Arbeiten im Salzbrunnenschacht beendet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die zwei großen blauen Silos, die über mehrere Wochen am Salzbrunnenhaus standen, sind verschwunden. Die Sanierungsarbeiten am Salzbrunnenschacht sind beendet. Löcher in einer Gesamtlänge von fast 400 Meter bohrten die Arbeiter auf der Suche nach Hohlräumen im alten Brunnenschacht. Dann wurden die gefundenen Hohlräume mit 150 Tonnen einer speziellen Masse verfüllt. Mit 15 Tonnen Beton wurde die Brunnensohle verdämmt und schließlich bekam der Schacht eine neue Betonplatte, um die Fundamente zu halten. Nach Beendigung der Arbeiten wurde auch das Haus einer Grundreinigung unterzogen und ist jetzt wieder nutzbar.   

Am 27. März hatten die Sanierungsarbeiten des Salzbrunnenschachtes begonnen. Zuvor hatten Gutachter des Erdbaulaboratoriums Saar bei verschiedenen Probebohrungen zahlreiche Hohlräume im Schacht festgestellt. Einen Nachbruch der Füllsäule im alten Salzbrunnen konnten sie nicht ausschließen und stellten in ihrer Beurteilung fest, dass eine Beeinflussung bzw. Gefährdung des Gebäudes vorliege. Und das Erdbaulaboratorium empfahl, „schnellstmöglich im Rahmen einer Sofortmaßnahme und zur Gefahrenabwehr im direkten Anschluss an die Erkundungsarbeiten die Schachtfüllsäule zu stabilisieren und möglichst hohlraumfrei wiederherzustellen, um die Standsicherheit des Salzbrunnenhauses sicherzustellen“. Die Arbeiten wurden vom Unternehmen SaarMontan Berg- und Tunnelbau GmbH & Co durchgeführt. Jetzt ist die Standsicherheit des historischen Gebäudes wieder gegeben.