).

Das Grundstück hat eine Größe von 1.754 m² und wird zum Preis von 4,50 €/m² verkauft. Somit ergibt sich ein Kaufpreis von 7.893 €.

 

Je nach Interessenbekundung wird das Grundstück am Stück oder in Teilen veräußert.

 

Interessenten wenden sich bitte schriftlich bis zum 31.03.2020 mit Ihrem Kaufangebot an folgende Adresse:

 

Stadt Sulzbach/Saar

Abt. Bauamt

Sulzbachtalstraße 81

66280 Sulzbach

 

Auskünfte erteilt Herr Strahl, Tel.-Nr. 06897/508300 oder 508310

Donnerstag, 23 Januar 2020 16:10

„Let’s sing“ im Salzbrunnenhaus

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Sulzbachs Mitsing-Format startet 2020 mit neuer Location

Seit November 2017 gibt es den offenen Singtreff. Eine musikalische Truppe, bestehend aus Hille Küntzer (Gitarre/Gesang), Petra Müller (Gesang), Peter Müller (Cajon), Thomas Küntzer (Technik) und Stefanie Bungart-Wickert (Moderation, Gesang, Gitarre) laden seit drei Jahren ins Salzbrunnen-Carrée zur Lagerfeuermusik im Bistroformat ein.  „Wir haben über 30 Titel im Repertoire“, erläutert Stefanie Bungart-Wickert, Mitarbeiterin im Kulturamt und Erfinderin der Kampagne „Sulzbach zeigt Stimme“. Unter diesem Motto sind unter ihrer Führung bereits Großprojekte entstanden, wie das Chorfest, Nacht der Stimmen oder Tag der jungen Stimmen. Und für „Let’s sing“ laufen für die musikalischen Macher derzeit die Proben: „Wir rocken eine Mischung aus Folkballaden, Ohrwürmern der 60er bis 80er Jahre, Klassiker wie „Let it be“ oder „Boat on the river“, „Lemon tree“, oder „Sailing“. Der Lagerfeuer-Hit „Take me home country roads“ und „Über den Wolken“ ist auch immer gerne genommen“, so Bungart-Wickert weiter. Und weil das Mitmachevent bei den Gästen so gut angekommen war, wird jetzt aus Platzgründen die Location gewechselt: „Der Zuspruch war immer recht groß und jetzt brauchen wir mehr Platz für ein erweitertes Format“, so die Musikerin. Trotz neuem Ort bliebe aber die Idee beim Alten: „Die dezente technische Verstärkung dient nur als Unterstützung, es geht ganz klar um das Miteinander-Singen!“, so Bungart-Wickert weiter. Auch die Bewirtung liegt wie gewohnt in den Händen von Markus Parnitzke vom Salzbrunnen-Carrée. Und am 13. Februar ist es dann soweit: der offene Singtreff im Salzbrunnen-Kulturbistro startet um 19.30 Uhr im Salzbrunnenhaus. Der Eintritt ist frei, es erfolgt gegen Ende eine Hutsammlung. Angelehnt an den neuen Mitsingtrend in Deutschland, dem „Rudelsingen“, gibt es auch für den übernächsten Abendtermin am 2. April schon eins oben drauf: „Wir werden einen Special Guest haben“, verrät Bungart-Wickert.

Donnerstag, 23 Januar 2020 16:07

Andreas Cremer: Gelungene Korridorvernissage im Rathaus

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Seit rund einem Jahr finden im Verwaltungskorridor des ersten Obergeschosses des Rathauses wechselnde Dauerausstellungen statt. „Unser Korridor bekommt durch den Wechsel der Ausstellungen immer ein neues Gesicht. Der Flur ist nicht nur Durchgang für die Mitarbeiter des Rathauses, er ist auch Warteraum für die Sprechstunde von Revierförster, der Betreuungsbehörde, dem Pflegestützpunkt oder dem Mieterbund. Durch die Konzeption der Korridorausstellung findet gewissermaßen kulturelles Warten statt“, formulierte es die erste Beigeordnete Mary-Rose Bramer in ihrer Begrüßung. Denn vergangene Woche startete die Korridorvernissagen-Saison 2020 mit Werken des Fotografen Andreas Cremer. Rund 40 Gäste waren zur Eröffnung gekommen. Moderatorin und Kulturamtsmitarbeiterin Stefanie Bungart-Wickert führte durch das Programm. Sie stellte in Ihrer Einführung den Künstler Andreas Cremer vor. Schon über 40 Jahre befasse er sich mit dem Fotografieren. Als Oberarzt im Ruhestand fände er seither mehr Zeit für seine künstlerische Ader. Außerdem ginge er mit dem Fahrrad auf Motivfang, weil man einfach schneller Absteigen und Fotografieren könne. „Es interessieren Cremer vor allem architektonische Fragmente, Blickwinkel gegen den Himmel. Weil die Bilder nur Ausschnitte zeigen, werden die Motive selbst oft zu ungegenständlichen, abstrakten Kunstwerken mit einem eigenen ästhetischen Leuchten“, so Bungart-Wickert. Die 14 ausgestellten Fotografien sind hauptsächlich auf AluDibond entwickelt, einige auf Acrylglas und ein Werk wurde auf Leinwand gezogen. „Je nach Motiv variiere ich auch den Objektträger“, kommentiert es Andreas Cremer selbst. Die minimalistischen Fotografien bestechen durch ihre edle Schlichtheit und das Rätsel um das Objekt, das fotografiert wurde, sich aber nicht gleich preisgibt, weil es ein Detail mit Eigenleben bleibt. In die cleane Ästhetik der Fotografien rankten sich die hohen Klänge einer Harfe, gespielt von Tamara Meschwelischwili. Die Berufsmusikerin sorgte für die musikalische Gestaltung der Vernissage. Sie verstand es, arabeske Klangformen um die Bilder zu führen, ohne der Sachlichkeit der Fotografien Raum zu nehmen.

Am Dienstag, 28.01.2020, findet um 17 Uhr eine Sitzung des Ausschusses für Bauwesen und Planung im Festsaal des Rathauses statt.

Tagesordnung

Öffentlicher Teil

  1. Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Tagesordnung
  2. Niederschriften
  3. Mitteilungen und Anfragen

 

Nichtöffentlicher Teil

 4. Innenbereichssatzung Saarbrücker Straße

  1. Mitteilungen und Anfragen

 

 

Am Donnerstag, 30.01.2020, findet um 17  Uhr eine Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verkehr im Festsaal des Rathauses statt.

Tagesordnung

Öffentlicher Teil

  1. Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Tagesordnung
  2. Niederschrift der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verkehr vom 28.11.2019
  3. Informationen zum EVS
  4. Mitteilungen und Anfragen

 

Nichtöffentlicher Teil

  1. Mitteilungen und Anfragen

 

 

 

Am Donnerstag, 30.01.2020, findet um 18  Uhr eine Sitzung des Beteiligungsausschusses im Festsaal des Rathauses statt.

Tagesordnung

Öffentlicher Teil

1.Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Tagesordnung

2.Niederschriften 2020/200

3.Mitteilungen und Anfragen

Nichtöffentlicher Teil

4.Information über Stand Renovierung Fassade und Fenster im Hallenbad durch das Ing. Büro Schauss-Decker2020/194

5.Information über die geplante Renovierung im Parkhaus in mehreren Abschnitten durch das Statikbüro  Schnur/Kirch

6.Umwandlung von Forderungen in ein längerfristiges Darlehen

7.Neufassung des Vertrages über die Bewirtschaftung von Parkflächen im Verkehrsraum der Stadt Sulzbach/Saar

8.Wirtschaftsplan der KDI GmbH für das Geschäftsjahr 2020

9.Wirtschaftsplan der SGA mbH für das Geschäftsjahr 2020

10.Mitteilungen und Anfragen

Freitag, 17 Januar 2020 12:19

Jahresausstellung KIS in der AULA

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Das Jahr 2020 gibt Anlass für ein großes sizilianisches Fest.  Grund ist das 25-jährige Bestehen der Freundschaft und das 20 -jährige Bestehen der Partnerschaft mit der sizilianischen Kommune Ravanusa.

1994 tauchte erstmals der Gedanke an eine Städtepartnerschaft zwischen Sulzbach und der italienischen Stadt Ravanusa aus Sizilien auf. Der Vorsitzende der damaligen "Gruppo italiano di Sulzbachtal", Calogero di Pasquale, regte mit der Stadt Sulzbach eine solche Verbindung an. Pasquale wohnte damals schon mit seiner Familie in Sulzbach und stammte wie viele seiner italienischen Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Ravanusa und seiner Umgebung. Er wollte mit einer solchen Partnerschaft die Verbindung zwischen seiner alten und neuen Heimat im Interesse der Mitbürger verbessern. Auch der Stadtverband Saarbrücken, dessen Präsident damals Karl-Heinz Trautmann war, zeigte Interesse an der Partnerschaft. Denn der Stadtverband strebte seinerseits eine Verbindung mit der Region Agrigento an, in der die Stadt Ravanusa liegt. 1994 weilte der damalige Sulzbacher Bürgermeister Hans-Werner Zimmer mit Vertretern der Stadtratsfraktionen erstmals im Rahmen einer Delegation des Stadtverbandes Saarbrücken in Sizilien. Es zeichneten sich auf beiden Seiten Absichten nach einem Freundschaftsvertrag ab. Im Oktober 1995 kam eine Gruppe von 35 Personen aus Ravanusa zum ersten Gegenbesuch nach Sulzbach. Höhepunkt: die Unterzeichnung eines Freundschaftsvertrages. Danach gab es zahlreiche Besuche von Sulzbacher Seite sowohl offiziell als auch auf privater Ebene. Im September 1999 vereinbarten Hans-Werner Zimmer und sein damaliger Amtskollege von Ravanusa, Dr. Salvatore Faudone, die Freundschaft in eine offizielle Städtepartnerschaft umzuwandeln. Der Sulzbacher Stadtrat stimmte einstimmig zu, das tat auch der Rat von Ravanusa. Damit war der Weg frei zur ersten Städtepartnerschaft der Stadt Sulzbach mit einer ausländischen Kommune in Italien. Die Urkunden wurden in einer öffentlichen Sitzung des Sulzbacher Stadtrates am 11. Mai 2000 unterzeichnet. Schon ein Jahr später im August wurde der obere Markt in Anwesenheit einer Delegation aus der sizilianischen Partnergemeinde Sulzbachs in Ravanusaplatz – Piazza di Ravanusa  umbenannt.  Es folgten engmaschige Besuche auf beiden Seiten. Gleich nach Amtsantritt von Bürgermeister Michael Adam wurde 2011 bei der öffentlichen Stadtratssitzung im Festsaal der Aula die Partnerschaft von beiden Seiten bekräftigt. Bürgermeister von Ravanusa, Carmelo D’Angelo, der auch heute noch im Amt ist, und Amtsvorgänger Hans-Werner Zimmer mit Calogero di Pasquale seien die Motoren der Partnerschaft, so Adam damals in seiner Festrede. Dann enthüllten Savarino und Adam mit di Pasquale und Salvatore Grifasi, dem Vorsitzenden des Stadtrates von Ravanusa, das Sulzbacher Ortseingangsschild mit dem Wappen der sizilianischen Stadt. Bis heute ist der deutsch-sizilianische Freundeskreis rund um Elfriede Nikodemus quasi als Freundschaftskomitee der bewegliche Angelpunkt der Partnerschaft zwischen Sulzbach und Ravanusa. Nikodemus ist auch wegen der Kontakte des Regionalverbandes Saarbrücken mit der Provinz Agrigento bis zu drei Mal im Jahr auf Sizilien zu Besuch und kennt Land und Leute.

Im Juli dieses Jahrs ist ein Festtag anlässlich des runden Partnerschaftsjubliäums geplant. Angedacht sind ein Besuch der sizilianischen Freunde und ein bunter Musikabend bei den Salzbrunnenhäusern. Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Der Termin wird noch bekannt gegeben.

Freitag, 10 Januar 2020 10:08

Neujahrsempfang 2020 der Stadt Sulzbach

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Zum traditionellen Neujahrsempfang der Stadt begrüßten Bürgermeister Michael Adam und seine Frau Stefanie Tesch-Adam, gemeinsam mit den Beigeordneten Mary-Rose

Bramer, Marliese Stay und Frank Mayer, mehr als 300 geladene Gäste im Festsaal der Aula. Für alle hatte Schornsteinfegermeister Peter Kniescher einen kleinen Glücksbringer. Und für alle Gäste gab es einen bebilderten Rückblick auf  das Jahr 2019 in gedruckter Form.

Für den im vergangenen Jahr wiedergewählten Bürgermeister Michael Adam war dieser Neujahrsempfang ein kleines Jubiläum. „Ich darf zum zehnten Mal als Bürgermeister mit Ihnen gemeinsam für das vergangene Jahr Bilanz ziehen und die Zukunftsaufgaben formulieren“, erklärte Adam zu Beginn seiner Neujahrsansprache. Herzliche Willkommensgrüße richtete der Verwaltungschef an Catherine Robinet, die Generalkonsulin der Republik Frankreich im Saarland. Für sie steht in diesem Jahr ein Wechsel an.

Dank an französische Generalkonsulin
Sie wird aus dem Saarland weggehen. Adam nutzte die Gelegenheit, und dankte der Generalkonsulin, dass sie sich während ihrer Zeit im Saarland mit großem

Engagement in die Frankreich–Aktivitäten von Sulzbach eingebracht habe und betonte: „Sie waren für uns eine stets verlässliche und  gute Unterstützerin.“   

In seinem Rückblick auf das politische Jahr erinnerte der Verwaltungschef, dass die Sulzbacher Bürgerinnen und  Bürger acht politischen Richtungen in den Stadtrat gewählt hätten. Dankbar zeigte sich Adam, dass die Wählerinnen und Wähler bei der Bürgermeisterwahl ihm den Auftrag erteilt hätten, die Verwaltung in den nächsten Jahren weiter zu führen und die Zukunftsthemen der Stadt in die Hand zu nehmen. Einen Auftrag, den er sehr gerne angenommen habe.

Das Machbare und Sinnvolle tun
In den Mittepunkt seiner Rede stellte Michael Adam das Thema „Nachhaltigkeit“. Für die Kommunen gelt hier das Motto: Das Machbare und Sinnvolle herausfinden und nicht in Aktionismus oder „Verboteritis“ verfallen.

So soll nach seinen Angaben im Sportzentrum Mellin in diesem Jahr mit der energetischen Verbesserung der Außenfassade, die schon vor Jahren begonnene Sanierung fortgesetzt werden. Weiterhin sollen an der Waldschule in Altenwald Fenster und Dächer und auch die Fassaden erneuert werden.

Als wichtige Zukunftsaufgaben bezeichnete Adam den Hochwasserschutz und die Renaturierung von Flächen. Hierbei sei die  Zusammenarbeit mit der RAG Montan Gesellschaft und der Landschaftsagentur Plus  einer der Erfolgsfaktoren. So sei der fertiggestellte Salinenpark ein allseits beachtetes Vorzeigeprojekt geworden. Die Arbeiten zur Renaturierung des ehemaligen Freibadgeländes liefen derzeit. Mit der Waldwerkstatt und beim Kinderferienprogramm sei die Stadt im Bereich Waldpädagogik sehr erfolgreich. Auch das Thema Finanzen sprach der Bürgermeister an. Hier stellte Adam erfreut fest, dass es der Verwaltung in 2017 und 2019 gelungen sei, trotz der ursprünglich geplanten Defizite deutlich Überschüsse zu erwirtschaften. Allerdings  müsse die Stadt den eingeschlagenen Weg der Haushalts-Konsolidierung konsequent weiter gehen.

 

Investitionen in Bildung unserer Kinder

Dennoch wolle man weiter sinnvoll investieren, zum Beispiel in die Bildung.

So gehe es in diesem Jahr weiter mit dem Umbau und der Erweiterung der Pestalozzischule in Neuweiler zu einer modernen und zeitgemäßen Kindertagesstätte. 

Zudem sei Anfang des Jahres die Wiedereröffnung des Kindegartens in Schnappach mit zwei Gruppen geplant.  An den beiden Grundschulen soll nach Angaben von Adam der Digitalpakt umgesetzt werden.

In 2020 sollen für die Sanierung und Unterhaltung von Straßen 525.000 Euro und für die Gehwege 100.000 Euro ausgeben  wolle. Die 2016 begonnene Sanierung der Kinderspielplätze in der Stadt werde auch 2020 fortgeführt. Vorgesehen seien hierfür 90.000 Euro - 70.000 für neue Geräte und 20.000 für Unterhaltungsmaßnahmen.  So bekomme der Spielplatz an der Waldschule einen neuen Spielturm, der Platz in Schnappach eine neue Rutsche. Zudem würden die Spielplätze in der Rudolf-Malter-Straße und An der Menage neu gestaltet. In der Begegnungsstätte Kompass wolle die Stadt gemeinsam mit der Caritas das Projekt „Brückenangebote“ angehen. Adam nutzte die Gelegenheit und dankte Monique Broquard und Peter Bastian herzlich für ihre bisherige hervorragende Beratungsarbeit im Kompass. Dank sagte Adam auch dem Team der Tafel und der Vereinigten Volksbank für die großzügige Unterstützung der Einrichtung. 

Dank an Ehrenamtliche und Hilfsorganisationen
Ein großes Lob für ihren ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle andere zollte der Verwaltungschef auch allen Sulzbacher Vereinen und den Hilfsorganisationen in der Stadt. Er betonte: „Eine Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn Menschen sich für andere einsetzen.“ Auch in 2020 könnten sie alle mit der Unterstützung der Stadt rechnen.

Und schließlich kündigte Adam unter großem  Applaus der Gäste an, dass die Stadt mit verstärkten Kontrollen das Problem der illegalen Müllablagerungen angehen werde.

Nach dem offiziellen Teil überbrachten die Sulzbacher Sternsinger den Gästen die besten Segenswünsche für das neue Jahr.

Erstmal führte Stefanie Bungart-Wickert durch den Abend. Sie erledigte diese Aufgabe auf charmante Art und Weise. Mitglieder der Ka-Ju-Ka Hühnerfeld kümmerten sich um die Bewirtung der Gäste. Die musikalische Umrahmung des Neujahrsempfangs übernahm diesmal der „ELSCH“-Chor des Theodor-Heuss-Gymnasiums unter der Leitung von Marie-Luise Keller-Sandner.

Die komplette Neujahransprache von Bürgermeister Michael Adam finden Sie hier...

Freitag, 10 Januar 2020 09:09

Neujahrsansprache Bürgermeister Michael Adam

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Liebe Gäste,

ich begrüße Sie sehr herzlich zu unserem diesjährigen Neujahrsempfang. Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben, gemeinsam mit uns das neue Jahr zu begrüßen.

Für mich ist dies ein ganz besonderer Neujahrsempfang mit einem Jubiläum.

Ich darf zum 10. Mal als Bürgermeister mit Ihnen gemeinsam für das vergangene Jahr Bilanz ziehen und die Zukunftsaufgaben formulieren, was ich auch in diesem Jahr sehr gerne tue.

Zuvor möchte ich mich aber noch an Sie, sehr geehrte Frau Generalkonsulin, Cher Madame Robinet, wenden.

Wie Sie es selbst berichtet haben, steht für Sie dieses Jahr der Wechsel aus dem Saarland in eine andere Verwendung an.

Sie haben sich mit großem Engagement in die Frankreich – Aktivitäten unserer Stadt eingebracht und waren für uns eine stets verlässliche und gute Unterstützerin.  Daher möchte ich die Gelegenheit des heutigen Abends nutzen, um mich bei Ihnen im Namen unserer Stadt dafür zu bedanken.  Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Lebensweg alles Gute und würden uns freuen, Sie auch nach Ihrem Wechsel in anderer Funktion nochmals bei uns begrüßen zu dürfen.

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

meine heutige Jahresbilanz und den Ausblick aufs nächste Jahr möchte ich mit einem Zitat beginnen.

Es ist einem vorweihnachtlichen Schreiben der VSE AG entnommen:

„Wir leben in aufregenden Zeiten und haben zwei Möglichkeiten: Den Kopf in den Sand zu stecken und dem Vergangenen hinterher zu trauern oder die Chancen der Zukunft beherzt zu ergreifen“.

Ich finde diese Zeilen sehr treffend für das, was wir gemeinsam jetzt tun müssen: Mit großem Elan an die Zukunftsaufgaben herangehen.

 

Die Mannschaft, die das bewältigen soll, haben Sie, sofern Sie zur Wahl gegangen sind, auf den Platz geschickt worden.

Ein politisch bewegtes Jahr 2019 darf in der rückwärtigen Betrachtung nicht fehlen.

Zum aller ersten Mal in der Geschichte von Europa steht mit Ursula von der Leyen an Frau an der Spitze.

Kontinuität gibt es dagegen beim „Schlossherrn“ in Saarbrücken mit Peter Gillo.

Ihre örtlichen Ansprechpartner für die Regionalversammlung sind Rosemarie Moog und Dieter Mosch.

Bei der Wahl zum Sulzbacher Stadtrat hat sich die Mannschaftsaufstellung ebenfalls verändert.

Die Wählerinnen und Wähler haben entschieden, dass derzeit acht politische Richtungen über die Geschicke unserer Stadt entscheiden.

Meine Stellvertreterinnen und Stellvertreter seit der Wahl sind: Die Erste Beigeordnete Marie-Rose Bramer, weitere Beigeordnete: Frank Mayer und Marliese Stay, was auch der derzeitigen großen Koalition, die sich aus CDU, SPD und Die Linke gebildet hat, entspricht.

Auch bei der Bürgermeisterwahl haben Sie entschieden.

Bei fünf Kandidaten war eine Stichwahl an Pfingstsonntag notwendig.

Ich bin sehr dankbar, dass mir mit knapp 70 % der Wählerstimmen ein klarer Auftrag erteilt wurde, die Verwaltung in den nächsten Jahren weiter zu führen und die Zukunftsthemen der Stadt in die Hand zu nehmen. Einen Auftrag, den ich sehr gerne angenommen habe.

Mit dieser politischen Mannschaft haben wir jetzt das Mandat, unsere Zukunftsaufgaben beherzt anzupacken.

Ich beginne mit dem Aufreger-Thema „Nachhaltigkeit“.

Was ist Nachhaltigkeit für Sie?

Elektromobilität oder Energieeinsparung? Erderwärmung oder der Verzicht auf Fleisch? CO2 Ausstoß oder Fahrverbote?

Darunter versteht jeder etwas anderes.

Sie alle können aber heute Abend schon einen Beitrag leisten.

Es geht um Wasser.

Frisch geliefert von den Stadtwerken Sulzbach und bestens kontrolliert.

Es kann mit fast allen kommerziell verkauften Mineralwässern mithalten, ist günstiger und kommt direkt, wenn Sie das Glück haben, in Sulzbach wohnen zu dürfen, aus Ihrem Wasserhahn.

Wenn Sie das Wasser zum Trinken aus dem Hahn zapfen, sparen Sie unter anderem das CO2 der Herstellung und Transporte für Ihr Mineralwasser in Flaschen ein.

Um Ihnen das Ganze im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft zu machen, haben die Stadtwerke heute Abend eine Wasserbar aufgebaut.

Testen Sie es und leisten Sie entsprechend Ihrer guten Vorsätze für das neue Jahr einen ersten eigenen Beitrag zur Nachhaltigkeit!

Bezogen auf die Kommunen verstehe ich unter Nachhaltigkeit, das Machbare und Sinnvolle herauszufinden und nicht in Aktionismus oder „Verboteritis“ zu verfallen.

Zum Beispiel: Energieeinsparung an öffentlichen Gebäuden.

Einer der größten Energieverbraucher in unserer Stadt ist das Sportzentrum mit Hallenbad und großer Sporthalle.

Die Sanierung dieses Komplexes ist ein politisches Herzensanliegen der letzten Jahre.

Wir haben bereits mehrere Millionen Euro investiert, um das Sportzentrum in die Zukunft zu bringen.

Jetzt steht die energetische Sanierung der Außenhülle an.

Eine richtige Maßnahme im Sinne der Nachhaltigkeit, wenn auch die Finanzierung wiederum ein Kraftakt ist.

 

Ein kleiner Exkurs dazu:

Das Thema „Hallenbäder“ ist zwischenzeitlich auch in der Bundespolitik durch die Petition des DLRG angekommen, die das Bädersterben und die damit verbundenen Folgen aufgreift.

In einem Artikel in der SZ ließen die Vertreter aller Bundestagsparteien Sympathie für die Petition erkennen, man sei sich auf Bundesebene einig, dass Handlungsbedarf bestehe.

Das ist ein gutes Signal für die Bäderlandschaft, allerdings ist es nur die halbe Wahrheit.

Wir müssen immer den Sanierungsbedarf und die laufende jährliche Unterhaltung sehen.

Es nützt niemandem, ein top saniertes Hallenbad zu haben, wenn die Kommune nicht mehr in der Lage ist, die laufenden Unterhaltungskosten dafür zu erbringen.

Ein Hallenbad, in dem Kinder schwimmen, Schul- und Vereinssport läuft, ist kein Luxus, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die eben auch gesamtgesellschaftlich finanziert werden muss.

Eine Erhebung in unserem Bad hat ergeben, dass lediglich etwa die Hälfte der Nutzer aus Sulzbach war, der Rest aus anderen Kommunen.

Daher erneuere ich meinen Vorschlag, die kommunalen Bäder vorab aus dem kommunalen Finanzausgleich abzusichern.

Dann sind die Lasten auf alle gleichmäßig, ob Kommune mit oder ohne Bad, verteilt und wir werden dem gesamtgesellschaftlichen Auftrag gerecht.

Eine Diskussion, die uns sicherlich in den nächsten Jahren begleiten wird.

Aber zurück zur Nachhaltigkeit und zu Energieeinsparungen.

Die energetischen Sanierungsarbeiten an der Waldschule in Altenwald sind angelaufen. Mithilfe des Kommunal – Investitions – Fördergesetz II erfolgt eine Erneuerung der Fenster, Dächer und Fassaden, was zur Energieeinsparungen beitragen soll.

Wir wollen mit der Gemeinde Quierschied zusammen eine neue Grüngutsammelstelle in Brefeld bauen, um damit weiter interkommunal zusammen zu arbeiten.

Ein lästiges Dauerproblem ist der illegal abgelagerte Müll.

Zwei Zahlen dazu: Der Baubetriebshof der Stadt sammelt ca. 50 Kubikmeter illegalen Müll wöchentlich im Stadtgebiet auf, was uns alle als Steuerzahler etwa 75.000 Euro pro Jahr kostet.

Nach der Silvesternacht haben einige Straßen und Plätze in der Stadt wieder chaotisch ausgesehen.

Ich kann nur sagen: Bürger, dein Müll, mach ihn auch bitte weg.

Das passiert aber leider nicht überall, nach dem Motto: Die Stadt kann das ja erledigen.

Das ist der falsche Ansatz, denn niemand will das Feiern verbieten, aber den Müll sollte man auch am nächsten Tag wegräumen.

Mit verstärkten Kontrollen der Citywache haben wir den Müllsündern den Kampf angesagt und werden dort mit Null Toleranz weiter arbeiten.

Ein gut funktionierender ÖPNV (Öffentlichen-Personen-Nahverkehr) ist wichtig, was wir mit über 800.000 Euro im Jahr finanzieren.

Der Hochwasserschutz und die Renaturierung von Flächen sind herausfordernde Zukunftsaufgaben.

Die Zusammenarbeit mit der RAG Montan und Landschaftsagentur Plus, die wir weiter ausbauen wollen, ist dabei einer der Erfolgsfaktoren dieser Projekte.

Der fertiggestellte Salinenpark ist ein allseits beachtetes Vorzeigeprojekt geworden.

Die Arbeiten am ehemaligen Freibad laufen derzeit.  

Erfolgreich bei Naturpädagogik sind wir mit der alljährlichen Waldwerkstatt.

Dabei lernen die Kinder spielerisch den Umgang mit der Natur.

Gleiches haben wir mit großem Erfolg bei der Kinder Ferienfreizeit bewiesen, dass wir die Kinder mit vielen verschiedenen Projekten und Aktionen der Natur näher gebracht haben.

Die teilnehmenden Kinder haben ihre Botschaft vertont und eingesungen.

Danke an die Kinder und ihre Betreuer für diesen tollen Beitrag.

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren, kommen wir zu einem anderen Thema: wir müssen heute Abend auch kurz über die Finanzen sprechen.

Ist die schwarze Null in öffentlichen Haushalten, der alles andere unterzuordnen ist, der allein richtige Weg?

Oder, so die andere Auffassung, die weitere Verschuldung der öffentlichen Haushalte ohne jegliche Bremse?

Wir haben uns für einen Mittelweg aus Konsolidierung aber dennoch notwendigen Investitionen entschieden und die Zahlen, die Sie - exklusiv heute Abend noch vor dem Stadtrat und der Kommunalaufsicht sehen - zeigen, dass er richtig ist.

Danach haben wir in 2017 und jetzt vorbehaltlich aller Abschlussarbeiten auch in 2019 deutliche Überschüsse mit je ca. 3 Mio € erwirtschaftet und 2018 bei geplanten –5,4 Mio € nur –400 T. € erreicht.

Ein richtig erfreuliches Ergebnis, aber Vorsicht!

Wir schwimmen deswegen nicht im Geld, wir verringern damit die Kassenkredite und senken den Verschuldungsstand.

Ein Fachmann hat dazu mal sinngemäß formuliert: Wenn wir nach dem Saarlandpakt noch 10 Millionen Euro in die städtische Kasse legen, ist sie erstmals leer.

Daher müssen wir den eingeschlagenen Weg der Konsolidierung konsequent weiter gehen und setzen auf weitere Hilfen von außen.

Dennoch wollen wir weiter sinnvoll investieren, zum Beispiel in die Bildung. Im Kindergartenbereich wollen wir moderne und zeitgemäße Einrichtungen. Die mit einem guten pädagogischen Konzept aufgestellte Kindertagesstätte in Neuweiler wird derzeit zu einer 9-gruppigen Einrichtung umgebaut.

Das Bauvorhaben der Lebenshilfe am Kreisel in Hühnerfeld haben wir positiv begleitet und hoffen jetzt auf die nächsten Realisierungsschritte.

Den ehemaligen Kindergarten in Schnappach wollen wir Anfang dieses Jahres wieder eröffnen, um zwei Kindergartengruppen entstehen zu lassen.

Auch bei den Grundschulen haben wir im abgelaufenen Jahr viel gearbeitet.

An der Mellinschule wurde die beengte Raumsituation durch mobile Klassenelemente entschärft und bei der schwierigen Verkehrssituation haben wir Verbesserungen erreicht.

Die neue Busbucht sorgt für einen geordneten Schulbusverkehr, der Elternbahnhof mit dem Kiss and Ride Parkplatz und der neue Fußgängerüberweg für einen sicheren Fußweg der Kinder.

Auch an der Waldschule haben wir wichtige Maßnahmen ergriffen.

Ein von den Kindern angeregter Fußgängerüberweg, eine Bodenschwelle direkt vor der Schule und Poller zu Sicherung des fußläufigen Schulweges der Kinder wurden eingebaut.

Mein Appell geht hier an die Eltern, doch ihre Kinder mal wieder ein Stück zu Fuß zur Schule laufen zu lassen und sie nicht bis ins Klassenzimmer fahren zu wollen.

Das hilft nicht nur der Verkehrssicherheit, sondern „Fridays for future“ erhält damit nicht nur an Freitagen einen ganz neuen Sinn.

Der Umbau in der Waldschule bei Fenstern, Dächern und Fassaden ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Modernisierung.

Dazu wird auch die Umsetzung des Digitalpakts an beiden Schulen gehören.

Auch das Umfeld der Waldschule nehmen wir in den Blick und haben 20.000 € für einen neuen Spielturm vorgesehen.

Auch unsere sonstigen Spielplätze wollen wir weiter modernisieren.

Den zentralen Spielplatz im Salinenpark, konnten wir durch das neu installierte Spiel-Schiff deutlich aufwerten.

In Altenwald haben wir den Spielplatz neu ausgebaut.

Unsere Skateranlage steht für dieses Jahr auf der Modernisierungsliste.

Voraussetzung war ein konstruktives Gespräch mit den Jugendlichen vor Ort.

Die Spielplätze in der Rudolf-Malter-Straße, An der Menage und die noch fehlende Rutsche in Schnappach sind ebenfalls für 2020 vorgesehen.

Auch in anderen Bereichen werden wir das Angebot für unsere Kinder und deren Eltern erweitern.

Wir wollen das gemeinsame Projekt „Brückenangebote“ mit der Caritas Gemeinwesen Arbeit angehen.

Mit dem hauptamtlichen Beratungsangebot der Caritas und unseren ehrenamtlichen Beauftragten wollen wir ein „Haus der Beratung“ schaffen und damit das bisherige Angebot im Kompass weiter entwickeln.

Ich möchte am heutigen Abend die Gelegenheit dazu nutzen, Peter Bastian und Monique Broquard ein herzliches Dankeschön für ihre bisherige hervorragende Beratungsarbeit im Kompass, die eine gute Hilfe insbesondere für Flüchtlinge und ihre Familien war, zuzurufen.

Ihr habt tolle Arbeit geleistet! Danke dafür.

Auch die Tafel, ursprünglich ein Kind der Stadt, das erwachsen und selbstständig geworden ist, hat sich als stabile Einrichtung entwickelt.

Dies ist ein großer Verdienst des ganzen Teams vor Ort, aber auch der Chefin Marliese Stay, die den Laden zusammenhält.

Die VVB hat gleich zweimal in 2019 die Tafel sehr großzügig unterstützt, nämlich einmal mit 20.000 Euro und gerade vor wenigen Tagen mit einem eigenen Fahrzeug. Eine gute Sache!

Eine Gesellschaft, meine sehr verehrten Damen und Herren, kann nur funktionieren, wenn Menschen sich für andere einsetzen.

Dies geschieht oft ehrenamtlich, ohne dass diejenigen viel Aufhebens um sich selbst machen.

Ein leuchtendes Beispiel ist sicherlich Agnes Schuler. Unserer „Miss THW“, wurde völlig zu Recht für ihr jahrzehntelanges vorbildliches Wirken im THW die Bürgermedaille verliehen.

In Notlagen brauchen wir ganz besonders den Einsatz der Ehrenamtlichen in unseren Hilfsdiensten THW, Feuerwehr, Rotes Kreuz und DLRG.

Was wir dazu beitragen können, tun wir auch.

So konnten wir in 2019 unter anderem den Fuhrpark unserer Feuerwehr durch einen neuen Mannschaftstransportwagen modernisieren.

Neben den Hilfsdiensten gibt es viele Vereine, Institutionen und Organisationen, die ohne ehrenamtliche Hilfe nicht existieren würden.

Daher ist jede Unterstützung für diese wertvoll.

69 Vereine profitierten von der städtischen Vereinsförderung in 2019.

Auf eine besondere Aktion am Rande dieses Neujahrsempfangs möchte ich Sie aufmerksam machen.

Die Gemeindereferentin Anneliese Maaß hat die Initative: „Sulzbach gestalten – nicht spalten!!!“ ins Leben gerufen.

Damit soll ein Zeichen gesetzt werden, dass wir über alle Grenzen hinweg Einigkeit in unserer Gesellschaft brauchen.

Ein Beitrag dieser Initiative ist der heutige Besuch der Sternsinger, die nach dem offiziellen Teil gerne zu Ihnen kommen.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

es gäbe noch viel zu berichten über die Umgestaltung und Umbenennung unseres Ludwig Harig Forums, den Ausbau der Freitreppe zwischen Sulzbachtalstraße und Unterem Markt oder den neuen Parkplatz am Ende des der Karl-Marx-Straße zur Entspannung der dortigen Parksituation. Das können Sie aber detailliert dem gedruckten Jahresrückblick entnehmen.

Diesem können Sie aber nicht entnehmen, dass wir in diesem Jahr mehr in unserer Straßen 525.000 Euro und 100.000 in die Gehwege investieren wollen.

Auch unsere Kulturarbeit wollen wir fortsetzen.

Neben diesen harten Fakten braucht eine kommunale Gemeinschaft aber auch Zusammenhalt über Veranstaltungen und Kultur.

Wir können dort auf ein gutes Jahr mit vielen deutsch-französischen Begegnungen und kulturellen Höhepunkten zurückblicken.

Wie Sie sehen, meine sehr verehrten Damen und Herren, einige Impressionen einer guten Bilanz für 2019 und ein riesiges Arbeitsprogramm für 2020.

Wir stecken den Kopf nicht in den Sand, sondern wollen die Chancen der Zukunft mit Mut und Zuversicht, aber auch mit Fleiß und Engagement beherzt ergreifen.

Dazu wünsche ich uns allen Gesundheit, Schaffenskraft, Glück und Gottes Segen für ein gutes und erfolgreiches Jahr 2020.

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