Donnerstag, 19 September 2019 12:35

Sitzung des Werksausschusses für den Entwässerungsbetrieb

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Sitzungstermin: Donnerstag, 26.09.2019, 17:00 Uhr Ort,  Sitzungssaal des Rathauses

 

Öffentlicher Teil

  1. Eröffnung der Sitzung und Feststellung der Tagesordnung
  2. Mitteilungen und Anfragen

 

Nichtöffentlicher Teil

  1. Jahresabschlussbericht 2018 des Entwässerungsbetriebes
  2. Wirtschaftsplan 2019 des Entwässerungsbetriebes
  3. Mitteilungen und Anfragen

 

Michael Adam, Bürgermeister

 

Donnerstag, 19 September 2019 12:31

Startschuss für das Mauerprojekt am Quierschieder Weg

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Die rund 64 m lange Mauer am Quierschieder Weg gegenüber dem Einkaufszentrum bekommt ein Facelifting der besonderen Art. In einem Projekt ist es gelungen, dass mehrere künstlerische Kräfte aus verschiedenen Altersstufen ein Gesamtkunstwerk auf die Beine stellen.

Das Projektteam besteht aus der Sulzbacher Künstlergemeinschaft KIS, dem Graffiti-Künstler Tarik Yilmaz, Schülerinnen und Schülern der Gemeinschaftsschule Vopeliuspark, Jugendlichen des JUZ, der Caritas, sowie dem Kulturamt Sulzbach. Vergangene Woche ist das Kunstprojekt im öffentlichen Raum gestartet.

Sulzbach ist ein Begriff. Nicht nur wegen seiner kulturellen Angebote, der bildungsbezogenen oder wirtschaftlichen Gegebenheiten: die Menschen der Stadt geben dem Ort Profil. Sie gehen im Ort einkaufen, zur Schule, auf die Arbeit, haben hier Familie. Es ist ihr zu Hause. Die Sulzbacher haben in ihrer Stadt ihren Lebensmittelpunkt. Von überall her schaut der Sulzbacher nach seinem Ort, wenn nötig auch aus der Ferne, vom „Weltall“ aus. Auch Menschen von außerhalb sind eingeladen, sich Sulzbach anzusehen und kennen zu lernen. Das ist das Thema des Projektes im öffentlichen Raum. Weil die Mauer am unteren Ende an die Firma APM Telescopes angrenzt, wurde schnell das Thema Weltall präsent. Bekannte Gebäude der Stadt wie Salzbrunnenhaus oder Aula sind bereits zu erkennen. „Alles andere nahm seinen Lauf“, so Anne Allenbach, Mitarbeiterin im Kulturamt. Die Koordinatorin weiß, dass ganz unterschiedliche künstlerische Vorstellungen bei dieser Art Kunst im öffentlichen Raum zusammenwirken. „Die Kunst ist, den Blick aller Akteure auf die gemeinsame Bildaussage zu halten,“ so Allenbach weiter. Das mache es letztlich auch so spannend. „Es gibt Maler der Moderne, die das Phänomen kannten und erst im Malprozess selbst zu ihrem kreativen Höhenflug vordrangen“, so die Kunsthistorikerin. So bleibt es spannend, denn fast täglich sind Veränderungen an der Mauer auszumachen und das Gesamtkunstwerk nimmt Gestalt an. „Wir sprühen täglich mehrere Stunden. Und wir haben schon viele positive Rückmeldungen“, so Tarik Yilmaz. Der Graffiti-Künstler und künstlerische Leiter für die Schüler und Jugendlichem vom JUZ hat das große Ganze im Blick und die Kids sind fleißig dabei. KIS-Chef Werner Thome und Künstlerin Petra von Ehren-Hiry haben mit ihren großformatigen Gebäudedarstellungen bereits den Grundstein gelegt. Jetzt müssen noch Weltall und Sulzbach zusammenwachsen.

Donnerstag, 19 September 2019 12:29

Gute Resonanz bei der Aktion Heimat-shoppen

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Deutschlandweit, saarlandweit und auch in Sulzbach fand die Aktion „Heimat shoppen“ statt. Diese zielte darauf, den Handel, das Handwerk und das Gewerbe in den Zentren zu stärken und die Vielfalt des lokalen Angebots zu zeigen. In Sulzbach machten 30 Gewerbetreibende mit. Plakate und Luftballons wiesen auf die Aktionen hin. Einige hatten Stehtische, Infostände oder andere Eyecatcher aufgebaut, sodass in den Geschäften viel los war. Gezielt für diese Aktion hielten die Händler zudem für ihre Kunden einige Überraschungen bereit und lockten mit satten Rabatten und Aktionsware in die Geschäfte. „Es war eine tolle Aktion, bei der die Sulzbacher Gewerbetreibenden ihre Leistungsfähigkeit eindeutig unter Beweis gestellt haben und mit ihrer kompetenten, persönlichen und freundlichen Beratung punkten konnten“, so Stadtmanager Stefan Wacket. Er freute sich über die große Zahl der teilnehmenden Gewerbetreibenden und sprach von einem regen Kundeninteresse. Das bestätigte auch Anette Degenhardt. Die Augenoptikermeisterin ist Geschäftsführerin von Optik Häuser in der Sulzbachtalstraße. „Der Zuspruch in unserem Geschäft war sehr gut“, zog sie ein positives Fazit der Aktion. Beim nächste Heimat-shoppen werde sie auf jeden Fall wieder dabei sein, versicherte Anette Degenhardt. 

Donnerstag, 12 September 2019 00:00

Beste Stimmung beim Seniorennachmittag  

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Seit Dezember 1955 sind Gerda und Edmund Schulien verheiratet. Beim Seniorennachmittag der Stadt im Festzelt auf dem Ravanusaplatz waren die beiden das älteste anwesende Ehepaar. Von Bürgermeister Michael Adam, der Beigeordneten Marliese Stay und Monika Schmieden, der neuen Beigeordneten des Regionalverbandes Saarbrücken, erhielt das rüstige Paar einen Präsentkorb. Den, wie auch die beiden anderen für den ältesten Herrn und die älteste Dame, hatten der Edeka Aktiv-Markt Hoffmann & Konrad und der Cap-Markt gestiftet. Mit 90 Jahren war Reinhold Brenner ältester Bürger bei der Veranstaltung. Älteste anwesende Bürgerin war die 95-jährige Hilde Schminke. Alle freuten sich sehr über die Auszeichnung. Knapp 300 ältere Bürgerinnen und Bürger erlebten im Festzelt auf dem Ravanusaplatz einen sehr unterhaltsamen Nachmittag. Diese Veranstaltung für die älteren Bürgerinnen und Bürger habe in Sulzbach eine lange Tradition, erklärte Bürgermeister Michael Adam und freute sich über die große Resonanz. Sein besonderer Dank galt dem Regionalverband für die finanzielle Unterstützung sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung, dem Seniorinnen- und Seniorenbeirat und allen Helferinnen und Helfern für die Organisation. Adam wies darauf hin, dass die Seniorenarbeit in der Stadt einen hohen Stellenwert habe. Der älteren Generation komme in unserer Gesellschaft eine immer größere Bedeutung zu, machte die Regionalverbandsbeigeordnete Monika Schmieden deutlich. Für die älteren Menschen seien solche Treffen wichtig.  „Sie wollen ins gesellschaftliche Leben einbezogen werden.“ Schmieden machte aber auch deutlich: „Wir Jüngere können viel von der älteren Generation lernen.“  Auch die Regionalverbandsbeigeordnete dankte allen, die in die Organisation der Veranstaltung eingebunden waren. Stefanie Bungart-Wickert von der Stadtverwaltung führte charmant durch das Programm. Garant für die gute Stimmung im Festzelt war das Duo „Roland und Heidi“. Mit bekannten Schlagermelodien trafen sie genau den Geschmack der älteren Herrschaften.  Viele sangen mit, klatschten begeistert und manche schwangen sogar das Tanzbein. Und zum Abschluss der Veranstaltung wurden noch Gesundheitsprodukte verlost. Die kleine Sofia war die Glückfee.  Die Firma Rink-Reha Service aus Altenwald hatte die Gewinne gestiftet. 

 

Donnerstag, 12 September 2019 12:19

Stadt bietet Haus zum Verkauf an

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Die Stadt Sulzbach/Saar bietet die Grubenstraße 6, ein zweigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus im Stadtteil Altenwald zum Festpreis von 37.500 € zum Kauf an. Das Haus ist zweiseitig angebaut.

Die Grundstücksgröße beträgt rund 400 m², die mögliche Wohnfläche auf 3 Ebenen (EG, 1.OG und DG) rund 200 m². Stellplatzmöglichkeiten bestehen über eine Durchfahrt im Hinterhof.

Ein Wertgutachten mit Fotos liegt vor und kann auf der Internetseite der Stadt oder im Bauamt ebenso wie ein unverbindlicher Neuaufteilungsvorschlag mit drei Wohnungen eingesehen werden. Ein Energieausweis liegt, da das Haus seit längerem ungenutzt, teiloffen, ungeheizt und sanierungsreif ist, nicht vor.

Die Vergabeentscheidung erfolgt frei bleibend nach Stadtratsbeschluss zum genannten Festpreis an den Bieter mit dem überzeugendsten Sanierungs- und Nutzungskonzept. Städtebauliches Ziel ist die Leerstandsbeseitigung sowie die Aufwertung der Fassadengestaltung. Neben Wohnnutzung sind insbesondere im Erdgeschoss auch Büronutzung, ein Ladengeschäft oder Gastronomie denkbar.

Für Auskünfte wenden Sie sich bitte an die Liegenschaftsabteilung der Stadt Sulzbach/Saar, Tel. 06897/508-300 oder 508-340. Interessenbekundungen können bis zum 4. November 2019 schriftlich an unten stehende Adresse eingereicht werden.

Anlagen:

Konzeptstudie

Verkehrswertgutachten

 

Stadtverwaltung Sulzbach

Sulzbachtalstraße 81

66280 Sulzbach/Saar

 

Mittwoch, 11 September 2019 13:54

Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis für Sonja Finck

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Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis für Sonja Finck 

Am Montag dieser Woche wurde im Festsaal der Aula der mit 10.000 Euro dotierte Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis verliehen. Er würdigt das Andenken des bedeutenden Sulzbacher Übersetzers und Autors. In der offiziellen Feierstunde mit zahlreichen hochrangigen Gästen, überreichten Oswald Bubel, der Vorstandsvorsitzende der Stiftung ME Saar, Dr. Ricarda Wackers, Programmchefin von SR2 KulturRadio und der Sulzbacher Bürgermeister Michael Adam den Preis der deutschen Übersetzerin Sonja Finck. Die neue Preisträgerin überträgt überwiegend frankophone Literatur ins Deutsche. Unter anderem von der französischen Erfolgsautorin Annie Ernaux. Die Jury lobte Fincks "intensive Auseinandersetzungen mit Werk und Autor." Weiter heißt es in der Begründung unter anderem: "Die Arbeit von Sonja Finck endet nicht mit der Rekreation eines Textes in einer anderen Sprache. Sie lädt auf ihre Art dazu ein, an den großen Debatten und aktuellen Fragen unserer Gegenwart teilzuhaben." „Mit dem Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis wird die besondere Beziehung zu unseren französischen Nachbarn und die kulturelle Verflechtung mit Frankreich deutlich“, stellte Bürgermeister Michael Adam bei seiner Begrüßung heraus. Eugen Helmlé sei jahrzehntelang ein unermüdlicher Vermittler, vor allem von französischsprachiger Literatur in den deutschen Sprachraum gewesen. Bis zu seinem Tod habe er weit mehr als 500 Werke -  Romane, Theaterstücke, Hörspiele und Esays – übertragen, so Adam. Dadurch habe er wichtige Impulse zur kulturellen Annäherung der beiden Länder nach dem Zweiten Weltkrieg gegeben. Für die Stiftung ME-Saar sei der Preis von großer Bedeutung, stellte Oswald Bubel heraus. Er sei ein wichtiges ausgewähltes Dauerförderprojekt. Dr. Ricarda Wackers, Programmchefin von  SR2 KulturRadio,  bescheinigte der Preisträgerin einen bewussten und sorgfältigen Umgang mit der Sprache. Mit ihren Übersetzungen bringe sie uns nicht nur die französische Sprache näher, sondern einen ganzen Kulturraum. Wackers: Übersetzerinnen und Übersetzer überspringen Grenzen, ermöglichen Verständigung, Dialog und Austausch.“  Der Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis wird seit 2005 von der Stiftung des Verbandes der Metall- und Elektroindustrie und dem Saarländischen Rundfunk vergeben. 2010 kam die Stadt Sulzbach als dritter Partner hinzu. Laudator Frank Heibert, selbst anerkannter Übersetzer,  lobte in seiner sehr unterhaltsamen Rede vor allem Sonja Fincks künstlerischen Mut, nicht Wort für Wort zu übersetzen, sondern „auch mal was stehen zu lassen“ oder sich vom Text zu entfernen.  Die Preisträgerin selbst erklärte: Sie fühle sich durch den Preis sehr geehrt.  „Er ist eine wunderbare Auszeichnung meiner Arbeit“. Dank sagte sie den drei Stiftern für die Auslobung des Preises.  Denn dieser drücke eine wichtige Wertschätzung der Arbeit von Übersetzern aus.

Nach der öffentlichen Preisverleihung las Sonja Finck zusammen mit Annie Ernaux aus deren Romanen.

Zur Preisträgerin

Sonja Finck lebt in Berlin und Québec; geboren wurde sie 1978 im nord-rheinwestfälischen Moers.  In Toulouse absolvierte die heute 41-Jährige zunächst eine Artistenausbildung und  studierte danach literarisches Übersetzen in Düsseldorf und Madrid. Seit 2004 arbeitet sie freiberuflich als Übersetzerin von Romanen und Theaterstücken aus dem Französischen,  Englischen und Spanischen ins Deutsche. 

 

Bilder: Martin Breher/SR

Freitag, 06 September 2019 00:00

Neues Gerät für den Spielplatz im Salinenpark

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Spielplatz im Röchlingpark wird neu gestaltet

Es ist da: das neue große Holzschiff auf dem Spielplatz im Salinenpark. Damit ist das dortige Angebot noch ein Stück weit attraktiver geworden. Vergangene Woche kam die Firma Kroll Spielplatzbau und stellte das Spielschiff auf. Das bietet Kletteraufstiege, ein Steuerrad, eine Rutsche und vieles mehr. Die Farben sind bunt und einladend, die Konstruktion mit abgerundeten Oberflächen ist kindgerecht. Die Motorik wird durch viele Klettermöglichkeiten gefördert. Für die Feinmotorik bietet das neue Spielschiff mit einem Fernglas, dem Steuerrad und verschiedenen Öffnungen im Schiffsrumpf viele Möglichkeiten, sich als Matrose oder Kapitän ordentlich auszuleben. Das größte Plus der Anlage aber ist die Vorstellungskraft, die das Spielschiff bei den Kindern wecken kann. Aber erst in etwa 20 Tagen können die Kinder mit dem Schiff „in See stechen“. Denn noch müssen die Fundamente aushärten und der Fallschutz eingebaut werden. Das neue Spielschiff kostet rund 18.000 Euro.

Ortswechsel: Diese Woche hat die Umgestaltung des Spielplatzes im Röchling Park in Altenwald begonnen. Aufgebaut wurde bereits eine große Abenteueranlage mit unterschiedlichen Kletter-  und Balanciermöglichkeiten und einer Rutsche. Wie auch beim Holzschiff im Salinenpark sind die Farben bunt und die Konstruktion ist kindgerecht. Eingebaut werden jetzt noch eine neue Nestschaukel und ein Sitzkarussell. Die alte Wippe wurde passend zum Farbkonzept in Grün lackiert, die alte Schaukel restauriert. Der Zaun um den Platz wurde teilweise entfernt. Er befindet sich nur noch im hinteren Teil. Dieses Stück erhielt einen neuen Anstrich. Zwei neue Tisch-Bank-Kombinationen wurden angeschafft. Die Männer vom Baubetriebshof BBH erledigten die vorbereitenden Arbeiten, wie auskoffern des Geländes und restaurierten die alten Geräte. Der ehemalige Spielturm wurde demontiert und wird restauriert. Nach Fertigstellung wird er auf dem Platz in Brefeld wieder aufgebaut.

Rund 33.000 Euro investiert die Stadt in die Umgestaltung des Spielplatzes im Röchling Park.

Wie beim Spielschiff im Salinenpark, muss auch bei den Geräten der Beton noch aushärten und der Fallschutz eingebaut werden. Dann erst kann der Platz „bespielt“ werden.

Die Einweihung des Spielplatzes in Altenwald ist für Samstag, 28. September, um 11 Uhr, geplant.

Donnerstag, 29 August 2019 08:20

Jahreshauptübung: Wehr beeindruckt zahlreiche Schaulustige

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Unbarmherzig schien die Sonne vom wolkenlosen Himmel am Samstag auf Sulzbach herab. Die zahlreichen Schaulustigen, die kurz nach 16 Uhr die Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr am Geschäftshaus Woolworth in der Sulzbachtalstraße verfolgten, suchten sich ein schattiges Plätzchen unter den Stadtarkaden und den Plätzen vor der Eisdiele. Von hier aus konnten sie das Geschehen auf der anderen Straßenseite bestens beobachten. Wieder einmal stellte die Freiwillige Feuerwehr Sulzbacher deutlich unter Beweise, dass sie eine bestens eingespielte Einheit ist, bei der jeder Handgriff sitzt. Angenommen wurde ein Brand im hinteren Treppenhaus des Gebäudes. Einigen Bewohnern wurde der Fluchtweg versperrt, andere konnten sich auf ein Flachdach retten. Hauptaufgabe der Wehr war die Menschenrettung und die Brandbekämpfung. Ruckzuck war die große Drehleiter in Stellung gebracht und der Schleifkorb angehängt. Kurze Zeit später waren die ersten Personen in Sicherheit. Auch mit Schiebeleitern arbeiteten die Einsatzkräfte. Während sich ein Trupp an der hinteren Hausseite unter schwerem Atemschutz zu eingeschlossenen Personen vorkämpfte, rollte der andere Schläuche aus und stellte die Wasserversorgung für die Brandbekämpfung sicher. Es war ein spektakuläres Szenario, das der Sulzbacher Oberbrandmeister Uwe Alt zusammengestellt hatte. Die drei Löschbezirke der Sulzbacher Wehr waren mit neun Fahrzeugen und 80 Wehrleuten im Einsatz. Die Übung verlief reibungslos. Souverän erledigten alle Einsatzkräfte ihre Aufgaben, retteten die eingeschlossenen Personen und führten die Brandbekämpfung erfolgreich durch. Zur anschließenden „Manöverkritik“ im Gerätehaus konnte Wehrführer Richard Plein zahlreiche Gäste, darunter auch Freunde der Partnerwehr aus Potsdam- Bornstedt und der Feuerwehr Sulzbach-Malsch, begrüßen. Zum Sinn und Zweck solcher Übungen erläuterte der Wehrführer: Zu einen gehe es darum, das Gelernte zu vertiefen. Außerdem wolle man immer besser werden, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Und schließlich wolle die Wehr den Bürgerinnen und Bürgern ihre Einsatzbereitschaft demonstrieren. Und das gelang sehr eindrucksvoll. In Vertretung von Stadtverbands-Brandinspekteur Tony Bender lobte der Riegelsberger Wehrführer Volker Klein die Leistungen der Einsatzkräfte und sprach von einer „guten Übung“.  Die Jahreshauptübung habe gezeigt, dass die „Sicherheitsarchitektur in Sulzbach stimme“, meinte der Chef der Wehr, Bürgermeister Michael Adam. Er stellte klar: „Die Bürgerinnen Bürger unserer Stadt können sich sicher fühlen.“ Nach der Besprechung wurde Katja Montag aus der Jugendwehr in die Aktivwehr übernommen. Die Stadtwerke Sulzbach und Sina Schlachter wurden für ihre besondere Unterstützung der Feuerwehr als „Partner der Wehr“ ausgezeichnet. Und schließlich erfolgte die Übergabe eines neuen Mannschaftswagens an den Löschbezirk Stadtmitte. Bürgermeister Michael Adam übergab den symbolischen Schlüssel an Wehrführer Richard Plein und Löschbezirksführer Thomas Theobald.  Die Jahreshauptübung war eingebettet in das traditionelle zweitägige Feuerwehrfest des Löschbezirks Stadtmitte. Das Fest eröffnete der Schirmherr Stephan Munz, Geschäftsführer der Firma Brandschutz Doppler, mit einem Fassanstich, musikalisch umrahmt vom Spielmannszug der Sulzbacher Wehr. Am Abend sorgte die Band „Cräm Fresch“ für beste Stimmung im Gerätehaus im Hessenland. Der Sonntag begann mit einer Schauübung befreundeter Wehren. Zum Mittagessen gab es aus der Feldküche des THW Sulzbach „Gefillde mit Kraut“.  Musik machte der Spielmannszug der Feuerwehr Primstal. Am Nachmittag zeigte die Jugendwehr Sulzbach bei einer Schauübung ihr Leistungsvermögen. Mit der Auslosung der Tombola ging das Feuerwehrfest zu Ende. Für ihre kleinen Gäste hat die Wehr hinter der Fahrzeughalle eine große Hüpfburg mit Rutsche aufgebaut. Ein beeindruckendes Bild bot sich kurz vor der Jahreshauptübung, als alle drei Löschbezirke mit ihrer Fahrzeugflotte und der Jugendwehr auf dem Ravanusaplatz antraten.

 

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