Am Montag, den 10. August 2020, ab 08:00 Uhr, wird der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) die Verkehrsführung auf der Sulzbachtalbrücke (BW 455) dahingehend umstellen, dass der Verkehr auf zwei Fahrspuren rechts an der Baustelle vorbeigeführt wird. Die Arbeiten an den Übergangskonstruktionen im Bereich der rechten und mittleren Spur sind bis dahin abgeschlossen. Um die Arbeiten im Bereich der Überholspur fortsetzen zu können, wird die Umstellung der Verkehrssicherung erforderlich. Die Arbeiten an den Übergangskonstruktionen werden anschließend am Dienstag, den 11. August 2020 beginnen, und voraussichtlich ca. 6 Wochen andauern. Der LfS rechnet während der Bauzeit mit geringfügigen Verkehrsstörungen. Den Verkehrsteilnehmern wird empfohlen auf die Verkehrsmeldungen im Rundfunk zu achten, zu erwartende Störungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen, und eine angemessene Fahrzeit einzuplanen.  

Zu dem weiteren Bauablauf wird der LfS separate Medien- und Verkehrsinformationen veröffentlichen.

 

Am Montag, den 10. August 2020, wird der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) mit der Instandsetzung der L 250 zwischen St. Ingbert und Dudweiler beginnen.

Betroffen ist der Streckenabschnitt vom Ortsausgang St. Ingbert bis zum Ortseingang Dudweiler. Gebaut wird in zwei aufeinander folgenden Bauabschnitten. Des Weiteren wird in einem 3. Bauabschnitt innerhalb der Ortsdurchfahrt noch der Kreisverkehrsplatz Dudweiler Straße/Alleestraße/Im Oberen Werk bis zur Straße „In den Schankgärten“ erneuert. Der 3. Bauabschnitt wird in den Herbstferien durchgeführt. Im 1. Bauabschnitt wird die L 250 auf einer Länge von 440 Meter in Vollausbau erneuert. Im Anschluss daran wird auf einer Länge von 770 Meter der Fahrbahnoberbau in einer Gesamtstärke von ca. 20 Zentimeter erneuert. Bei dem direkt angrenzende Geh- und Radweg wird der Oberbau in einer Stärke von ca. 10 Zentimeter erneuert. Der 2. Bauabschnitt vom Anschluss der L 126 bis Ortseingang Dudweiler wird, einschließlich der Herstellung eines neuen Gewässerdurchlasses, im Vollausbau hergestellt. Im 3. Bauabschnitt wird die Deckschicht und Binderschicht der L 250 in der Ortsdurchfahrt St. Ingbert vom Kreisverkehrsplatz Dudweiler Straße/Alleestraße/Im Oberen Werk bis zur Einmündung "In den Schankgärten" erneuert. Der erste Bauabschnitt beginnt am Ortsausgang St. Ingbert und geht bis zum Anschluss an die L 126. Die Fahrbahn wird auf einer Länge von ca. 1200 Metern erneuert. Wegen unzureichender Fahrbahnbreite und aus Gründen der Arbeitsstättensicherheit ist eine Vollsperrung der Strecke erforderlich. Der Verkehr aus Richtung Dudweiler kann bis zum Anschluss L 126 fahren und wird ab da über die L 126 bis zur L 108 und über die Ensheimer Straße in die Innenstadt von St. Ingbert umgeleitet. Der Verkehr von St Ingbert kommend wird ab dem Kreisverkehr Dudweiler Straße / Alleestraße über die Saarbrücker Straße (alte B40) und die L 126 (Zubringer) bis zur L 250 umgeleitet. Die St. Ingberter Straße in Neuweiler ist während der Baumaßnahme nur als Sackgasse erreichbar. Die Bauzeit des 1. Bauabschnittes beträgt vorbehaltlich geeigneter Witterung ca. acht Wochen.Die Baumaßnahme ist mit dem öffentlichen Linienverkehr abgestimmt. Über Änderungen der Fahrpläne informieren die Linienbetreiber. Der LfS rechnet während der Hauptverkehrszeiten mit Verkehrsstörungen. Den Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, auf die Verkehrsmeldungen im Rundfunk zu achten, absehbare Störungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen, und angemessene Fahrzeit für die Umleitungsstrecken einzuplanen. Die Bauabschnitte 2 und 3 folgen ab Anfang bzw. Mitte Oktober 2020, ebenfalls unter Vollsperrung der jeweiligen Streckenabschnitte. Dazu wird der LfS separate Medien- und Verkehrsinformationen veröffentlichen.

Montag, 20 April 2020 13:30

Regenbogen - Ein Hoffnungszeichen

Regenbogen – Ein Hoffnungszeichen

Auf einmal waren sie da; zuerst in Italien. Gemalt von Kindern, die ihre Freunde nicht mehr treffen konnten. Sie malten einfach einen Regenbogen irgendwo an ein Fenster, damit jeder sie von draußen sehen konnte. Hunderttausende Regenbögen finden sich inzwischen an Fenstern, häufig gemalt von Kindern. Manchmal mit Fingerfarben oder auf Papierseiten ausgedruckt und dann ausgemalt. Wichtig war das Signal: Ich bin da. Ich bin zuhause. Ich kann dich nicht treffen. Aber ich sende euch ein  Zeichen. „ANDRÀ TUTTO BENE“ -  „ALLES WIRD GUT“ oft ergänzt durch „RESTATE CASA“ -  “BLEIB ZUHAUSE“.  Der Regenbogen und die Sonne auf den Bildern drücken dabei so viel Mut, Freude und Hoffnung aus, die wir so sehr jetzt brauchen. Inzwischen ist dieses Hoffnungzeichen auch bei uns angekommen. Es ist an Fenstern, Türen, Kindergärten, in Fenstern und sogar dem Turm der Ev. Kirche in Sulzbach zu sehen. Es wurde zum inoffiziellen Protestsymbol gegen Corona. Vielleicht auch, weil es an die alte Geschichte von Noah erinnert, in der nach der Sintflut der Regenbogen hinter den Unwetterwolken aufscheint, ausgestrahlt von der Sonne.  Mit eben derselben Botschaft „ALLES WIRD GUT“, die sagt: ihr seid nicht alleine, auch wenn ihr Zuhause bleiben müsst.

Bleiben auch wir mit unseren Gedanken in Sulzbach und anderswo nicht alleine, reden wir miteinander, beten wir füreinander. Telefon, Internet und soziale Medien schenken uns heute die Gelegenheit, einander in dieser Zeit auch ohne direkte Kontakte nahe zu kommen, nahe zu bleiben und Hilfe im Alltag zu organisieren. Eines macht mir Hoffnung, ich erlebe im Moment so viele kreative Ideen wie Menschen einander nicht nur in Sulzbach helfen und Mut machen. Schicken sie uns doch Bilder davon. Von gemalten oder fotografierten Regenbögen und anderen Hoffnungszeichen. Wir wollen sie an den Zäunen unserer Kindergärten aufhängen, damit dieses Hoffnungszeichen von vielen gesehen werden kann. Schicken sie die Bilder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Post an Ev. Kirchengemeinde Sulzbach/Saar: Auf der Schmelz 20b, 66280 Sulzbach/Saar.

ALLES WIRD GUT       Uli Hammer (Pfarrer der Ev. Kirchengemeinde Sulzbach)

 

 

Wertstoffzentrum in Sulzbach und Grüngutsammelstelle öffnen wieder

Am Montag, 20. April, öffnet das von der KDI Sulzbach im Auftrag des EVS betriebene Wertstoffzentrum an der Eisenbahnschachtanlage in Altenwald wieder seine Tore. Allerdings gelten bis Ende April geänderte Öffnungszeiten. Demnach ist die Anlage von Montag bis Samstag jeweils von 9 bis 14.45 Uhr geöffnet. Die Grüngutsammelstelle, die von der KDI im Auftrag der Stadt Sulzbach und der Gemeinde Quierschied betrieben wird, und nur wenige Schritte vom Wertstoffzentrum entfernt liegt, öffnet aufgrund der beengten Verkehrsverhältnisse erstmals wieder am Mittwoch, 22. April. Sie ist dann bis auf Weiteres täglich ebenfalls von 9 bis 14.45  Uhr offen. Der EVS bitte alle Kunden, die Besuche des Wertstoff-Zentrums auf das Minimum zu beschränken. Alles sollte zu Hause so vorbereitet werden, dass man möglichst wenig Zeit in der Anlage verbringe. Abfälle sollten so angeliefert werden, dass eine Trennung der verschiedenen Fraktionen nicht erst auf der Anlage vorgenommen werden müsse. Es sollten möglichst nur Abfälle einer Sorte angeliefert werden. Von der Anlieferung von Altpapier und Glas bittet der EVS abzusehen. Hierfür sollten die Depotcontainer genutzt werden. Weiterhin bittet der EVS alle Kunden, die Hygiene- und Abstandsregeln - Minimum zwei Meter - vor und auf den Anlagen einzuhalten. Nach einer Empfehlung des Gesundheitsamtes sollten an den Entladestellen alle einen Mund- und Nasenschutz tragen. Nach Angaben des EVS sind maximal zwei Insassen pro PKW erlaubt. Kinder sollten zu Hause bleiben. Auch sei die Anzahl der Anlieferer begrenzt. Es dürfen immer nur maximal zwei bis drei Fahrzeuge auf das Gelände. Es erfolgt keine Hilfestellung beim Entladen. Sonderabfälle werden nicht angenommen. EVS und KDI bitten darum, den Anweisungen des Personals Folge zu leisten. Mit Blick auf die Wiedereröffnung der Grüngutsammelstelle am Mittwoch erklären die beiden Bürgermeister Michael Adam (Sulzbach) und Lutz Maurer (Quierschied). „Mit der Eröffnung der Anlage kommen wir dem Wunsch vieler Bürger nach und haben gemeinsam eine pragmatische Lösung gefunden.“

Donnerstag, 06 Februar 2020 08:25

Bauarbeiten in der Kettelerstraße

Nach einem Wasserrohrbruch in der Grühlingstraße in Höhe Einmündung Kettelerstraße haben diese Woche die Reparaturarbeiten begonnen. Aus diesem Grund ist die Ein- und Ausfahrt in die Kettelerstraße voll gesperrt. Die Umleitungen erfolgen über die Wiesenstraße und die Straße am Torhaus. Der Verkehr durch die Grühlingstraße wird per Ampelsteuerung halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Februar.

Liebe Gäste,

ich begrüße Sie sehr herzlich zu unserem diesjährigen Neujahrsempfang. Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben, gemeinsam mit uns das neue Jahr zu begrüßen.

Für mich ist dies ein ganz besonderer Neujahrsempfang mit einem Jubiläum.

Ich darf zum 10. Mal als Bürgermeister mit Ihnen gemeinsam für das vergangene Jahr Bilanz ziehen und die Zukunftsaufgaben formulieren, was ich auch in diesem Jahr sehr gerne tue.

Zuvor möchte ich mich aber noch an Sie, sehr geehrte Frau Generalkonsulin, Cher Madame Robinet, wenden.

Wie Sie es selbst berichtet haben, steht für Sie dieses Jahr der Wechsel aus dem Saarland in eine andere Verwendung an.

Sie haben sich mit großem Engagement in die Frankreich – Aktivitäten unserer Stadt eingebracht und waren für uns eine stets verlässliche und gute Unterstützerin.  Daher möchte ich die Gelegenheit des heutigen Abends nutzen, um mich bei Ihnen im Namen unserer Stadt dafür zu bedanken.  Wir wünschen Ihnen für Ihren weiteren Lebensweg alles Gute und würden uns freuen, Sie auch nach Ihrem Wechsel in anderer Funktion nochmals bei uns begrüßen zu dürfen.

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

meine heutige Jahresbilanz und den Ausblick aufs nächste Jahr möchte ich mit einem Zitat beginnen.

Es ist einem vorweihnachtlichen Schreiben der VSE AG entnommen:

„Wir leben in aufregenden Zeiten und haben zwei Möglichkeiten: Den Kopf in den Sand zu stecken und dem Vergangenen hinterher zu trauern oder die Chancen der Zukunft beherzt zu ergreifen“.

Ich finde diese Zeilen sehr treffend für das, was wir gemeinsam jetzt tun müssen: Mit großem Elan an die Zukunftsaufgaben herangehen.

 

Die Mannschaft, die das bewältigen soll, haben Sie, sofern Sie zur Wahl gegangen sind, auf den Platz geschickt worden.

Ein politisch bewegtes Jahr 2019 darf in der rückwärtigen Betrachtung nicht fehlen.

Zum aller ersten Mal in der Geschichte von Europa steht mit Ursula von der Leyen an Frau an der Spitze.

Kontinuität gibt es dagegen beim „Schlossherrn“ in Saarbrücken mit Peter Gillo.

Ihre örtlichen Ansprechpartner für die Regionalversammlung sind Rosemarie Moog und Dieter Mosch.

Bei der Wahl zum Sulzbacher Stadtrat hat sich die Mannschaftsaufstellung ebenfalls verändert.

Die Wählerinnen und Wähler haben entschieden, dass derzeit acht politische Richtungen über die Geschicke unserer Stadt entscheiden.

Meine Stellvertreterinnen und Stellvertreter seit der Wahl sind: Die Erste Beigeordnete Marie-Rose Bramer, weitere Beigeordnete: Frank Mayer und Marliese Stay, was auch der derzeitigen großen Koalition, die sich aus CDU, SPD und Die Linke gebildet hat, entspricht.

Auch bei der Bürgermeisterwahl haben Sie entschieden.

Bei fünf Kandidaten war eine Stichwahl an Pfingstsonntag notwendig.

Ich bin sehr dankbar, dass mir mit knapp 70 % der Wählerstimmen ein klarer Auftrag erteilt wurde, die Verwaltung in den nächsten Jahren weiter zu führen und die Zukunftsthemen der Stadt in die Hand zu nehmen. Einen Auftrag, den ich sehr gerne angenommen habe.

Mit dieser politischen Mannschaft haben wir jetzt das Mandat, unsere Zukunftsaufgaben beherzt anzupacken.

Ich beginne mit dem Aufreger-Thema „Nachhaltigkeit“.

Was ist Nachhaltigkeit für Sie?

Elektromobilität oder Energieeinsparung? Erderwärmung oder der Verzicht auf Fleisch? CO2 Ausstoß oder Fahrverbote?

Darunter versteht jeder etwas anderes.

Sie alle können aber heute Abend schon einen Beitrag leisten.

Es geht um Wasser.

Frisch geliefert von den Stadtwerken Sulzbach und bestens kontrolliert.

Es kann mit fast allen kommerziell verkauften Mineralwässern mithalten, ist günstiger und kommt direkt, wenn Sie das Glück haben, in Sulzbach wohnen zu dürfen, aus Ihrem Wasserhahn.

Wenn Sie das Wasser zum Trinken aus dem Hahn zapfen, sparen Sie unter anderem das CO2 der Herstellung und Transporte für Ihr Mineralwasser in Flaschen ein.

Um Ihnen das Ganze im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft zu machen, haben die Stadtwerke heute Abend eine Wasserbar aufgebaut.

Testen Sie es und leisten Sie entsprechend Ihrer guten Vorsätze für das neue Jahr einen ersten eigenen Beitrag zur Nachhaltigkeit!

Bezogen auf die Kommunen verstehe ich unter Nachhaltigkeit, das Machbare und Sinnvolle herauszufinden und nicht in Aktionismus oder „Verboteritis“ zu verfallen.

Zum Beispiel: Energieeinsparung an öffentlichen Gebäuden.

Einer der größten Energieverbraucher in unserer Stadt ist das Sportzentrum mit Hallenbad und großer Sporthalle.

Die Sanierung dieses Komplexes ist ein politisches Herzensanliegen der letzten Jahre.

Wir haben bereits mehrere Millionen Euro investiert, um das Sportzentrum in die Zukunft zu bringen.

Jetzt steht die energetische Sanierung der Außenhülle an.

Eine richtige Maßnahme im Sinne der Nachhaltigkeit, wenn auch die Finanzierung wiederum ein Kraftakt ist.

 

Ein kleiner Exkurs dazu:

Das Thema „Hallenbäder“ ist zwischenzeitlich auch in der Bundespolitik durch die Petition des DLRG angekommen, die das Bädersterben und die damit verbundenen Folgen aufgreift.

In einem Artikel in der SZ ließen die Vertreter aller Bundestagsparteien Sympathie für die Petition erkennen, man sei sich auf Bundesebene einig, dass Handlungsbedarf bestehe.

Das ist ein gutes Signal für die Bäderlandschaft, allerdings ist es nur die halbe Wahrheit.

Wir müssen immer den Sanierungsbedarf und die laufende jährliche Unterhaltung sehen.

Es nützt niemandem, ein top saniertes Hallenbad zu haben, wenn die Kommune nicht mehr in der Lage ist, die laufenden Unterhaltungskosten dafür zu erbringen.

Ein Hallenbad, in dem Kinder schwimmen, Schul- und Vereinssport läuft, ist kein Luxus, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die eben auch gesamtgesellschaftlich finanziert werden muss.

Eine Erhebung in unserem Bad hat ergeben, dass lediglich etwa die Hälfte der Nutzer aus Sulzbach war, der Rest aus anderen Kommunen.

Daher erneuere ich meinen Vorschlag, die kommunalen Bäder vorab aus dem kommunalen Finanzausgleich abzusichern.

Dann sind die Lasten auf alle gleichmäßig, ob Kommune mit oder ohne Bad, verteilt und wir werden dem gesamtgesellschaftlichen Auftrag gerecht.

Eine Diskussion, die uns sicherlich in den nächsten Jahren begleiten wird.

Aber zurück zur Nachhaltigkeit und zu Energieeinsparungen.

Die energetischen Sanierungsarbeiten an der Waldschule in Altenwald sind angelaufen. Mithilfe des Kommunal – Investitions – Fördergesetz II erfolgt eine Erneuerung der Fenster, Dächer und Fassaden, was zur Energieeinsparungen beitragen soll.

Wir wollen mit der Gemeinde Quierschied zusammen eine neue Grüngutsammelstelle in Brefeld bauen, um damit weiter interkommunal zusammen zu arbeiten.

Ein lästiges Dauerproblem ist der illegal abgelagerte Müll.

Zwei Zahlen dazu: Der Baubetriebshof der Stadt sammelt ca. 50 Kubikmeter illegalen Müll wöchentlich im Stadtgebiet auf, was uns alle als Steuerzahler etwa 75.000 Euro pro Jahr kostet.

Nach der Silvesternacht haben einige Straßen und Plätze in der Stadt wieder chaotisch ausgesehen.

Ich kann nur sagen: Bürger, dein Müll, mach ihn auch bitte weg.

Das passiert aber leider nicht überall, nach dem Motto: Die Stadt kann das ja erledigen.

Das ist der falsche Ansatz, denn niemand will das Feiern verbieten, aber den Müll sollte man auch am nächsten Tag wegräumen.

Mit verstärkten Kontrollen der Citywache haben wir den Müllsündern den Kampf angesagt und werden dort mit Null Toleranz weiter arbeiten.

Ein gut funktionierender ÖPNV (Öffentlichen-Personen-Nahverkehr) ist wichtig, was wir mit über 800.000 Euro im Jahr finanzieren.

Der Hochwasserschutz und die Renaturierung von Flächen sind herausfordernde Zukunftsaufgaben.

Die Zusammenarbeit mit der RAG Montan und Landschaftsagentur Plus, die wir weiter ausbauen wollen, ist dabei einer der Erfolgsfaktoren dieser Projekte.

Der fertiggestellte Salinenpark ist ein allseits beachtetes Vorzeigeprojekt geworden.

Die Arbeiten am ehemaligen Freibad laufen derzeit.  

Erfolgreich bei Naturpädagogik sind wir mit der alljährlichen Waldwerkstatt.

Dabei lernen die Kinder spielerisch den Umgang mit der Natur.

Gleiches haben wir mit großem Erfolg bei der Kinder Ferienfreizeit bewiesen, dass wir die Kinder mit vielen verschiedenen Projekten und Aktionen der Natur näher gebracht haben.

Die teilnehmenden Kinder haben ihre Botschaft vertont und eingesungen.

Danke an die Kinder und ihre Betreuer für diesen tollen Beitrag.

 

Meine sehr verehrten Damen und Herren, kommen wir zu einem anderen Thema: wir müssen heute Abend auch kurz über die Finanzen sprechen.

Ist die schwarze Null in öffentlichen Haushalten, der alles andere unterzuordnen ist, der allein richtige Weg?

Oder, so die andere Auffassung, die weitere Verschuldung der öffentlichen Haushalte ohne jegliche Bremse?

Wir haben uns für einen Mittelweg aus Konsolidierung aber dennoch notwendigen Investitionen entschieden und die Zahlen, die Sie - exklusiv heute Abend noch vor dem Stadtrat und der Kommunalaufsicht sehen - zeigen, dass er richtig ist.

Danach haben wir in 2017 und jetzt vorbehaltlich aller Abschlussarbeiten auch in 2019 deutliche Überschüsse mit je ca. 3 Mio € erwirtschaftet und 2018 bei geplanten –5,4 Mio € nur –400 T. € erreicht.

Ein richtig erfreuliches Ergebnis, aber Vorsicht!

Wir schwimmen deswegen nicht im Geld, wir verringern damit die Kassenkredite und senken den Verschuldungsstand.

Ein Fachmann hat dazu mal sinngemäß formuliert: Wenn wir nach dem Saarlandpakt noch 10 Millionen Euro in die städtische Kasse legen, ist sie erstmals leer.

Daher müssen wir den eingeschlagenen Weg der Konsolidierung konsequent weiter gehen und setzen auf weitere Hilfen von außen.

Dennoch wollen wir weiter sinnvoll investieren, zum Beispiel in die Bildung. Im Kindergartenbereich wollen wir moderne und zeitgemäße Einrichtungen. Die mit einem guten pädagogischen Konzept aufgestellte Kindertagesstätte in Neuweiler wird derzeit zu einer 9-gruppigen Einrichtung umgebaut.

Das Bauvorhaben der Lebenshilfe am Kreisel in Hühnerfeld haben wir positiv begleitet und hoffen jetzt auf die nächsten Realisierungsschritte.

Den ehemaligen Kindergarten in Schnappach wollen wir Anfang dieses Jahres wieder eröffnen, um zwei Kindergartengruppen entstehen zu lassen.

Auch bei den Grundschulen haben wir im abgelaufenen Jahr viel gearbeitet.

An der Mellinschule wurde die beengte Raumsituation durch mobile Klassenelemente entschärft und bei der schwierigen Verkehrssituation haben wir Verbesserungen erreicht.

Die neue Busbucht sorgt für einen geordneten Schulbusverkehr, der Elternbahnhof mit dem Kiss and Ride Parkplatz und der neue Fußgängerüberweg für einen sicheren Fußweg der Kinder.

Auch an der Waldschule haben wir wichtige Maßnahmen ergriffen.

Ein von den Kindern angeregter Fußgängerüberweg, eine Bodenschwelle direkt vor der Schule und Poller zu Sicherung des fußläufigen Schulweges der Kinder wurden eingebaut.

Mein Appell geht hier an die Eltern, doch ihre Kinder mal wieder ein Stück zu Fuß zur Schule laufen zu lassen und sie nicht bis ins Klassenzimmer fahren zu wollen.

Das hilft nicht nur der Verkehrssicherheit, sondern „Fridays for future“ erhält damit nicht nur an Freitagen einen ganz neuen Sinn.

Der Umbau in der Waldschule bei Fenstern, Dächern und Fassaden ist ein weiterer wichtiger Schritt zur Modernisierung.

Dazu wird auch die Umsetzung des Digitalpakts an beiden Schulen gehören.

Auch das Umfeld der Waldschule nehmen wir in den Blick und haben 20.000 € für einen neuen Spielturm vorgesehen.

Auch unsere sonstigen Spielplätze wollen wir weiter modernisieren.

Den zentralen Spielplatz im Salinenpark, konnten wir durch das neu installierte Spiel-Schiff deutlich aufwerten.

In Altenwald haben wir den Spielplatz neu ausgebaut.

Unsere Skateranlage steht für dieses Jahr auf der Modernisierungsliste.

Voraussetzung war ein konstruktives Gespräch mit den Jugendlichen vor Ort.

Die Spielplätze in der Rudolf-Malter-Straße, An der Menage und die noch fehlende Rutsche in Schnappach sind ebenfalls für 2020 vorgesehen.

Auch in anderen Bereichen werden wir das Angebot für unsere Kinder und deren Eltern erweitern.

Wir wollen das gemeinsame Projekt „Brückenangebote“ mit der Caritas Gemeinwesen Arbeit angehen.

Mit dem hauptamtlichen Beratungsangebot der Caritas und unseren ehrenamtlichen Beauftragten wollen wir ein „Haus der Beratung“ schaffen und damit das bisherige Angebot im Kompass weiter entwickeln.

Ich möchte am heutigen Abend die Gelegenheit dazu nutzen, Peter Bastian und Monique Broquard ein herzliches Dankeschön für ihre bisherige hervorragende Beratungsarbeit im Kompass, die eine gute Hilfe insbesondere für Flüchtlinge und ihre Familien war, zuzurufen.

Ihr habt tolle Arbeit geleistet! Danke dafür.

Auch die Tafel, ursprünglich ein Kind der Stadt, das erwachsen und selbstständig geworden ist, hat sich als stabile Einrichtung entwickelt.

Dies ist ein großer Verdienst des ganzen Teams vor Ort, aber auch der Chefin Marliese Stay, die den Laden zusammenhält.

Die VVB hat gleich zweimal in 2019 die Tafel sehr großzügig unterstützt, nämlich einmal mit 20.000 Euro und gerade vor wenigen Tagen mit einem eigenen Fahrzeug. Eine gute Sache!

Eine Gesellschaft, meine sehr verehrten Damen und Herren, kann nur funktionieren, wenn Menschen sich für andere einsetzen.

Dies geschieht oft ehrenamtlich, ohne dass diejenigen viel Aufhebens um sich selbst machen.

Ein leuchtendes Beispiel ist sicherlich Agnes Schuler. Unserer „Miss THW“, wurde völlig zu Recht für ihr jahrzehntelanges vorbildliches Wirken im THW die Bürgermedaille verliehen.

In Notlagen brauchen wir ganz besonders den Einsatz der Ehrenamtlichen in unseren Hilfsdiensten THW, Feuerwehr, Rotes Kreuz und DLRG.

Was wir dazu beitragen können, tun wir auch.

So konnten wir in 2019 unter anderem den Fuhrpark unserer Feuerwehr durch einen neuen Mannschaftstransportwagen modernisieren.

Neben den Hilfsdiensten gibt es viele Vereine, Institutionen und Organisationen, die ohne ehrenamtliche Hilfe nicht existieren würden.

Daher ist jede Unterstützung für diese wertvoll.

69 Vereine profitierten von der städtischen Vereinsförderung in 2019.

Auf eine besondere Aktion am Rande dieses Neujahrsempfangs möchte ich Sie aufmerksam machen.

Die Gemeindereferentin Anneliese Maaß hat die Initative: „Sulzbach gestalten – nicht spalten!!!“ ins Leben gerufen.

Damit soll ein Zeichen gesetzt werden, dass wir über alle Grenzen hinweg Einigkeit in unserer Gesellschaft brauchen.

Ein Beitrag dieser Initiative ist der heutige Besuch der Sternsinger, die nach dem offiziellen Teil gerne zu Ihnen kommen.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

es gäbe noch viel zu berichten über die Umgestaltung und Umbenennung unseres Ludwig Harig Forums, den Ausbau der Freitreppe zwischen Sulzbachtalstraße und Unterem Markt oder den neuen Parkplatz am Ende des der Karl-Marx-Straße zur Entspannung der dortigen Parksituation. Das können Sie aber detailliert dem gedruckten Jahresrückblick entnehmen.

Diesem können Sie aber nicht entnehmen, dass wir in diesem Jahr mehr in unserer Straßen 525.000 Euro und 100.000 in die Gehwege investieren wollen.

Auch unsere Kulturarbeit wollen wir fortsetzen.

Neben diesen harten Fakten braucht eine kommunale Gemeinschaft aber auch Zusammenhalt über Veranstaltungen und Kultur.

Wir können dort auf ein gutes Jahr mit vielen deutsch-französischen Begegnungen und kulturellen Höhepunkten zurückblicken.

Wie Sie sehen, meine sehr verehrten Damen und Herren, einige Impressionen einer guten Bilanz für 2019 und ein riesiges Arbeitsprogramm für 2020.

Wir stecken den Kopf nicht in den Sand, sondern wollen die Chancen der Zukunft mit Mut und Zuversicht, aber auch mit Fleiß und Engagement beherzt ergreifen.

Dazu wünsche ich uns allen Gesundheit, Schaffenskraft, Glück und Gottes Segen für ein gutes und erfolgreiches Jahr 2020.

Montag, 06 Januar 2020 12:33

Entsorgung der Weihnachtsbäume

WEIHNACHTSBAUMENTSORGUNG

IN SULZBACH 2020

Die zu entsorgenden Weihnachtsbäume können bis Ende Januar kostenlos bei der Kompostierungsanlage in Altenwald abgegeben werden. Die Bäume müssen unverpackt und frei von Baumschmuck sein.

Zusätzlich werden in den einzelnen Stadtteilen zentrale Sammelstellen eingerichtet (beachten Sie die Markierung und Hinweisschilder). Dort können die zu entsorgenden Bäume bis 11. Januar abgelegt werden. An allen Sammelstellen werden die Bäume am 13. Januar abgefahren.

 

Sulzbach:      Liebergallshaus (Wiese)

                      Parkplatz Luisenstraße - Ecke Gärtnerstraße

                      Salmstraße - Ecke Parkplatz - Einfahrt

                      Wendehammer Tulpenweg (Wiese)

                      Parkplatz Schnappacher Weg - Tennisplätze

                      Parkplatz Rudolf- Malter- Straße

 

Hühnerfeld:    Festplatz

                      Am Brünnchen - Wendehammer (neben Containerplatz)

 

Brefeld:           Buswendehammer

 

Schnappach:    Festplatz

 

Altenwald:        Grünfläche gegenüber Turnerheim

                         Parkplatz Friedhofs-/Richard-Eberle Straße

 

Neuweiler:       Grünfläche gegenüber Vereinigte Volksbank eG (Verbindungstraße

                        zwischen Hochstraße-/ Martin-Luther-Straße)

                                                   

                        Festplatz (Wiese)

                        Dudweiler Straße - Ecke Buchenweg

 

 

 

Donnerstag, 26 September 2019 12:06

Herbstfest in Altenwald ist abgesagt

Herbstfest in Altenwald ist abgesagt

 

Wie die Dorfinteressengemeinschaft (DIG) Altenwald mitteilt, ist das für diesen Samstag (28. September) geplante Herbst- und Weinfest am Stadtteilzentrum in der Grubenstraße aufgrund der schlechten Wetterprognosen abgesagt.

 

Kurzweilige Semester-Eröffnung der Volkshochschule

 

Knapp über zwei Stunden dauerte die Semesteröffnung der Volkshochschule Sulzbach. Doch die vergingen wie im Flug. Das Programm war kurzweilig, interessant, teilweise auch witzig und zu keinem Zeitpunkt der mehr als 120 Minuten langweilig. Eingebunden war das Ganze in die „Lange Nacht der VHS“. „Wissen teilen“ unter diesem Leitbild feiern Volkshochschulen 2019 deutschlandweit das 100-jährige Bestehen. 100 Jahre Weiterbildung, 100 Jahre lebenslanges Lernen. 100 Jahre Einsatz für Teilhabe, Gleichberechtigung und Zugang zu Wissen und Gesellschaft für jeden Menschen, jeden Alters und Herkunft. Volkshochschulen verstehen sich als Orte des demokratischen Lernens und fordern dazu auf, Vorurteile bei Seite zu legen und nicht als handlungsleitend zu akzeptieren. Die VHS in Sulzbach gibt es seit nunmehr 71 Jahre. Ihre Heimat hat sie im Salzherrenhaus. Nur wenige  Schritte entfernt im Salzbrunnenhaus wurde das zweite Semester offiziell eröffnet.  Und die zahlreichen Gäste erlebten keine „Lange Nacht“, sondern, wie es VHS-Leiterin Heike Kneller-Luck versprochen hatte, „einen vergnüglichen Abend, der  kurzweilige Einblicke in das neue Programm gibt“. Dabei erfuhren die Besucherinnen und Besucher einiges von den Kursen, lernten aber auch die Dozentinnen und Dozenten von einer anderen Seite kennen. „Die Volkshochschulen sind wichtige Bestandteile der Erwachsenenbildung. Denn nirgendwo sonst findet sich ein so breites Angebot zur Weiterbildung“, machte Bürgermeister Michael Adam in seinem Grußwort deutlich.

Mit dem Sketch „Bei der Zahnärztin“ starteten Ulrik Blatt und Brigitte Schwarz von der VHS-Theatergruppe Ü 50 in den unterhaltsamen Abend. Die Gruppe um ihre Leiterin Brigitte Thul trifft sich jeden Mittwoch ab 16 Uhr im Salzbrunnenhaus zu den Proben. Jeder der Lust an der Schauspielerei hat, ist herzlich willkommen. Das umfangreiche Angebot für Seniorinnen und Senioren – vom Spiel-Abend über den Boule-Treff bis zum Tanz-Tee – stellte Stefanie Bungart-Wickert vor und lud anschließend gleich noch alle Gäste zum Mitsingen ein. Einen breiten Raum nimmt im VHS-Programm der Bereich Kunst- und Kultur ein.  Dagmar Günther,  Christian Rodewald und Sven Kinader gaben eine kurze Übersicht über ihre jeweiligen Workshops und Kurse. Am Dienstag, 5. November, um 18 Uhr, ist Daniel Klesen aus Bergweiler zu Gast im Salzbrunnenhaus. Vor zwei Jahren trampte er als Anhalter rund um die Welt. Mit ein paar kleinen Anekdoten machte er jetzt bei der Semestereröffnung Lust auf die ganze Geschichte, die er dann Anfang November erzählen wird. Einen Überblick über die Fahrten der VHS gab Reiseleiter Jürgen Weller. Auch dem Thema Mundart widmet sich die Volkshochschule Sulzbach im neuen Semester. So gibt es am 9. November wieder einen Mundartabend im Salzbrunnenhaus. Dass Mundart wieder absolut in ist, bewies jetzt Horst Lang mit einer seiner „Atzel-Geschichten“.  Intensiv arbeitet der Volkshochschule beim Thema Gesundheit mit dem Kneipp-Verein zusammen. Einen Einblick in das umfangreiche Kursangebot gab Vereinssprecherin Anita Sonntag. Was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer  des Pilates Kurses erwartet, demonstrierte Kursleiterin Steffi Mischo mit drei Kolleginnen. Auch Line-Lance-Kurse biete der Kneippverein an. Dass man Line-Dance auch zur Musik von Andreas Gabalier wunderbar tanzen kann, zeigte Aline Paulus mit den Herrschaften ihres Kurses. Vor allem bei Lesungen arbeitet die VHS sehr eng mit der benachbarten Stadtbibliothek zusammen. Dort ist am 24. Oktober, dem Tag der Bibliotheken, Mark Heydrich zu Gast. Der 42-jährige Schriftsteller kommt aus der Poetry-Slam-Szene. Bei der Semestereröffnung gab er schon mal einen Einblick in diese besondere Form des literarischen Wettbewerbs. Martin Degen, der Leiter der Bibliothek, informierte über die Angebote der Einrichtung.  Einen Überblick über das komplette Veranstaltungs- und Kursangebot gaben VHS-Leiterin Heike Kneller-Luck und ihre Stellvertreterin Renate Schiel-Kallenbrunnen. Kneller-Luck hob dabei die Do it yourself –Messe am 27. Oktober in der Aula und das Klavierkabarett mit Lukas Philippi am 23. November hervor. Schiel-Kallenbrunnen teilte mit, dass es im neuen Semester wieder einen Italienisch-Kurs für Anfänger gibt. Leiter ist Placido Perlungo. Und der bewies bei der „Langen Nacht“, dass er auch ein guter Sänger ist. Bei dem Vornamen, kein Wunder. Nach etwas mehr als zwei Stunden war dann das kurzweilige Programm zu Ende. „Live und in Farbe“ hatten die Gäste Theaterszenen gesehen, konnten Gesang lauschen, Literarisches und Kreatives bestaunen und auch eine andere Seite der Dozentinnen und Dozenten kennenlernen. Beim anschließenden Umtrunk und kleinen Häppchen gab es noch reichlich Zeit zu anregenden Gesprächen.

Das neue VHS-Programm ist auf der Internetseite der Stadt Sulzbach zu finden.

Zahlreiche-Interessierte beim Aktionstag der Stadtwerke Sulzbach

Interessiert schaute sich Werner Klee die verschiedenen e-Bikes genau an. „Die Technik ist wirklich beeindruckend“, meinte der Hühnerfelder. Bedauernd fügte er an: „Leider ist Fahrradfahren nichts mehr für mich. Vom Kopf her schon, aber meine Knie machen das nicht mehr mit.“ Werner Klee aus Hühnerfeld war einer von vielen Interessierten, die am vergangenen Freitag am Infostand der Stadtwerke Sulzbach vor dem Edeka-Aktiv-Markt Hoffmann & Konrad im Einkaufszentrum am Quierschieder Weg vorbeischauten. Die Stadtwerke stellten dort im Rahmen der landesweiten Aktion „Saarland voller Energie“ unter dem Motto „Mit Rad und Tat zur E-Mobilität“ ihren kostenlosen E-Fahrrad-Verleih für Sulzbacher Bürgerinnen und Bürger vor. Auch Marc Ecker outete sich als Fan der elektrisch angetriebenen Räder und ließ sich von Stadtwerke Mitarbeiter Peter Kubera alles genau erklären. Währenddessen erläuterte Kuberas Kollege Thomas Schlachter Anja Backes die Technik. Frau Backes sah im E-Bike eine tolle Alternative zum  Auto. „Da entfällt dann die problematische Parkplatzsuche“,  meinte sie lachend.  Margret Mandt, sie wohnt in Neuweiler und arbeitet in Hühnerfeld, erzählte, sie überlege sich ein E-Fahrrad anzuschaffen.  Im Urlaub hätten sie und ihr Mann sich schon mal welche ausgeliehen. „Die Dinger sind schon toll.“

Schon seit fünf Monaten bieten die Stadtwerke Sulzbacher Bürgerinnen und Bürgern an, kostenlos Elektrofahrräder, sogenannte Pedelecs, zu leihen. Die Werke bieten Interessierten so die Möglichkeit, selbst zu erfahren, ob ein gutes Pedelec eine Alternative zum Auto sein kann. Dazu können alle Sulzbacher bei den Werken unter zehn Pedelecs in verschiedensten Größen und Ausführungen wählen. Das Angebot reicht vom bequemen Tiefein­steiger, über Tourenräder und Mountainbikes bis um Lastenrad. Schon mehr als 80 Ausleihungen gab es bereits. Auch das Lastenbike fand guten Zuspruch. Es wurde meist von Vereinen und Jugendgruppen ausgeliehen. Vom Suppentransport für den guten Zweck, als „Lastesel“ bei Waldsäuberungen bis zum Transportfahrzeug bei Zeltlagern reichten die Einsatzgebiete. Für ihre E-Mountainbikes haben die Stadtwerke bereits Reservierungen bis weit in den Oktober hinein. Wie Peter Kubera, der bei den Stadtwerken gemeinsam mit Thomas Schlachter den Verleih organisiert, erklärte, haben einige Tourenräder schon mehr als 600 Kilometer auf dem Tacho; das Lastenpedelec hat schon über 400 Kilometer zurückgelegt.

Begeistert von der Aktion der Stadtwerke zeigten sich ihrem Besuch am Stand auch Bürgermeister Michael Adam, Klaus-Dieter Uhrhan vom saarländischen Wirtschaftsministerium, Ralf Schmidt, Geschäftsführer der „Arge Solar“ und Thomas Fläschner, Vorstandssprecher des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs. „Diese Erfolgsstory konnte unter anderem geschrieben werden,  weil sich das Wirtschaftsministerium an den Kosten beteiligte“, stellte Stadtwerke Geschäftsführer Jürgen Haas heraus und dankte Adam und Uhrhan, dass sie sich sehr für die Idee der Stadt­werke eingesetzt hatten. Jürgen Haas und Geschäftsführer-Kollege Frank Barbian bedankten sich auch beim EDEKA–Markt Hoffmann & Konrad. Dieser hatte  seine Außen­flächen für die Aktion zur Verfügung gestellt. „So konnten wir noch mehr Menschen unseren kostenlosen E-Fahrrad-Verleih vorstellen. Auch denen, die selbst noch nicht das Elektrofahrrad als eine Alternative zum Auto gesehen haben“, meinte Jürgen Haas.

Auch der Kooperationspartner der Stadtwerke, der Fahrradspezialist „Sport Matz“ aus Heuseiler, war mit eigenem Stand vertreten. Es gab viele Informationen zum Fahrrad und Fahrradkauf. Die neuesten E-Fahrräder, die bei „Sport-Matz“ und auf dem Stand der Stadtwerke ausgestellt wurden, konnten gleich Probe gefahren werden. Besonders die E-Mountainbikes fanden großes Interesse. Auch der Allgemeine Deutsche Fahrrad Club Saar war mit einem Info-Stand vertreten. Bei ihrem Besuch erklärten einige Bürger, dass sie in Sulzbach eine Ortsgruppe des ADFC gründen möchten. Sie wollen sich insbesondere für die Belange der Radfahrer in Sulzbach einsetzen.

Übrigens: Strom- und Gaskunden der Stadtwerke Sulzbach können ein E-Bike bis zu fünf Tagen am Stück ausleihen und auch über das Wochenende testen. Die Ausleihe selbst ist kostenlos. Es wird eine Kaution von 100 Euro einbehalten. Ausleihe und Infos unter: (06897) 575 139.

 

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