Haben Sie noch keine Notfalldose in ihrer Kühlschranktür?

Notfalldosen hier erhältlich:

Rathaus: Sulzbachtalstraße 81, Pflegestützpunkt Tel. 06897 9246798, 1. OG, Zimmer 114

VHS Sulzbach: Tel. 06897 508411, Auf der Schmelz

„KISS“ - Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe im Saarland: Tel. 0681 960213 0, Futterstr. 27, 66111 Saarbrücken.

Am 14.02.19 hat Hans Joachim Lei von der Deutschen Rheuma-Liga Saar e.V. dem Arbeitskreis Gesundheit Sulzbach ca. 150 Notfalldosen übergeben. Der Arbeitskreis Gesundheit beteiligt sich an der bundesweiten Aktion und hält nun auch für die Sulzbacher Seniorinnen und Senioren und Menschen mit Beeinträchtigungen diese Notfalldosen vor.

Immer mehr Menschen haben zu Hause einen Notfallpass, Impfpass, Medikamentenplan und weitere wichtige Informationen für den Ernstfall. Allerdings ist es für Retter in den meisten Fällen unmöglich herauszufinden, wo sich diese Notfalldaten in der Wohnung befinden.

Und genau dafür wurde das Konzept der Notfalldosen entwickelt! Denn die Lösung könnte ab sofort in ihrem Kühlschrank stehen!

Dort haben sie einen festen Ort und können in jedem Haushalt einfach gefunden werden. Auch sämtliche Ärzte und Rettungsdienste wurden darüber informiert.

Sind Retter eingetroffen und sehen den Aufkleber mit dem Logo "Notfalldose", kann diese schnell gefunden werden.

Ohne wertvolle Zeit zu verlieren, stehen aktuelle und notfallrelevante Informationen zur Verfügung.

Dank einer Spende der Knappschaft können die Notfalldosen kostenlos abgegeben werden.

 

 

 

 

Freitag, 22 März 2019 00:00

Das Finale der „Sulzbacher Salzmühle“

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Großer Showdown in der AULA:

Das Chansonfestival-Format „Die Sulzbacher Salzmühle“ aus der Feder von Liedermacher Wolfgang Winkler und Kunstliebhaber Mathias Beers ging dieses Jahr in die fünfte Runde. Es ist der einzige Wettbewerb, bei dem deutsche und französische Liedermacher auf einer Bühne zusammentreffen. Die Stadt Sulzbach und SR 2 KulturRadio präsentieren die Salzmühle seit 2011. Anlässlich des kleinen Jubiläums waren die Hörer eingeladen, zum Warmup am Freitag zur Sendung „RendezVous Chanson - live“ mit Gerd Heger in die AULA nach Sulzbach zu kommen. Bei vollem Haus stimmen die beiden ehemaligen Preisträger Mélinée (an der Gitarre begleitet von Jonathan Bratoëff) und Antoine Villoutreix das Publikum auf den Gala-Abend ein.

Zum Finale am Samstag war das Haus wieder voll. Bürgermeister Michael Adam erinnerte in seiner Begrüßung an die Entstehungsgeschichte des Festivals und freute sich über die vollen Plätze in der AULA. Mit dem saarländischen Ministerpräsidenten Tobias Hans und der französischen Generalkonsulin Catherine Robinet hatte Adam die Schirmherrschaft übernommen. Hans stellte in seinem Grußwort fest, dass an diesem Abend im französischsten Bundesland aller Bundesländer Sulzbach nochmal die französischste aller Städte darin sei. Das Medienecho war sehr groß. In den hinteren Reihen stapelten sich Kameras und Sendetechnik vom Saarländischen Rundfunk und dem ZDF (Sendetermin: 11. Mai auf 3SAT). Unter den Fotografen auch Zolnhoferpreisträger Peter Diersch, der das gesamte medienbezogene Layout für das Festival schuf. Im Vorfeld gab es mehr als 70 Bewerbungen für den musikalischen Wettstreit und die Vorjury musste daraus feinfühlig die vier Finalisten herausschälen: Im musikalischen Ring sangen Chansonnier Romain Lateltin und die Französin Garance in französischer Sprache, sowie der Liedermacher und Klavierkabarettist Florian Wagner und Stephanie Neigel auf deutscher Seite um die beiden gleichwertigen ersten Preise, die mit je 2000 Euro ausgelobt waren. Es galt, die Preisgelder von insgesamt 7000 Euro auf die Siegerpodeste zu verteilen. Jeder Künstler hatte 20 Minuten Zeit, um dem Publikum ein musikalisch-lebendiges Portfolio zu präsentieren. Moderator und Chanson-Urgestein Gerd Heger begleitete den Abend mit großer Professionalität: „Chanson bringt das Leben und die Welt in kleinen Stücken auf die Bühne“, so Heger zum Einklang. Er sollte Recht behalten: Jung, sehnsuchtsvoll, klug und vielseitig kam Romain Lateltin als Erster daher, brach das Eis und machte die Augen feucht bei seiner Version des Salzliedes, das er getragen auf dem Flügel darbot. Frech, mit selbstbewusstem Bodybeat ließ Garance die Balken an der Decke vibrieren. Stimmlich professionell zeigte sie ihre musikalischen Muskeln. Auf deutscher Seite verblüffte Florian Wagner nach der Pause mit seiner Vielseitigkeit. Der Pianist, Sänger, Arrangeur, Komponist und Kabarettist schoss mit großem musikalischem Kaliber so manchen kabarettistischen Vogel ab. Songschreiberin Stephanie Neigel zeigte emotionale Tiefen und konnte ihre warmen, jazzigen Einflüsse nicht verbergen. Für die Jury, bestehend aus Stefanie Bungart-Wickert, Anne Schoenen, Susanne Wachs, Kultusminister Ulrich Commerçon und Staatssekretär Roland Theis, war es eine große Aufgabe, zwischen „sehr gut und sehr gut“ zu unterscheiden. Die Konferenz brauchte Zeit. Dank Wolfgang Winkler entstand während der Beratungszeit keine Langeweile, denn der Initiator der Salzmühle und selbst Chansonnier und Liedermacher zückte seinerseits die Gitarre und präsentierte einen Ausschnitt aus seinem Programm. Nach langem Ringen standen dann die Gewinner fest:

Den ersten Preis für die beste französische Interpretation erhielt Romain Lateltin. Über den Preis für den besten deutschen Beitrag freute sich der Münchner Florian Wagner. Er wurde auch mit dem Publikumspreis gekürt. Alle vier Finalisten hatten die „freiwillige Hausaufgabe“, ein Lied zum Thema Salz zu schreiben, erledigt und den Sonderpreis hierfür erhielt Romain Lateltin, der das Salz der Tränen in seinem Lied verarbeitet hatte. Die beiden Zweitplatzierten, Garance und Stephanie Neigel erhielten je 1000 Euro.

Ein großes Dankeschön an die wohlwollenden Sponsoren, die die „Sulzbacher Salzmühle ermöglichten:

Vereinigte Volksbank e.G., ME Saar, FEFA, Saarland Sporttoto, Stadtwerke Sulzbach, VSE Saar, Stiftung für die deutsch-französische Zusammenarbeit, Firma Kessler, Café de Paris, Ministerium für Bildung und Kultur, Ministerium für Finanzen und Europa, Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Ministerpräsident des Saarlandes, Stiftung Europäische Kultur und Bildung.

Foto: ©Peter Diersch

 

 

 

 

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