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Die Waldwerkstatt war wieder ein Riesenerfolg

Der Wald hatte sich für die erste Waldwerkstatt nach der Corona-Pause vorbereitet: In saftigem Grün und bei trockenem Wetter eröffnete Bürgermeister Michael Adam den beliebten Outdoor-Erlebnistag zum 1. Mai. Michael Mandanach und Katrin Hoffmann spielten zur Begrüßung der Gäste den „schlafenden Löwen“ in mehreren Sprachen. Der Startschuss zum grünen Waldspielzimmer fiel spätestens mit der Aufforderung Lothar Wilhelms, Mitorganisator und Leiter der Grünholzwerkstadt, sich an den Ständen umzuschauen und loszulegen. Kind und Kegel ließ sich das nicht zweimal sagen. Bei „Wald im Biss“ mit Guido Geisen hieß es für die Kids Wildkräuter entdecken und eine Quarkspeise zubereiten.

Außerdem wurden Werkzeuge aus Holz gebaut, Waldklänge produziert und gesungen, Lederbeutel und Amulette hergestellt, Beutelchen für Kostbarkeiten genäht und phantasievolle Wurzelgeister erschaffen. Bei Stefan Dana erfuhren die Kinder, wie Sie mit Hilfe einer guten Körperspannung auf einem Seil zwischen den Bäumen balancieren können.

Eines der zahlreichen Höhepunkte des Tages war die kollektive Zubereitung von dem legendären Stockbrot über einer Feuerstelle. 27 Kilogramm des leckeren Stockbrotteiges hatte die Martin’s Bäckerei extra zur Verköstigung bereitgestellt. Unterstützt wurde die Veranstaltung von Helferinnen und Helfern eHdes TV Altenwald und des Bogenschützenvereins Altenwald.

Der Sulzbacher Erlebnistag zum 1. Mai zog zahlreiche Gäste von nah und fern an. Auch die Landtagsabgeordnete Flora Elisa Schröder, Bürgermeister Christian Jung aus Friedrichstal und Bezirksbürgermeister Ralf-Peter Fritz aus Dudweiler kamen vorbei und thematisierten die ansprechende Atmosphäre und die zahlreichen Besucher.

„An unserer Versorgungsstation, dem nahegelegenen IPA-Heim, lief auch alles rund“, so Organisatorin Heike Kneller-Luck von der Stabstelle Tourismus. Insbesondere hatten die leckeren Kuchen, die herzhaften Angebote vom Grill und gekühlte Getränke in dem Waldlokal die Menschen nach der Waldwerkstatt zum Verweilen an die IPA gelotst. „Vor Ort hatten wir einen kleinen Markt mit verschiedenen Infoständen zu den Themen Naturschutz und Klimaschutz installiert. Die Jägervereinigung klärte rund um den Naturschutz auf und unser Klimamanager der Stadt Jan Henning war da, um über Möglichkeiten der Energieeinsparungen zu beraten“, so die Organisatorin weiter. Auch die Verbraucherzentrale des Saarlandes war mit Leiterin Theresia Weimar-Ehl mit einem Infostand vor Ort. Neben den Informationsständen konnten regionale Produkte gekauft werden. Durch die Bewerbung der Waldwerkstatt in den sozialen Netzwerken war zu bemerken, dass auch der Besucherkreis gewachsen war: „Wir haben uns sehr über Gäste aus Lebach, Eppelborn, St. Wendel und Großrosseln gefreut“, so Kneller-Luck hierzu. „Veranstalter, Akteure, anwesende Kinder und Erwachsene waren sich am Ende des Tages einig: Die Waldwerkstatt war ein toller Erfolg. Es war zu spüren, dass es nach der Corona-Pause die Menschen wieder nach draußen zu gemeinsamen Erlebnissen in der Natur zieht. Mein Dank geht an alle, die zum Gelingen des Tages mitangepackt haben und Begegnungen in diesem naturnahen Umfeld möglich gemacht haben“, so Bürgermeister Michael Adam.