Bundesverdienstmedaille für Rüdiger Eckel

Die Verkehrssicherheit, hauptsächlich die der Kinder, war und ist für ihn eine Herzensangelegenheit.  Unzähligen Mädchen und Buben hat er als Verkehrssicherberater beigebracht, sich im Straßenverkehr richtig zu bewegen,  aber auch Senioren hat Eckel in Vorträgen auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam gemacht. Seit 1985 hat Rüdiger Eckel rund 250 Verkehrsaufklärungsveranstaltungen verantwortlich organisiert und weitere vielfältige Tätigkeiten für das Allgemeinwohl übernommen. Für dieses außerordentliche Engagement wurde er jetzt im Festsaal des Sulzbacher Rathauses von Manfred Maurer, dem Ersten Beigeordneten des Regionalverbandes Saarbrücken, mit der Bundesverdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. "Die Demokratie lebt vom Ehrenamt", zitierte Bürgermeister Michael Adam bei der Begrüßung der Gäste den ersten Bundespräsident Theodor Heuss und hob besonders das Engagement Eckels für die Kinder heraus. Adam betonte: „Wir brauchen  eine starke Demokratie und unsere Gesellschaft braucht ehrenamtlich tätige Menschen.“ Das sah auch Manfred Maurer so, der in Vertretung für Innenstaatssekretär Christian Seel die Ehrung vornahm. Menschen wie Rüdiger Eckel seien Leuchttürme für eine Kommune und wichtige Vorbilder,  so Maurer. Von 1985 bis 1994 war Eckel Geschäftsführer der Verkehrswacht in Saarbrücken. Er absolvierte unterschiedliche Ausbildungen, wie „Erste Hilfe am Kind“, „Kinder und Verkehr“, „Senioren im Straßenverkehr“ und betätigte sich als Moderator in verschiedenen Bereichen, um Kinder und Senioren auf die Gefahren im Straßenverkehr vorzubereiten.  Eckel hat den Bereich der Jugendorganisation der „Deutschen Verkehrswacht“ ins Saarland gebracht und 1988 die „Verkehrskadetten Saarland“ gegründet, gefolgt von der Gründung der „Kadetten der Verkehrswacht Sulzbach-Fischbachtal“ 2004. Eckel selbst leitete die Ausbildung der Kadetten und war bei Einsätzen vor Ort. Maurer: „Dafür opferte er gerne seine Freizeit, auch an Wochenenden.“  1986 organisierte er die Auftaktveranstaltung der bundesweiten Aktion „Junge Fahrer“,  2005 den 1. wie   auch im Jahr 2008 den  2.  Landesverkehrssicherheitstag im Saarland.

2009 war Rüdiger Eckel verantwortlich für die Durchführung des 1. Verkehrssicherheitstages für Vorschulkinder im Sulzbach- Fischbachtal. Gleichzeitig übernahm er die Betreuung der Seniorenlotsen in Quierschied.  Mit geringsten Mitteln setzte er 2010 ein Präventionskonzept für die Verkehrssicherheit von Schulanfängern um, in dem er Verkehrserziehungstipps kindgerecht auf 50.000 Verkaufstüten drucken ließen, was durch Sponsoring finanziert werden konnte. Im Jahr 2013 gründete er in seiner damaligen Funktion als Vorsitzender des Kneippvereins Sulzbach mit einigen Mitstreiterinnen und Mitstreitern das „Freizeitforum für Kinder und Jugendliche“. Dieses Forum bündelt das ehrenamtliche Engagement Einzelner und bedeutet eine Art Plattform für Kinder und Jugendliche, wo ihnen sinnvolle Freizeitgestaltung und Verkehrssicherheitsfragen näher gebracht werden. Die Auszeichnung sei eine große Ehrung für ihn, stellte Rüdiger Eckel sichtlich bewegt fest.  Er sei im Laufe der vielen Jahre immer von Menschen getragen worden, wenn die Arbeit und die damit verbunden Problem zu viele wurden, sagte Eckel und nannte  an erster Stelle seine Ehefrau Maria und seinen Bruder Uwe.  Auch Josef Seiler, dem langjährigen Vorsitzenden der Verkehrswacht Sulzbach-/Fischbachtal, dem ehemaligen Sulzbacher Pastor,  Stefan Sänger, seinem früheren Vorgesetzten bei der saarländischen Polizei sowie  auch Bürgermeister Micheal Adam dankte Eckel für die Unterstützung in all den Jahren.  „Sie haben mir jederzeit ihre Loyalität und ihr Vertrauen gegeben.“  Als sein größtes Vorbild  bezeichnete Rüdiger Eckel seinen Großvater. Dieser habe ihm das ehrenamtliche Engagement  vorgelebt.