Glanzvolle Vernissage im Autohaus Birkelbach. Sulzbacher „Kunst-Mai-le“ offiziell eröffnet

In die sechste Runde ging die sogenannte „Kunst-Mai-le“ in Sulzbach, eine Erfindung von Werner Thome, Maler und Frontmann der Künstlerinteressengemeinschaft Sulzbach KIS. Es handelt sich um eine Schaufensterausstellung in der Hauptschlagader der Stadt, der Geschäftsmeile in der Sulzbachtalstraße. 19 Gewerbetreibende, darunter zwei Leerstände, das Salzbrunnen-Carrée, sowie die Stadtbibliothek geben derzeit 13 Künstlerinnen und Künstler aus der Riege und dem Umfeld der KIS für den Ausstellungszeitraum im Mai die Gelegenheit, ihre Werke in den Geschäftsräumen zu präsentieren. Das Format ist ein Projekt der KIS in Zusammenarbeit mit der Stadt Sulzbach. Der Startschuss der „Mai-le“ fiel zum zweiten Mal im Autohaus Birkelbach. Geschäftsleiter des Autohauses und gleichzeitig Vorsitzender des Vereins Sulzbacher Unternehmer Björn Wacket hatte die Ausstellungshalle des Autohauses hollywoodverdächtig für die Vernissage vorbereitet. Die Gäste betraten über den roten Teppich am vergangenen Donnerstag die Meile. Darunter die mit den Sulzbacher Künstlern befreundete Malgruppe „peinture Création“ aus Rémelfing, die seit 2017 zum festen Bestandteil der Ausstellenden gehört. Wacket begrüßte das Auditorium in seinem Hause und informierte über die Passung von Autodesign und Bildkunst. Bürgermeister Michael Adam sprach in seinem Grußwort voll des Lobes vom Engagement der Künstlergruppen und stellte heraus, dass eine solche Aktion für die Stadt ein Aushängeschild ist. Anne Allenbach, Mitarbeiterin der Stadt, zeigte in ihrer Einführung, dass die Sulzbacher „Kunst-Mai-le“ zu einer waschechten Kunstform namens „public art“ gehört. Die Kunsthistorikerin ordnete die Aktion in die Reihe der Kunstformen ein, die man gemeinhin zur „Kunst im öffentlichen Raum“ zählt. Mit warmen und witzgewürzten Worten dankte KIS-Pressemann Jürgen Knieling in Vertretung für die Künstlergruppe vor allem den französischen Malerfreunden für die Treue und Mitarbeit am Projekt. Sulzbachs Chansonnier Wolfgang Winkler begleitete die Vernissage musikalisch und fand zu jedem Beitrag den richtigen inhaltlichen Ton.