Eingang Dudweiler (P4)

Am Gegenortschacht, Parkplatz des ASC Dudweiler, 66125 Saarbrücken-Dudweiler

           

GPS: 49°17´10“ N, 7°02´50“ O (49°17.174´N, 7°02.825´O)

Dudweiler

Das über 1000 Jahre alte Dudweiler wurde noch 1960 als das „größte Dorf Deutschlands“ bezeichnet, zählte es doch damals 29.000 Einwohner. 1962 erhielt es die Stadtrechte, um jedoch 1974 in die Landeshauptstadt Saarbrücken eingemeindet zu werden. Damit verlor es seine Eigenständigkeit, 2013 auch seinen Sonderstatus als selbstständiger Stadtbezirk mit hauptamtlichem Bezirksbürgermeister.

Ehrenamtlicher Bezirksbürgermeister ist Rainer Schwarz, der im Zweckverband Brennender Berg auch das Amt des stellvertretenden Verbandsvorstehers wahrnimmt.

Schon vor der ersten urkundlichen Erwähnung Dudweilers im Jahre 977 bewohnten Menschen die Region, wie Funde aus der Keltenzeit und die entdeckten Reste eines römischen Tempels beweisen. Kohlengruben bestimmten die wirtschaftliche Entwicklung des Ortes, von denen eine um 1660 in Brand geriet und so die Basis für den Brennenden Berg schuf. Goethe wurde durch „diese[s] Wunder“1 angelockt und besuchte 1770 die Region.

1) J. W. v. Goethe, Dichtung und Wahrheit (internet)