Widrige Umstände verzögern Bauarbeiten vor dem Rathaus

Die Bauarbeiten im Umfeld des Sulzbacher Rathauses verzögern sich. Wie Karsten Baus, der stellvertretende Bauamtsleiter erklärt, gibt es hierfür mehrere Gründe.

Zum einen war der Baugrund stellenweise wegen sogenannter Staunässe nicht tragfähig. Unplanmäßig mussten deshalb in größeren Bereichen eine hydraulisch gebundene Tragschicht, kurz HTG, eingebaut und zudem zusätzlich Drainagen vorgesehen werden.

Große Probleme verursachten alte Leitungen, die fest mit dem alten Bordsteinband verbunden waren. Hierbei handelte es sich in der Hauptsache um Stromleitungen, die dann umverlegt werden mussten.

Bei den Leitungen kam noch ein weiteres Problem hinzu: An verschiedenen Stellen fehlte die erforderliche Deckung darüber. Auch hier musste wieder eine Tragschicht eingebaut werden.

Nicht immer war die Baustelle komplett besetzt. Da die beauftragte Baufirma nach den Vorgaben der planenden Ingenieure mit einer Bauzeit von rund zehn Wochen kalkuliert hatte, konnte sie aufgrund andere Aufträge ab Mitte September die Baustelle in Sulzbach nur noch mit weniger Personal besetzen.

Und schließlich kamen auch noch einige Tage Ausfälle aufgrund starker Regenfälle dazu.

Karsten Baus: „Das sind alles widrige Umstände, die keiner so genau kalkulieren konnte.“

Die Stadtverwaltung bedauert diese Verzögerungen und kann nur alle betroffenen Bürger und Geschäftsleute sowie die Verkehrsteilnehmer um Verständnis bitten.